[–] 5 points 4 months ago (1 child)

Ahrtal ist ja schon wieder etwas her, aber die Katastrophe im Spanischen Valencia sollte doch noch nicht vergessen sein?! Bei der nächsten Jahrhundertflut wird solchen Leuten hoffentlich von der Öffentlichkeit der Kopf gewaschen..

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  • [–] 4 points 6 months ago (1 child)

    LKW müssen innerorts mit Schrittgeschwindigkeit abbiegen. Der war doch mit Schrittgeschwindigkeit rechts abgebogen, oder? Die Polizei kontrolliert das doch regelmäßig, oder? Oder??

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  • [–] 4 points 6 months ago

    Schwieriges Beispiel für die Problematik der LLMs und Open-Source-Communities. Hier geht es darum, dass Tailwind ihre Nutzer-Doku nicht von LLMs verarbeitet sehen will.

    Gerade die niederschwellige Verbreitung von Wissen, ist mMn eine legitime Aufgabe von Informationstechnologie; hier die LLMs. Das geht wieder in die Richtung von Brockhaus vs. Wikipedia.
    Dass gerade bei der Doku der kommerzielle Haken von Tailwind liegt, ist mMn ein eigenes Problem. Wenn man dem mit einer ordentlichen Portion kapitalistischen Wahnsinns folgen würde, würde man die Doku bewusst arkan und irreführend gestalten, um die Nutzer zu den kommerziellen Angeboten zu treiben.

    Auf das Dilemma mit dem Geschäftsmodell geht die zweite Hälfte des Artikels auch ein. Recht haben sie natürlich mit gemeinwohlorientierte Gruppe von Entwicklern vs. von Großkonzernen gesteuerte LLMs; das macht dann auch den Unterschied zu Brockhaus vs. Wikipedia.

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  • [–] 9 points 7 months ago

    Ich denke, bei BYD, Tesla & Co werden auf diese Nachricht hin die Sektkorken knallen. Europa macht sich zum Museum der Verkehrspolitik und in 5 Jahren braucht der Sektor dann wieder ein Rettungspaket vom Steuerzahler.

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  • [–] 19 points 8 months ago*

    Ich verabscheue die Erbsenzähler aus der Wirtschaft, die nur in den Nachrichten auftauchen um die Börsenzahlen zu verlesen und ohne Rechenschaftspflicht über Trends zu fabulieren.

    Maja Göpel ist der genaue Gegenentwurf zu diesem Typus; jemand der im Blick hat, dass Wirtschaft mehr der gerechten Verteilung denn Vermehrung von Wohlstand dient.

    Aus ihren früheren Themen fand ich besonders die über die Messung von Wohlstand spannend: wie versteckte und verallgemeinende Kosten kaum abgebildet sind, und dadurch Unternehmen mit Umweltverschmutzung und Massenentlassungen die eigene Bilanz auf Kosten der Gesellschaft schönen können.

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  • [–] 7 points 8 months ago

    Sollte Fritze etwa jetzt aufhören? Was wenn wir nur noch eine Streichung im Sozialbereich brauchen, um die afd endlich zu halbieren? - noch ein Steuergeschenk für die Megakonzerne; noch eine finale Rentenerhöhung zulasten der Jugend? /s

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  • [–] 35 points 9 months ago (2 children)

    Man beachte, wie Herr Merz es vermeidet, ganz konkret zu sagen, was genau in den Innenstädten nun nicht stimmt. So kann er sich immer noch herauswieseln, wenn die billige Polemik zu viel Gegenwind bekommt. Gleichermaßen kann er hoffen, dass die Rechten die Dogwhistle nach ihrem Gusto deuten. Erbärmlich für einen Bundeskanzler.

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  • [–] 12 points 9 months ago

    Recherchen von t-online zufolge war er im November 2023 Teil der Delegation [...] besichtigte unter anderem eine Diamantenfabrik in der Provinz Henan. [...] den für ihn heiklen Besuch in einer dortigen Diamantenproduktion – nie öffentlich gemacht. [...] Geschäftsverbindungen stritt er ab. Im Zeitraum der Reise gründete allerdings der Lebensgefährte seiner Mutter, mit dem Schmidt sich den Wohnsitz teilt, Briefkastenfirmen zum Handel mit Diamanten.

    Unschuldsvermutung, jada, jada... So einen klaren Fall von Unschuld sieht man selten.

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  • [–] [S] 1 point 9 months ago

    Update vom 10.10.2025:

    Mittlerweile wurde der durch den Halter organisierte Transport des verkehrsunsicheren Busses realisiert. [...] Neben dem am 20.09.2025 eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren (erloschene Betriebserlaubnis des Kraftomnibusses), über welches final die Bußgeldstelle des Landkreises Mittelsachsen entscheiden muss, hat die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz zudem eigenständige Ermittlungen aufgenommen. So wird gegen den Halter des Protestbusses und gegen die am 20.09.2025 auf der B 169 festgestellte Fahrerin wegen zahlreicher Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz bzw. die Fahrpersonalverordnung ermittelt.

    Aber die sächsische Polizei ist damit noch nicht fertig, denn

    Zwischenzeitlich hatte sich im Besonderen auch die Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz mit den Entwicklungen rund um den Protestbus beschäftigt. Konkret sichteten Ermittler hunderte Posts und Nutzerkommentare in den sozialen Netzwerken, die sich in der Hauptsache und mannigfaltigen Ausprägungen gegen einen Polizeihauptkommissar richteten, der die Verkehrskontrolle am 20.09.2025 maßgeblich durchgeführt hatte. Im Ergebnis der umfassenden Prüfung wurden über 200 (Stand: 02.10.2025) relevante Veröffentlichungen bzw. Kommentare im Internet festgestellt, bei denen der Anfangsverdacht einer Straftat besteht. Dabei handelt es sich nach Einschätzung der Kriminalisten im Wesentlichen um folgende Straftatbestände:
    – Öffentliches Auffordern zu Straftaten
    – Verleumdung
    – Bedrohung
    – Verhetzende Beleidigung
    – Beleidigung
    – Falsche Verdächtigung
    – Üble Nachrede
    Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz
    Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes
    Eine eigens beim Dezernat Staatsschutz angesiedelte, vierköpfige Ermittlungsgruppe steht bereits im engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz. Seitens der Justizbehörde erfolgt gegenwärtig eine umfassende strafrechtliche Würdigung der mehr als 200 Sachverhalte. Das Ergebnis ist derzeit noch ausstehend. Ungeachtet dessen läuft das Monitoring der Ermittlungsgruppe in den sozialen Netzwerken fort.

    Da soll noch mal einer sage, die sachsische Polizei würde Vergehen im Internet nicht nachgehen!

    Weitere Unkenrufe gegen die unpolitische Polizeiarbeit bleiben aber natürlich nicht aus:

    Das entsprechende Gutachten sei am Kontrollort vorgelegt, einem Ermittlungsrichter aber von einem Beamten vorenthalten worden. Deshalb rief das ZPS online zu Beschwerden gegen ihn auf. [...] Das Künstlerkollektiv hatte davor bereits einen eigenen „Untersuchungsausschuss“ angekündigt. Rund 20 freiwillige Sachverständige hätten sich bislang gemeldet, um nicht nur das Dekra-Gutachten aus Chemnitz zu prüfen, sondern auch mögliche Schäden am Bus und seinen Aufbauten, die dort entstanden sein könnten.
    Noch liege dem ZPS weder das Dekra-Gutachten noch eine Mängelliste vor. Bekannt seien nur Beanstandungen an Lichtanlagen, Scheiben und Aufbauten. „Wir wissen ja jetzt noch nicht einmal, was wir reparieren müssten“, sagt der Sprecher des Künstlerkollektivs.
    Auf Nachfrage der „Freien Presse“ teilt die Polizeidirektion Chemnitz mit, man könne nicht sagen, warum das Gutachten dem ZPS bisher nicht vorliege. Der Bus sei von einem unabhängigen Sachverständigen begutachtet worden. Dem obliege es - unabhängig von der Polizei - auch, das Gutachten zu verschicken, betonte ein Sprecher.

    (Hervorhebungen von mir.)

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  • [–] 18 points 9 months ago (1 child)

    Eine Ergänzung aus der Pressemitteilung zitiert:

    Beim Abbiegeunfall, der bei zwei Beteiligten eine wesentliche Rolle spielt, könnten alle Maßnahmen helfen, die auch in Bezug auf den Radunfall diskutiert werden. Dazu gehören getrennte Ampelphasen, Freihalten der Sichtachsen und verbesserte Erkennbarkeit der Wegeführung. Allerding zeigte sich in der Studie, dass Scooter-Fahrer durch Fahren in der falschen Richtung zum Problem beitragen.

    Diese Schlüsse hat die Tagesschau als nicht erachtenswert betrachtet: Verbesserung der Infrastruktur für Roller und Radler. (Dass gegen die Fahrtrichtung gefahren wird, ist oft eine Folge von umwegreicher Wegeführung, weil Prio 1 der motorisierte Verkehr ist. Da muss der Rest halt über 2x Bettelampel die 4-spurige Straße queren.)

    Dafür ist in D leider kein Spielraum. Stattdessen sollen die Beamten dann die Rollerfahrer mehr kontrollieren. Wer derweil nach 2 Bier mit dem Auto vorbeifährt, fällt kaum auf; das Auto schwankt an der Ampel nicht so auffällig.

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  •  

    Der Bus des Zentrum für Politische Schönheit (genannt Adenauer SRP+) wurde in Sachsen beschlagnahmt. Dieser war auf dem Weg zum CSD Döbeln.

    Sicher eine ganz normale Routine-Kontrolle, wie sie an allen Samstagen auf sächsischen Straßen stattfindet. Im Dienste der Verkehrssicherheit und so. Nicht aus irgendwelchen politischen Gründen.

    ZPS sagt:

    Die Polizei Sachsen hat soeben rechtswidrig den Adenauer SRP+ beschlagnahmt. Der Adenauer war auf dem Weg zum CSD Döbeln, die halbe Autobahn wurde dafür abgesperrt, seit Stunden das Team festgehalten. Was ist schon wieder in Kretschmers Bundesland los? Was soll die Rechtsgrundlage sein?

    Polizei sagt:

    Am Hauptbahnhof trafen sich ab Mittag erste Teilnehmende der Versammlung Christopher Street Day, welche 14:15 Uhr mit einer Kundgebung begann. Zudem fand in unmittelbarer Nähe eine Kundgebung mit dem Motto »Queere Tiere« statt.

    Gegen 13:00 Uhr stellten Einsatzkräfte der Verkehrspolizei im Straßenverkehr auf der B 169/B 175 einen Mercedes-Bus fest, der aufgrund offensichtlicher baulicher Veränderungen einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Unter Einbindung eines Sachverständigen wurden diverse angebrachte Ein- und Anbauten am Fahrzeug festgestellt, die Verstöße gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung darstellen. Aufgrund der dadurch nicht mehr gegebenen Verkehrssicherheit wird das Fahrzeug nun bei einer Sachverständigenorganisation vorgestellt. Eine richterliche Bestätigung der Beschlagnahme des Fahrzeugs wurde eingeholt und das Fahrzeug abgeschleppt. Eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Erlöschung der Betriebserlaubnis wurde gefertigt. Den Insassen wurde die Möglichkeit gegeben, ihre persönlichen Sachen aus dem Fahrzeug zu holen. Zwei Personen verblieben im Bus und wurden in der Folge von Polizisten aus dem Bus begleitet.

    Der Bus kam vorher mehrfach bei Protestaktionen zum Einsatz - zuletzt bei Weidels Sommerinterview - und wurde dabei immer wieder von der Polizei auf Herz und Nieren auf Verkehrssicherheit geprüft. IMMER WIEDER:

    7 Kontrollen, 3 bestandene Hauptuntersuchungen (HU) ohne Mängel, immer wieder grünes Licht von der Zulassungsbehörde Berlin für den Betrieb! Es dürfte kein zweites Fahrzeug in der Bundesrepublik geben, um dass sich Polizei Berlin so rührend gekümmert hat.

     

    Chemnitz:

    Von der Augustusburger Straße nach links in die Frieda-Freise-Straße offenbar bei »Rot« bog am Dienstag der 83-jährige Fahrer eines Pkw Seat ab. Als er dabei die Straßenbahngleise kreuzte, kollidierte der Seat mit einer stadteinwärts fahrenden Straßenbahn (Fahrerin: 54). Bei dem Unfall wurde der Autofahrer nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand schwer verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro.

    Zitiert aus https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1089427

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