[–] [S] 2 points 2 days ago* (1 child)

Ich danke dir tausend mal! Den Entenhausener Wursttopf haben wir damals oft gemacht, war bei uns Kindern sehr beliebt:)

Gab es nicht noch was mit Daisy und Kokosraspeln? Das hatte ich noch in Erinnerung, aber vielleicht liege ich auch falsch und das war in einem anderen Heft.

(Brauchst du nicht nochmal fotografieren, ich bin auch so voll glücklich, das zu sehen)

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  • [–] 11 points 2 days ago*

    Auf Feddit sind die ersten basierten Menschen, die dazu sinnvoll kommentieren. Danke. Es ist doch wohl sowas von offensichtlich, dass das ein Marketing-Stunt war. Wie in aller Welt sollte eine KI aus einer sandboxed Umgebung ausbrechen? Woher sollte die überhaupt wissen, dass sie sandboxed ist? Wie in aller Welt soll das gehen, wenn die Sandbox wirklich eine Sandbox ist?

    Jede Wette: da wurde ein "zufälliges" Loch integriert und achthundermillionen Mal geprompted, bis das statistische Modell endlich mal einen Treffer gelandet hat, den zehn Menschen wahrscheinlich schon kannten und suggestiv konstruiert haben. Aber Hauptsache, wieder vom Investitionsloch abzulenken.

    Edit: Hab gerade mal die Pressemeldung von OpenAI angeschaut. Kompletter und harter Bullshit. Jetzt bin ich noch sicherer als vorher.

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  • [–] 3 points 2 days ago

    Das ist ja genau mein Punkt. Nicht jeder heißt Chantal. Meine bessere Hälfte hat zum Beispiel einen Verbrenner, nicht, weil sie das toll findet, sondern, weil er schon seit zehn Jahren da ist und das Kleingeld für ein E-Auto fehlt. So geht es Millionen von Menschen und ich finde das einfach nicht fair, hier auch noch hämisch zu sprechen. Die Ölindustrie hat uns abhängig gemacht, seit vielen Generationen und nun stehen wir da ohne Infrastruktur und mit zu vielen Autos. Das ist kacke, aber eben nicht aus Überzeugung passiert.

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  • [–] 3 points 2 days ago* (last edited 2 days ago) (2 children)

    Quellen (nach Relevanz):

    1. Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
      https://www.bmleh.de/DE/themen/laendliche-regionen/laendliche-regionen_node.html

    2. Bundeszentrale für politische Bildung
      https://www.bpb.de/themen/stadt-land/laendliche-raeume/334146/laendliche-raeume-in-deutschland-ein-ueberblick/

    3. Landatlas Thünen-Institut
      https://dev.landatlas.de/laendlich/typologie.html

    Ich weiß nicht, ob du mal in einer Kommune mit unter 20.000 Einwohnern gelebt hast, aber dort ohne Auto zu existieren, bedeutet meistens, auf kulturelle wie Einkaufs-Angebote massiv zu verzichten. Deswegen spricht man in dem Zusammenhang auch von "ländlichen Regionen" und die gehen fast immer einher mit schwacher Infrastruktur. Heißt: die Menschen dort können nichts dafür, dass sie das Auto nutzen müssen, weil die Beförderungsmöglichkeiten zur Teilhabe an Leben und Gesellschaft sonst schlichtweg nicht existent sind. Ich weiß das zufälligerweise sehr gut, da ich derzeit in beiden Sphären koexistiere - einmal im Zentrum einer Millionenstadt und gleichzeitig in einer strukturschwachen Region mit etwa 20.000 Einwohnern, daher würde ich mir nie anmaßen, beides über einen Kamm zu scheren; das sind zwei völlig diametrale Lebensarten.

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  • [–] 5 points 2 days ago* (4 children)

    Ich spreche mich in keinster Weise für den Tankrabatt aus, weder zuvor irgendwann, noch in Zukunft, der ist nur ein Geschenk für Ölfirmen. Ich verwehre mich aber dagegen, alle Menschen, die ein Auto besitzen, pauschal als Pöbel zu deklarieren, der hirnlos aus purem Vergnügen fährt, das ist einfach nur naiv, verkürzt und spielt Menschen sinnlos gegeneinander aus.

    Edit: übrigens, 57% der Bevölkerung als Minderheit zu bezeichnen, ist auch schon ein kleines statistisches Meisterwerk.

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  • [–] 2 points 2 days ago (8 children)

    Lass mich raten: du lebst in der Großstadt und hast sämtliche für dein Leben wichtige Infrastruktur in einem Umkreis von ein bis zwei Kilometern fußläufig um dich herum erreichbar

    Glückwunsch! Leider haben das Glück nicht alle, Teile des Pöbels in schwächer ausgebauten Regionen müssen aber ebenfalls zur Arbeit kommen und sind auf das Auto angewiesen.

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  • ich🪜iel (feddit.org)
     

    Abgrenzung: dieses witzige Prachtexemplar entstand ohne Nutzung künstlicher Intelligenz, sondern basiert auf Talent eines Spitzenintellekts.

    Tatsächlich hatte ich noch eine Idee, wohin dieser Witz gehen sollte. Das ist mir aber mitten drin entfallen, also blieb es bei einem flachen Wortwitz. Gern geschehen!

    submitted 4 months ago* (last edited 4 months ago) by to c/dach@feddit.org
     

    Mal keine Nachrichtenverlinkung diesmal. Unlängst ist ja vermutlich weitreichend bekannt, dass soziale Medien den Nutzern mental nicht gut tut und mitunter Dinge wie Empathielosigkeit oder krankhafte Selbstwahrnehmung fördern. Hier auf Lemmy würde ich das zwar eher untergeordnet sehen, aber wir haben der Natur der Sache folgend auch einen starken Fokus auf schlechte Nachrichten und Dystopie. Gerade letztere sind aber Progressivitätablocker, da sie Zuversicht hemmen und das Gefühl der vollendeten Tatsachen suggerieren, wodurch man am Ende in diesem Gefühl stagniert.

    Daher mache ich mir in den letzten Monaten, natürlich mal wieder bestärkt durch Krieg und Zwietracht auf der Welt Gedanken um meinen (eigentlich bereits sehr eingeschränkten) Medienkonsum. Das Ding ist, dass ich nicht die Augen verschließen will, aber andererseits stehe ich gerade so gut wie jeden Morgen auf, um irgendwo die nächste Spahn, Dobrindt, Merz, Trump, Putin oder wie sie alle heißen Fresse zu sehen und darunter irgendeinen Bullshit, den diese Gesichter absondern.

    Gleichzeitig muss ich dauernd über KI reden und davon hören - einer Technologie, die im Endeffekt entweder meinen Job gleich überflüssig machen wird oder am Ende nur wieder ein großer Kuchen für Big Tech sein, von dem ich als kleiner Anbieter nichts abbekomme. Ich hasse es jetzt schon.

    Summa Summarum: ich merke, wie mich all diese Ungewissheit und Negativität kontinuierlich belastet. Seit einigen Wochen haben wir uns privat Tageszeiten mit Ausflügen ohne Handy verordnet (soweit das mit Kindern halt geht) und ich war wirklich erstaunt, wie gut mir das tat. Diese ständige Negativität hingegen bringt mich unbemerkt extrem runter. Klar, das hatte ich bereits erwartet, aber nicht in diesem immensen Ausmaß.

    Meine Überlegung ist jetzt, den Konsum von Nachrichten und Lemmy (hab zum Glück nichts anderes) drastisch zu reduzieren. Ich hab es auch mit diesen Gute-Nachrichten-Diensten versucht, aber da knicke ich auf Dauer ein und schau mir doch wieder Nachrichten oder Feddit an (nichts gegen Feddit, ihr seid cool, die Welt nur leider gerade nicht).

    Ich finde diese Überlegung bescheuert und fürchte, das wird keine drei Wochen gut gehen, bis ich wieder von dem Mist eingeholt werde. Klüger wäre mehr Resilienz und Zuversicht. Und hier kommt eigentlich der Punkt, weswegen ich diesen Post verfasst habe, denn ich dachte, ich frage mal bei den Gleichgesinnten nach, weil ihr vielleicht hier und da ähnliche Gedanken habt.

    Wie geht ihr mit der Situation um? Strategien, Vorschläge, Ideen, ich denke, hier gäbe es jede Menge gute Gedanken zu teilen.

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