Quelle: Newsletter von Katja Diehl / @SheDrivesMobility@norden.social

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[–] 113 points 3 years ago (2 children)

Nein, die Öffis finanzieren ist absolut unmöglich. So viel Geld kann man sich nicht leisten. Immerhin haben wir ja auch gar nicht genügend Schilder um ein Tempolimit auf der Autobahn durchzusetzen. /s

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  • [–] 15 points 3 years ago (2 children)

    Und dann auch noch so dumm sein, und uns ganz offen erzählen, wie viel das 9€ Ticket in 3 Monaten gekostet hat und wie viele Leute das genutzt haben...

    So konnten wir uns ausrechnen, dass sie weit weniger bezahlt haben als wir jetzt mit dem 49€ Ticket zahlen müssen und das ganze Ticket unter 30€ gekostet hat.

    Und ebenso, wie viel es eigentlich im ganzen Jahr kosten würde...

    Aber hey... wir werden das schon nicht zusammenzählen. Wenn wir grundsätzliche Mathematik könnten wären wir schlieißlich auch Porschefahrer und würden was leisten statt dumm unsere Zeit in unterbezahlten Jobs zu verbringen.

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  • [–] 3 points 3 years ago (1 child)

    So konnten wir uns ausrechnen, dass sie weit weniger bezahlt haben als wir jetzt mit dem 49€ Ticket zahlen müssen und das ganze Ticket unter 30€ gekostet hat.

    Hast du die Rechnung noch bzw was genau meinst du?

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  • [–] 3 points 3 years ago* (last edited 3 years ago)

    Nö, die ist mit meinen alten Reddit-Beiträgen verstorben.

    Aber es war im Prinzip recht einfach. 9€ mal offiziell angegebener Anzahl verkaufter Tickets mal 3 Monate (das was die Bürger bezahlt haben) plus die offizielle Angabe (von ich glaube 2,5 Milliarden von Bund für die 3 Monate), was der Staat gezahlt hat und du hast die Gesamtkosten... geteilt durch die Tickets...

    Und du bekommt weit weniger als die 49€ für's jetzige Ticket raus.

    Alternativ... der Staat hat den Zuschuss durch Schulden finanziert, die von allen Steuerzahlern wieder erwirtschaftet werden müssen. Dadurch hat quasi jeder Steuerzahler einen Betrag geleistet auch ohne das Ticket zu nutzen und die über 50 Millionen, die das Ticket gekauft haben, haben dann inklusive zusätzlichen Eigenanteil von 9€ nur noch ca. 19€ bezahlt (die Rechnung hat der Bund der Steuerzahler schon letzten Sommer vorgerechnet...).
    (Daraus kannst du natürlich auch abschätzen, wie teuer (oder eher preiswert) das ganze wäre, wenn jeder bezahlt und nicht noch einige nicht-Nutzer das mitfinanzieren...)

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  • [–] 66 points 3 years ago (3 children)

    neue Fahrzeuge der gehobenen Mittel– und Oberklasse werden zu über 80 Prozent gewerblich zugelassen

    Denk doch mal einer an die Industrie!!!

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  • [–] 37 points 3 years ago

    Aber die Leute, die von Dienstwagen profitieren leisten halt etwas für die deutschen Parteikassen Wirtschaftserträge, anders als die Benutzer des öffentlichen Nahverkehrs, also muss man Prioritäten setzen...

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  • [–] 34 points 3 years ago (1 child)

    Aber die Dienstwagen bedeuten Freiheit und diese darf man den Menschen nicht nehmen. :O

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  • [–] 20 points 3 years ago (2 children)

    @reddfugee es ist erstaunlich wie viele gar nicht wissen, dass Autos und Straßen so massiv von Steuergeldern unterstützt werden. Aber günstige ÖPNV wäre zu teuer...

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    [–] 20 points 3 years ago (1 child)

    Ich frag mich wie viele Dienstwagen jetzt nicht mehr für die Arbeit genutzt werden, nachdem jetzt so viele auf Homeoffice und Virtuelle Meetings umgestiegen sind.

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  • [–] 38 points 3 years ago (1 child)

    Ich frage mich, wieviele vorher "für die Arbeit" genutzt wurden.

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  • [–] 11 points 3 years ago (1 child)

    Immer wieder diese Dienstreisen nach Prag, Südtirol und zum Skigebiet in der Schweiz. Hmm…

    Dienstwagen sollten einfach alle pauschal ein GPS-Tracker bekommen, und wenn weniger als die Hälfte für die Arbeit genutzt wird, müssen sie es zurück zahlen 🤭

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  • [–] 18 points 3 years ago* (last edited 3 years ago) (2 children)

    Hm ich glaube hier fehlt vielen ein Teil vom Bild. Dienstwagen Nutzer müssen die Nutzung als geldwerten Vorteil versteuern. Wenn du einen 3er Kombi als Dienstwagen fährst hast du 1% vom Listenpreis (ca. 700€) und für jeden km zur Arbeit nochmal 0,03% (ca. 210€) die man als Gehalt jeden Monat zusätzlich versteuert. Effektiv kostet der Wagen also den Nutzer ja nach Strecke über 300€ im Monat. Weniger wie kaufen, aber trotzdem genug dass es ok ist ihn auch privat zu nutzen.

    Und ohne das Prinzip würden Jobrad und device leasen dann ach wegfallen.

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  • [–] 15 points 3 years ago (1 child)

    @reddfugee Aber damit würde man doch Menschen das Leben nicer machen, die nicht zur eigenen Klientel gehören. Und die haben sie schließlich ordentlich dafür bestochen, daß für den Rest alles kacke bleibt…

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    [–] 13 points 3 years ago (1 child)

    Gibt es eine Aufarbeitung, wieviel Geld wir in Dienstwagen gestopft haben?

    Und gleichzeitig würde mich interessieren, wie viele der verkauften Neuwagen deutscher Autobauer darüber subventioniert worden sind.

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  • [–] 4 points 3 years ago (1 child)
  • [–] 5 points 3 years ago (1 child)

    Um fair zu sein; “Rund 64 Prozent der Pkw-Neuzulassungen entfielen auf gewerbliche Halter.“

    Da sind auch alle für den Betrieb notwendigen Fahrzeuge enthalten. Oder versteh ich Dienstwagen falsch?

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  • [–] 13 points 3 years ago* (3 children)

    Man muss in Deutschland bei sowas gar nicht rumraten :)

    Gewerbliche Zualssungen waren dieses Jahr bis Juli 68,1%

    3.5% aller Neuzulassungen in 2023 (im Intervall Januar-Juli) sind gewerbliche Oberemittelklasse/Oberklasse Wagen gewesen

    -> Sind ca 5.1% aller gewerblicher Neuzulassungen

    Man könnte dazu aber auch erwähnen, dass SUVs (NICHT Geländewage, das sind nochmal ne eigene Kategorie, bevor jemand fragt) da explizit ne andere Kategorie sind: Und das sind nochmal fette

    18.1% aller Neuzulassungen sind gewerbliche SUVs

    -> 26.6% aller gewerblicher Neuzulassungen

    Dagegen Mittelklasse (immerhin 81% gewerblich genutzt): nur 8.75% aller Zulassungen gewerbliche Mittelklasse

    -> Machen nur 12.8% der gewerblichen Zulassungen aus

    Kompaktklasse und Kleinwagen sind in ner ähnlichen Größenordnung, aber eher kleiner, keine Lust mehr zu rechnen. Sagen wir insgesamt 35% der gewerblichen Neuzulassungen sind Mittel-, Kompaktklasse und Kleinwagen.

    Dann haben wir fast ein Gleichgewicht zwischen Oberemittel/Oberklasse + SUVs zu Mittel-, Kompaktklasse und Kleinwagen.

    Quelle für die Zahlen: https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Segmente/n_segmente_node.html

    Edit: Man kann dazu auch mal erwähnen, dass Sportwagen auch zu fast 60% gewerblich Zugelassen werden. Warum jemand gewerblich einen Porsche 911 braucht ist mir persönlich vollkommen unklar, und warum ich als Steuerzahler das mitfinanzieren soll noch gleich dreimal. Ford Mustangs wurden zu 70% gewerblich zugelassen. Mercedes SL zu 71%. GeWeRbLiCh.

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  • [–] 10 points 3 years ago* (1 child)

    Was sollen denn das für Zahlen sein? Laut einem anderen Kommentar sind es bei Dienstwagen Subventionen zwischen 3,3 und 5,5 Mrd. € und laut https://www.bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/oeffentlicher-personennahverkehr.html beim ÖPNV 10,4 Mrd. € + Steuervergünstigungen.

    I'm übrigen bin ich natürlich dafür bin ich natürlich dafür, Autos und Parkplätze wesentlich teurer zu machen und Fahrrad und ÖPNV massiv zu fördern (max hat 30 € pro Monat).

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  • [–] 7 points 3 years ago*

    Könnte ich die gleiche Grafik bitte nochmal in Andreas-Scheuer-Einheiten (1 Scheuer = -560 Mio. EUR) bekommen?

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  • [–] 3 points 3 years ago (1 child)

    @reddfugee Dienstwagen ist ein Auslaufmodell

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