Ich will es immer noch wissen welche Deutschen Politiker und Wirtschaftsleute auf der Insel waren! Kann nicht sein das Gasherd Schröder oder Merz da nicht waren!
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tl;dr: Natürlich CDU.
"Ich habe mein Verhalten nicht als 'übergriffig' empfunden." Er habe die Mitarbeiterin auf gut 20 Jahre geschätzt. "Erst nachträglich erfuhr ich, dass sie eine 16-jährige Auszubildende ist."
Ja klar. Ab 18 sind weibliche Azubis scheinbar Freiwild. Ab 18 kann man die wohl nach Lust und Laune belästigen. wenn es nach diesem CDUler geht. Was für eine schräge Aussage.
Edit:
Und als ob das noch nicht reichen würde:
Remlinger ist außerdem seinen Führerschein los: Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart dem SWR bestätigt hat, war er im Februar mit mehr als 1,1 Promille mit dem Auto unterwegs - in einem Zustand absoluter Fahruntüchtigkeit.
dass er der Auszubildenden das Du angeboten habe und ihr bei einem Foto den Arm über die Schultern gelegt habe. Auch zum Abschied nach dem Betriebsausflug habe er versucht sie zu umarmen, sie sei aber ausgewichen.
Ungefragte Berührungen fast fremder finde ich nicht in Ordnung, aber jetzt auch noch eher am unteren Ende der der Messlatte für übergriffiges Verhalten, gerade in seiner Generation, oder?
Vielleicht bin ich selbst zu wenig sensibilisiert, aber für mich wäre das alkoholisierte Fahren jetzt das größere Fehlverhalten gewesen, das ich in die Überschrift gepackt hätte. Zumindest rein vom Text, ohne dabei gewesen zu sein und ohne zu wissen, wie familiär der Umgang dort zwischen Mitarbeitenden üblicherweise ist.
Ungefragte Berührungen jeglicher Art sind absolutes Tabu! Vor allem bei einer jungen Mitarbeiterin, die seine Tochter/Enkelin sein könnte... und die Aussagen von ihm sind echt abartig ekelhaft! Dieser Mann gehört sofort suspendiert.
jeglicher Art sind absolutes Tabu
Ich finde schon, dass es bei Berührungen, genau wie bei jeder anderen Art von Fehlverhalten, Abstufungen gibt. Mein Kommentar ist nicht als Verteidigung oder Rechtfertigung des Politikers gemeint, sondern als Kritik an der journalistischen Aufbereitung des Vorfalls.
Wenn ich den Text maximal positiv zugunsten des Politikers auslege, dann wollte er sich auf dem Ausflug besonders jung, locker und dynamisch präsentieren. Deshalb ein kumpelhaftes Foto mit der jungen Kollegin machen, hat alle möglichen Leute geduzt und umarmt etc.
Wenn ich es zu seinen Ungunsten interpretiere, hat er die Auszubildende den ganzen Tag gegen ihren ausdrücklichen Willen bedrängt und versucht, sie zu Dingen zu drängen, die sie nicht will.
Zwischen diesen beiden Auslegungen ist für mich ein meilenweiter Unterschied und ich finde es ist Aufgabe der Presse, diesen Interpretationsspielraum möglichst klein zu halten oder, wenn es beispielsweise widersprüchliche Aussagen gibt, genau diese Unsicherheit deutlich zu machen.
Da gibt es nichts positiv auszulegen... Es ist immer tabu! Wenn ich solche Fotos machen oder die Kollegin umarmen will, dann MUSS vorher gefragt werden. Das ist Eindringen in den persönlichen Raum.
Das ist halt wieder so eine Sache... mir würde das NIE einfallen, einfach eine fremde Person zu umarmen... aber wenn man eine Macht-Position hat, dann darf man wohl machen was man will...
Es kann sein, dass mehr dahinter steckt, weil das nur die von ihm bestätigten Sachen sind, das Innenministerium keine Auskunft gegeben hat und er der einzige ist, der im Artikel zu Wort kommt.
Dann hätte er jetzt das Minimum bestätigt, was ihn auch noch als Opfer für einen Teil der Bevölkerung hinstellt ("freundschaftliche Umgangsformen werden jetzt also als übergriffig mit Disziplinarverfahren bestraft!? ")
Ich finde da liest sich schon ein ziemlich klares Bild raus. Er redet ja jetzt auch selbst von einem Machtgefälle und einer Situation wo sie ihn zurückweisen müsste. Und dass seine Ausrede ist, dass er angeblich dachte sie ist 20 und nicht, dass es nicht so gemeint war wie es dargestellt wurde.
Ob da jetzt strafbares Verhalten vorlag kann ich nicht beurteilen, aber für mich klingt es recht offensichtlich was seine Absichten waren.
Ich finde es zumindest schwierig dass "übergriffiges Verhalten" so ziemlich alles sein kann. Von relativ harmlos aber unangenehm bis gewaltvoll.
Da ist dieses Verhalten noch halbwegs am unteren Ende, trotzdem natürlich nicht OK.
Alkoholisiertes Fahren würde ich damit nicht vergleichen wollen aber auch definitiv nicht in Ordnung, grade für jemanden der aufgrund seiner Position wissen sollte was Verantwortung ist
Ja, ich finde dein erster Satz trifft ziemlich genau auf den Punkt, was mich stört.
"Übergriffiges Verhalten" in einer Überschrift schürt Assoziationen, die sicher bei vielen Lesern über das weit hinaus gehen, was hier tatsächlich vorgefallen ist. Und seien wir ehrlich, den Text werden viele gar nicht im Detail lesen. Das erinnert ein wenig an die Schlagzeilen der Boulevardpresse zu irgendwelchen Prominenten. Meist steckt auch dort eine Wahrheit dahinter, die aber dann ganz bewusst aufgebauscht wird, um mehr Sensationslust zu wecken.
Vielleicht war das Verhalten ja auch wirklich schlimmer als der Text suggeriert, aber so oder so finde ich das journalistisch unsauber für ein öffentlich rechtliches Medium.
Na ganz sicher war das noch schlimmer, als im Text suggeriert:
Es fängt an mit „Arm um ihre Schulter legen“ und dem „Du“. Dann ist erst mal lange Zeit die Betriebsfwier.
Zum Abschluss will er sie umarmen und sie wehrt es ab. Trotz Machtgefälle.
Da sind mit Sicherheit während der Betriebsfeier einige Anbaggerversuche auf Altherrenniveau gelaufen. Glaubst du, eine verschüchterte 16 jährige hätte dann so deutlich ihn abgewehrt?
Mag sein, dass das so war, aber dann frage ich mich eben wieso mehrfache Annäherungsversuche im Laufe eines Abends gar nicht erwähnt werden. Nicht mal "mutmaßlich" oder "laut der Aussage der Azubi". So wie es geschrieben ist für mich entweder die Überschrift zu harsch oder der Artikel zu lasch. Vielleicht war der Artikel auch mal schärfer formuliert und wurde dann eine Ebene höher redigiert.
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