[–] [S] 7 points 13 hours ago

Vereinfacht... aber im Kern wohl zutreffend. Ich denke mal es geht den prekär beschäftigten Menschen die diese Partei wählen darum sich ein Stückchen besser zu fühlen als die anderen - "Ich verdiene mein Geld selber und bin nicht so ein Sozialschmarotzer!".

Es ist der Fehler der anderen Parteien diese Menschen nicht davon überzeugen zu können wie falsch und kurzsichtig diese Sichtweise ist.

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  • [–] 3 points 13 hours ago (1 child)

    Honestly, thank you for this clarification of your standpoint. I think it is in the best interest of both our blood pressure and the discussion climate in this community if we disengage our communication at this point - as neither of us will be able to convince the other of our viewpoints.

    In this spirit i wish you a nice day.

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  • [–] [S] 15 points 14 hours ago (2 children)

    Der kleine Mann hat bisher nur versäumt deren Parteiprogramm zu lesen.

    Wenn ich nach dem gehe was ich so aus meinem "Dunstkreis" höre (unter anderem vietnamesische Einwanderercommunity), dann haben die das durchaus gelesen... ziehen aber andere Schlüsse daraus als man meinen könnte:

    Die meisten hoffen einfach, dass eine sehr wirtschaftsliberale Politik zu mehr / besser bezahlten Arbeitsplätzen führen wird, besonders in Kombination mit der von der AfD angestrebten starker Einschränkung der Migrationsmöglichkeiten gerade für niedrig qualifizierte Personen.

    Ich sage nicht, dass die daraus gezogenen Schlüsse richtig sind... aber so in der Richtung bekomme ich die Ansichten eben mit.

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  • [–] 4 points 14 hours ago (3 children)

    Aren’t you the one simping for and whitewashing the Bundeswehr in the other thread?

    If not utterly condemning the Bundeswehr and highlighting positive things where they are is "simping" for you - yep, that's me!

    Is that the nature of your account now, is that what we can expect from you in the future?

    Yep, feel free to block me if you don't want to see opinions conflicting with your own.

    The qualitative difference now is, that Germany strives to be THE military power of Europe again, with other countries following their lead

    This is - at best - a half-truth. Germany is the biggest economy in Europe, it is only natural that it has to shoulder a big part of the European defence. Even with a massive rearmament to reduce the impact of the decreasing US military presence - which is happening all over Europe, mind you - Germany's role is to be a part in a defensive alliance. If you see any ambition to conquer "Lebensraum" in the east, please feel free to share the evidence.

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  • [–] 6 points 15 hours ago (2 children)

    Ja, passiert mir auch ständig.

    Ohne Sympathien für den Typen zu haben... mir ist vor ~15 Jahren tatsächlich ähnliches passiert. Wenn einem das Wasser nicht nur bis zum Hals steht sondern man beim Sprechen schon Blasen produziert kann man schnell den Fokus verlieren...

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  • [–] 12 points 17 hours ago (5 children)

    Absolutely normal.

    It is absolutely normal if one is not completely fixated on second world war. And the "last time" Germany had an significant military was not in the 30s and 40s... it was in the 80s, with strong ties to NATO and firmly on the ground of the German constitution.

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  • [–] [S] 1 point 17 hours ago (1 child)

    Das ist natürlich übel... und eigentlich so einer der Fälle die zu einem größeren Aufschrei führen sollten.

    Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen.

    Auf die Gefahr hin wie eine kaputte Schallplatte zu klingen: Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil. Warum? Du spülst damit einfach Leute in die BW die nicht dort hin wollen, die Armee wird ein Querschnitt der Bevölkerung und du hast einfach auf Grund der unterschiedlichen politischen Ansichten, Gesellschaftsschichten etc. ein viel geringeres Risiko einen "Staat im Staat" entstehen zu lassen.

    Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte “Ludensau” gesagt, ja ne, is’ klar.

    Kopf > Tisch

    Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen?

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  • [–] [S] 1 point 18 hours ago (2 children)

    Bei mir war es etwas früher, 2002. Und ja, insbesondere die FWDLer mit längerer Dienstdauer und eine Kategorie von Zeitsoldaten waren damals... schwierig. Interessanterweise konnte man damals (zumindest in der Region wo ich tätig war) sagen: Je länger jemand dabei war und je weiter oben in der Nahrungskette derjenige stand um so liberaler und "antifaschistischer" war die jeweilige Person orientiert.

    Ein Beispiel von vielen: Jemand aus meinem Zug wurde in den ersten Wochen der Grundausbildung von einem der Ausbilder wegen seines Migrationshintergrunds aus dem nahen Osten (ich meine es war sogar Afghanistan) rassistisch beleidigt, zufällig bekommt der Kompaniechef das mit, verpasst dem Ausbilder einen massiven Einlauf vor der versammelten Mannschaft und entschuldigt sich beim Beleidigten im Nahmen der BW. Der Ausbilder wurde dann anderen Aufgaben zugeteilt (weitere Konsequenzen habe ich jetzt nicht mitbekommen... aber das hätte man uns Wehrdienstleistenden eh nicht erzählt). Klar, nur eine Anekdote... aber solche Erlebnisse prägen halt schon wie man eine Institution für sich persönlich einordnet.

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  • [–] [S] 1 point 18 hours ago (3 children)

    “wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!”

    Ja, genau so.

    Ersten würde eine größere Menge Wehrpflichtiger den Korpsgeist deutlich "verdünnen", und dann ist es tatsächlich so, dass jemand der weiß, dass nur kurze Zeit bei der BW ist eher geneigt seien wird Missstände aufzudecken als jemand der dort Karriere machen will.

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  • [–] 0 points 18 hours ago

    Dass solche Dinge passieren, ist kein Argument gegen das System, sondern ein Argument für konsequente Aufklärung und Ahndung. Die Frage ist nicht, ob es Fehlverhalten gibt, sondern ob es systematisch geduldet oder sogar befohlen wird. Bei der AfD geht es um die Sorge, dass genau das passieren könnte: eine Normalisierung von Verfassungsbrüchen von oben. Und ja, dann müssten die Beamten Widerstand leisten um nicht zu Mittätern zu werden.

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