[–] 5 points 4 months ago

„Lunge“ lautet meine Empfehlung (siehe unter www.lunge.com). Hersteller mit Sitz in Norddeutschland. Habe vor drei oder vier Jahren bei einem Schuhladen in meiner Gegend zwei Paar Sneaker von diesem Hersteller gekauft und habe eines der beiden Paare aktuell zum Erneuern der Laufsohle beim Hersteller in Arbeit. Sowas nenne ich nachhaltig, kannte ich zuvor von anderen Marken nicht.

Anzumerken ist aber, dass ich mit den ab Werk gelieferten Einlegesohlen mit Obermaterial aus grauem rutschfestem PET nicht glücklich wurde. Hier musste ich dem Hersteller noch einen zusätzlichen Obolus hinterher werfen und die (dann allerdings auch verbrauchten) Einleger durch eine andere, vom Hersteller „Feetality“ genannte Version mit schwarzer, gleitfreundlicherer Oberfläche ersetzen. Das erleichtert das Anziehen der Schuhe und verhindert, dass Sneakersocken über die Ferse in den Schuh hinein gezogen werden.

Bin insgesamt aber hochzufrieden mit den Tretern und würde jederzeit wieder Schuhe des o.g. Herstellers kaufen.

  • source
  • [–] 14 points 7 months ago* (last edited 7 months ago) (4 children)

    Dieser Text ist ein schönes Beispiel dafür, wie man eigentlich sinnvolle und begründete Anliegen durch völliges textliches Überdramatisieren ins unfreiwillig Komische kippen lassen kann. Immerhin hat man es ja noch geschafft, das völlig schiefe Bild vom „Sodom und Gomorrha auf unseren Straßen“ durch einen Blick ins Wörterbuch korrekt zu buchstabieren. Bei der Grammatik der organisierten Veranstaltungen (in deren Rahmen die zweifelhaften Freizeitaktivitäten, für welche die beiden biblischen Orte berühmt geworden sind, heute offenbar besser stattfinden sollten oder was) hapert‘s dann aber doch gleich wieder recht arg.

    Ich gebe zu, dass mich realsatirische Texte wie dieser der GdP durchaus erheitern, so ernst das dahinter liegende Thema auch ist.

  • source
  • [–] 3 points 7 months ago

    Habe grade versucht, mir die erste Folge der neuen Staffel anzuschauen, hab‘s aber nur bis zu der Explosion im Wasserbecken geschafft. Meine Güte, wie öde und gezwungen das alles wirkte. Hoecker und Boning haben es in der ersten Staffel ja noch geschafft, mit „zwei Kindsköppe machen ein kürzlich noch bewohntes Haus kaputt“ der ganzen Zerstörungsorgie eine ungefähre inhaltliche Klammer zu geben und dadurch Komik zu erzeugen. Aber das hier war so gezwungen und brottrocken wie eine Stunde Chemieunterricht unterm Vergrößerungsglas. Danke, brauch ich nicht.

  • source
  • [–] [S] 10 points 1 year ago (1 child)

    der eine Cent unterschied zu E5 reißt es auch nicht raus

    Ich stimme deinem Beitrag im Wesentlichen zu, aber 1 ct / l Unterschied zwischen E5 und E10? Da stimmt was nicht.

    Zumindest in meiner Gegend (Rhein-Main-Gebiet) sehe ich allenthalben eine Differenz von 6 ct / l. Da mein Pkw im Mittel 5,2 l / 100 km verbraucht, sehe ich bei 15.000 km Jahresfahrleistung immerhin eine Preisersparnis von € 46,80 p.a. - und nicht € 7,80 gemäß deiner Zahl.

  • source
  • parent
  • context
  • [–] [S] 18 points 1 year ago (11 children)

    Mich wundert, dass der E10-Anteil am gelieferten Benzin (immer noch) so gering ist. Hat E10 eine so schlechte Presse oder warum wird das so deutlich weniger getankt als E5?

  • source
  •  

    "Vergangenes Jahr machte E5 nach Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 67,5 Prozent der Inlandsablieferungen von Benzin aus, die ziemlich genau den Spritverkauf in Deutschland abbilden. E10 lag bei 27,4 Prozent, Super Plus bei gut 5,1. Damit wächst der E10-Anteil nur noch minimal: 2023 hatte er bei 26,4 Prozent gelegen."

    [–] 3 points 1 year ago

    Das ist in der Transkription des Audiobeitrags leicht zu überlesen: Gertrud ist die Patronin der Katzen und schützt einen damit mittelbar vor Mäusen. Sie ist dagegen durchaus nicht die Schutzheilige von Mäusen.

    Somit endet am Gertrudistag die Spinnarbeit, weil Gertrud zwar die Katze schützt, diese aber die Spinnerin nicht vor der Maus, welche dann wiederum den Faden … Hach, es ist aber auch kompliziert!

  • source
  • parent
  • context
  • [–] 12 points 1 year ago

    Die vor über 20 Jahren wegen des Vorwurfs der Vorteilsnahme aus dem Amt gewählte Ex-OB ist von ihrer eigenen Wichtigkeit dermaßen überzeugt, dass sie die Tinte nicht mehr halten kann, und die zuständige Regionalpostille ventiliert den Seich nur zu gerne weiter. Das ist alles so abgeschmackt und überflüssig.

  • source
  • [–] 3 points 1 year ago

    Das Haus, in dem die Engel-Apotheke Frankfurt, die im Fuß der Anzeige genannt wird, ihr Ladengeschäft hatte, gibt es heute noch: Es ist das Eckhaus Große Friedberger/Vilbeler Straße, und eine vielleicht drei Meter hohe Engelsfigur ziert die Fassade. Wikipedia hat ein Foto der Hausansicht hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Frankfurt_Am_Main-Grosse_Friedberger_Strasse_46_Vilbeler_Strasse_33_von_Nordwesten-20110705.jpg

    Die Apotheke war ein echtes Traditionshaus und existierte seit sechzehnhundert-irgendwas. Kurz vor der Jahrtausendwende wurde sie dann geschlossen, aber den Engel an der (wahrscheinlich denkmalgeschützten) Fassade gibt es immer noch.

  • source
  • [–] 1 point 2 years ago

    Eine wirklich hübsche Grafik. Darauf steht die Hindenburgbrücke noch, der Vorläufer der heutigen Deutzer Brücke. Und Herrn Wieses Schokoladenhaus wird‘s wohl heute auch nicht mehr geben.

  • source
  • [–] 5 points 2 years ago (1 child)

    Ein wahrhaft stimmiges Gesamtkunstwerk: Das schaft-umpuschelte Dämchen-Stiefelchen, der Trotzköpfchen-Claim, die Hilde-Knef-Gedächtniswimpern im Kindchengesicht … und was hat Madame wohl unter ihrem Hütchen versteckt? Ein Tiefkühl-Huhn vielleicht?

    Herrlich gruseliger Fund :)

  • source
  • view more: next ›