Ich habe meinen Wehrdienst 2007 gemacht...da war die BW, wie ich sie wahrgenommen habe, bereits durchsetzt von problematischen Leuten, insbesondere die Zeitsoldaten.
Dass die sich gegenseitig ständig bescheinigen lupenreine Demokraten zu sein...ist nicht überraschend. Rassistische Witze, und Beleidigungen, Wehrmachtsdevotonalien (bspw. Gemälde von heldenhaften Wehrmachtssoldaten bei unserem Zugführer im Büro usw. usf.), "Die Wehrmacht war eine 1A Armee, die nichts falsch gemacht hat" war so die typische Auseinandersetzung mit dem NS...das war der Alltag.
Ich glaube, das ist nur schlimmer geworden. Kein Wehrdienst mehr, Normalisierung von faschistischem und rassistischem Gedankengut in der gesamten Gesellschaft. Ich vermute der Laden ist nur schlimmer geworden, als ich ihn damals schon wahrgenommen habe.
Das lässt mich auch irgendwie an der aktuellen Aufrüstungslogik zweifeln. Wir bauen der gefährlich nahen AfD Regierung gerade noch eine schlüsselfertige Armee auf, die durchsetzt ist von willfährigen Lakaien, die dann beizeiten von Putin höchstpersönlich kontrolliert werden. Das erschließt sich mir irgendwie nicht, ich hätte gerne funktionale, demokratische Kontrolle, bevor ich denen neue Waffen hinstelle.