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[–] 48 points 2 months ago (2 children)

Und gleichzeitig wird an allen Ecken und Enden gespart, weil "uns geht es ja so schlecht!". Make it make sense.

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  • [–] 20 points 2 months ago

    "Uns geht es so schlecht" ist die Ausrede für mehr Ausbeutung, damit es denen, denen es in Wahrheeit so richtig gut geht, noch besser geht. Genau sie bei den armen, geschundenen Firmen, die jedes Jahr aufs neuen Umsatz- und Gewinnrekorde aufstellen, aber ununterbrochen darüber heulen, wie sehr sie unter Druck stehen und einfach nicht anders können, als (imaginäre) Kostensteigerungen an die Kunden weiterzureichen und um Hilfe vom Staat zu betteln, ergibt das alles durchaus ein Sinn:

    Du must nur endlich verstehen, dass du dreist angelogen wirst.

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  • [–] 3 points 2 months ago (1 child)

    Also unsere Kunden sparen weiterhin, von "Aufschwung" ist hier nichts zu sehen... Preise gehen durch die Bank nach oben... aber immer schön positive Nachrichten, irgendwann glauben es die Leute vielleicht

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  • [–] [S] 20 points 2 months ago (1 child)

    Meine private Vermutung: alles Rüstung, weil es "alternative" Energien nicht mehr sein können.

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  • [–] 6 points 2 months ago (1 child)

    Fehlt nur die personaldecke

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  • [–] 5 points 2 months ago (1 child)

    Mit dem Großangriff KI wird das schon wieder in Ordnung kommen!

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  • [–] 4 points 2 months ago (2 children)

    Da stimmt doch was nicht. In meiner Lebensrealität sehe ich das Gegenteil, weniger Aufträge und überall Sparkurs. Wurde hier eventuell etwas beschönigt?

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  • [–] 12 points 2 months ago

    Hängt halt von der Branche ab. Bei uns brummt der Laden. So viel Auftragseingang wie nie. Genaus das Auftragspolster. Kommen kaum mit der Abarbeitung hinterher. Schienengebundene Mobilitätslösungen.

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  • [–] [S] 5 points 2 months ago (1 child)

    Ich glaube hier tatsächlich den Statistikern mehr als der Politik oder den Lobbyvereinen.

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  • [–] -3 points 2 months ago* (last edited 2 months ago) (2 children)

    Gab es da nicht mal einen Spruch ? Ich glaube "Statistik ist die Mathematik der Politik" oder sowas. Jedenfalls war damit gemeint, dass Statistik perfekt ist, um immer das zu zeigen, was man sehen will.

    Edit: das war nicht von mir gemeint, ich meinte das Zitat.

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  • [–] 3 points 2 months ago (2 children)

    Die positive Entwicklung des Auftragsbestands im März 2026 zog sich durch alle Wirtschaftsbereiche. Den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis hatten dabei die Anstiege im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; saison- und kalenderbereinigt +1,5 % zum Vormonat) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+3,8 %).

    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_171_421.html

    Und hier die Rohdaten, falls Interesse https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/table/42155-0004/sequenz%3DtabelleErgebnis%26selectionname%3D42155-0004%26sachmerkmal%3DWERT03%26sachschluessel%3DX13JDKB%2CX13JDKSB

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  • [–] 1 point 2 months ago (2 children)

    Die positive Entwicklung ja, "volle Auftragsbücher" nicht unbedingt. Chemie z.B. bei 80% von 2021

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  • [–] 1 point 2 months ago

    Ich habe die Seiten der Bundesbank zur Wirtschaftslage durchgeblättert https://www.bundesbank.de/de/statistiken/konjunktur-und-preise/auftragseingang-und-bestand und folgenden Eindruck bekommen (keine Ahnung, ob fundiert):

    • die Auftragslage steigt, mehr Umsatz in Aussicht
    • Produktion weniger, Dienstleistungen mehr
    • Weniger Aufträge aus dem Ausland (sic Produktion/Export)
    • Arbeitnehmer werden weniger (Entlassungen)
    • Verbraucherpreise gehen recht krass hoch (ca 15% in letzten 3 Jahren) durch Energiekosten (stark) und Dienstleistungskosten
    • Löhne steigen auch stark (durch Sozialabgabensteigerungen und Lohnerhöhungen wegen starker Inflation)

    D.h. für mich: Ja, die Auftragsbücher sind mit höherem Umsatz als vorher. Aber, aber, aber: Im hauptsächlich Dienstleistungssektor, die ja einen hohen Lohnkostenanteil haben und auch die Preise stark erhöht haben. Es können also in Menge gleich viele Aufträge, die einfach nur teurer verkauft werden (müssen). Dadurch werden die Auftragsbücher auch voller. Denn es wird der Umsatz gezählt. Der von der Inflation aufgebläht wird. Scheint mir also ein Scheinriese zu sein. Oder Nebelbombe. Wäre meine Interpretation

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