[–] 1 point 2 years ago (2 children)

Ja und auf dem Bau werden sie erst mal paar Backsteine legen und Dachlatten zusägen. Und trotzdem sollten Programmieren, Maurern, Zimmern keine eigenen Fächer sein. Oder? Im Werken legt man die Grundsteine für das Handwerkliche, in der Schweiz gibts "Medien & Informatik", da lernt man ebenfalls entsprechende Grundlagen.

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  • [–] 4 points 2 years ago

    Als Lehrperson kann ich sagen, dass es im Durchschnitt nicht die intellektuell/akademisch besten Personen sind, welche Lehrpersonen werden. Die studieren an einer technischen Hochschule (z.B. ETH) oder einer Uni. Denn als Lehrkraft musst du brutal vielseitig sein. Nicht nur die stoffliche Überhöhung muss da sein, sondern auch die didaktischen Konpetenzen, es also alltagsnah und spassig beibringen (sodass es den Lernenden nicht ablöscht) und es so vereinfachen dass man nichts falsches erzählt, was sie dann an Uni umlernen müssen aber trotzdem so einfach erklären, dass es möglichst alle checken denn wenn nicht, dann löscht es ihnen ab. Plus kommt Beziehungsarbeit dazu, denn wer lernt gerne bei einem Lehrer welcher sich nicht um dich kümmert/dich mag. Plus alle sonderpädagogischen Massnahmen, Fachgespräche, disziplinarische Massnahmen, Sitzungen im Lehrerteam, Elternarbeit.

    Meiner Meinung nach wird sehr viel von Lehrkräften (für Lernende bis 16j) einfach sehr viel erwartet, weshalb augenscheinlich nur wenige wirklich gut geeignet sind.

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  • [–] 3 points 2 years ago (6 children)

    Ich bin jetzt studierter Informatiker, aber hätte ich nur durch die Schule Kontakt zu Informatik gehabt, hätte ich das nie gemacht, weil es einfach grausam war.

    In der Schweiz gehen Jugendliche in der 7./8./9. (ca. 13j) genau für diesen Zweck "Schnuppern" in Betrieben/Branchen, die sie interessieren, nur so für 1-7 Tage und ohne Entlöhmung. Dann wissen sie (besser), was für eine Lehre sie machen wollen.

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  • [–] 0 points 2 years ago (1 child)

    I find it very confusing when german words are used to mean something different that their english counterparts.

    So in english: free ≠ gratis ≠ libre fear ≠ Angst car ≈ Auto (i heard it used for a car with a automatic transmission and also a few years ago as a term for a selfdriving car)

    But also the other way around In Swiss-German: Bus ≠ Car (First one being a trolleybus in a city, second one a bus that takes a schoolclass on a trip.)

    I am aware that words like "gratis" or "auto" are not exclusive to german, I guess that gave me the downvotes.

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  • [+] -9 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (9 children)

    As a german speaking person: Shut up and stop using german translations of words as if it has a different meaning. It gives me Angst.

    (Edit: explanation down in the comments, I am aware that "gratis" isn't exclusively german)

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