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[–] 94 points 1 year ago (5 children)

Letztes Wochenende im ländlichen Sachsen-Anhalt: Großes Plakat (ganze Scheune) mit der Aufschrift "Grüne und Grünenwähler werden hier nichr mehr bedient!"

Leider kein Foto gemacht, aber da brauchr man sich echt nicht wundern....

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  • [–] 53 points 1 year ago (1 child)

    Da bin ich als Linke Wähler ja zum Glück sicher. Phew.

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  • [–] 31 points 1 year ago

    Ich komme gebürtig aus Sachsen-Anhalt, hatte letztens meine Eltern besucht. Was bei mir hängen geblieben ist, wo andere Fahnen von Fußball Vereinen im Vorgarten haben, hatte ich in der Heimat AfD Fahnen wehen gesehen.
    Finde ich irgendwie komisch.

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  • [–] 74 points 1 year ago

    Das letzte Mal als wir einen Tagesausflug nach Brandenburg gemacht haben, wollten wir in einem Restaurant essen gehen. 6 Leute drei Frauen, drei Männer, ein Syrer. Alle vom Aussehen typische Mittelschicht, keine Piercing, gefärbte Haare, Kopftücher oder andere Sachen an denen der preußische Spießgeist Anstoß finden könnte...

    Im Restaurant, wo die Hälfte der Tische leer war, wurden wir mit der Aussage abgewiesen es sei schon alles reserviert (entsprechende Schilder auf den Tischen gab es nicht.)

    Wenn Ihr keine Gäste wollt, dann heult auch nicht rum, dass ihr keine mehr habt.

    Einen Tag später gabs dann die Berichte, dass unweit von unserem Ausflugsziel eine Schulklasse unter Polizeischutz nachts nach Hause eskortiert werden musste, weil die örtliche Nazijugend die Unterkunft überfallen hat.

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  • [–] 66 points 1 year ago (13 children)

    Sie appelliert an die Besucher, sich ein eigenes Bild von der Region zu machen und die Gastfreundschaft vor Ort zu erleben: Brandenburg verdiene eine Chance

    Lol, bestimmt nicht. Meine Frau trägt Kopftuch.

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    [+] 63 points 1 year ago* (last edited 6 months ago)
    [–] 54 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (1 child)

    kommt, wie es kommen musste. Brandenburgs große Chance war und ist der Tourismus. Schönes Land, offene Seen, Meer.

    Liebe Einwohner von Brandenburg! Ihr lebt da wirklich auf einem sehr schönen Fleckchen Erde mit vielen Seen, Wäldern, im Norden die Ostsee

    Heute lernte ich, dass Mecklenburg-Vorpommern untergegangen ist.

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  • [–] 52 points 1 year ago* (2 children)

    Tja... Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ähnliche Effekte werden wir bald bundesweit spüren, allerdings nicht nur auf den Tourismus bezogen, sondern vor allem, wenn es sich um Fachkräfte für die Wirtschaft oder in der Pflege handelt. Bin mal gespannt, ob Deutschland das mit der braunen Saat ausgleichen kann...

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  • [–] 5 points 1 year ago

    Ist doch schon so. Hab neulich n Radiologen aus dem Iran kennengelernt. Der war 2 Jahre in Jena (ist ja sogar immerhin noch ne größere Stadt) und wollte dann in den Westen weiterfliehen. Gut, jetzt arbeitet er halt in nem westdeutschen Krankenhaus, machste nix ¯\_(ツ)_/¯

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  • [–] 39 points 1 year ago

    Wir wollten tatsächlich im Spätsommer auch nach Brandenburg und haben uns exakt aus diesem Grunde dagegen entschieden.

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  • [–] 36 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (1 child)

    Das erinnert mich an das letzte Plenum von unserem Fachschaftsrat, was wir bei einer Komillitonin in Bayern abgehalten haben. Auf dem Rückweg sind wir im Thüringer Wald an einem Globus angehalten, weil wir was essen wollten. Haben dann eine Person gefragt, ob sie ein Foto von uns als Erinnerung machen kann. Als Antwort kam ungelogen "Ihr seid ja deutsche, also mache ich das wohl"

    Ich bin ja auch kein Fan davon alle im Osten als Faschos abzustempeln, aber die Leute da machen es einem auch nicht gerade einfach.

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  • [–] 28 points 1 year ago* (1 child)

    Wir waren dieses Jahr auf dem Land in Süd-Polen im Urlaub und die ganzen Piss-Plakate und schwarze-Sonne Aufkleber haben den Urlaub nicht gerade versüßt. Ich denke es hat für das Urlaubsgefühl massiv geholfen, dass wir die Sprache nicht konnten und alle ziemlich 'europäsch' aussahen.

    Leider scheint das ganze für mich eher ein generelles Problem vieler ländlicher Gebiete zu sein. Was ich sehr schade finde, eigentlich ist Urlaub in etwas ruhigeren Gegenden ja was schönes. Man muss mitlerweile aber echt schauen, wo das politisch noch (er)tragbar ist.

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  • [–] 11 points 1 year ago (1 child)

    Neee, ganz sicher kein generelles Problem. Schon ein spezielles Ostproblem - gemischt mit dem „die anderen sind Schuld. mimimimi, wir können nichts dafür“ (die Touris in diesem Falle).

    Also in der Eifel oder im Sauerland oder im Münsterland oder in Ostfriesland oder sogar im Schwarzwald, werden (a) Touris freundlich begrüßt und (b) zeigen, die nicht Stolz ihren Rassismus rum bzw sind keine Faschos

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  • [–] 1 point 1 year ago (2 children)

    Also z.B. in der Eifel und im Sauerland brauchst du ja nur einmal ein Gespräch mit der durchschnittlichen Person dort führen und die sind genauso rassistisch unterwegs wie im Osten.

    Vielleicht noch eher CDU und nicht AFD rassistisch, aber die Gebiete auf dem Land im Rheinland/Ruhrpott sind auch ziemlich übel, zumindest aus meiner eigenen anekdotischen Erfahrung und der meines erweiterten Freundeskreises (wir sehen alle nicht „deutsch“ aus).

    Kenne einige Leute die geflüchtet sind und irgendwelchen Dörfern und Kleinstädten dort gelandet sind und das möchte sich niemand freiwillig antun.

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  • [–] 23 points 1 year ago (2 children)

    Schönes Land, offene Seen, Meer.

    Wo gibt es denn bitte in Brandenburg Meer? Und nein, irgendein See der Irgendwasmeer heißt zählt nicht.

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  • [–] 16 points 1 year ago

    Ist mir auch aufgefallen. Jemand anders spricht von der Ostsee.

    Entweder wurde eine Frage undeutlich/unspezifisch gestellt oder es wird ein ostdeutschen Bundesland mit Ostdeutschland generell gleichgesetzt. Andere sagen auch generell dass sie nicht nach Ostdeutschöand fahren oder sprechen von den neuen Bundesländern.

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  • [–] 22 points 1 year ago

    Ich wäre richtig gerne dieses Jahr ins Elbsandsteingebirge oder die Mecklenburger Seenplatte gefahren. Aber alleine und als trans Person würde das halt echt zu gefährlich sein :(

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  • [–] 20 points 1 year ago

    Die Gastwirte und Hoteliers sollten nicht in den Medien jammern sondern ihre Nachbarn und andere Mitbürger zu einer Versammlung in ihren Gaststuben einladen.

    Dort sollten sie ihnen klar machen, dass ohne zahlungskräftige Städter und wessies ihr Hotel oder Gasthof verschwinden wird und der lokale Metzger, Bäcker und Taxi-Unternehmer Kunden verlieren wird. „Wir“ sollten in Rezensionen, mails und anderem schriftlichen Feedback an die Hoteliers spiegeln, woran es liegt, am besten mit konkreten Beispielen (die idealerweise außerhalb des Wirkungsbereichs des Gastgebers liegen).

    Andernfalls kann ein Hotelier oder Gastwirt sich natürlich quasi exklusiv an Nazis und rechtsextremer Kundschaft ausrichten, dann weiß man auch, woran man ist.

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  • [–] 11 points 1 year ago

    Tja, dann eben nicht bzw. kann auch woanders Urlaub machen. 😎

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  • [–] 11 points 1 year ago (1 child)

    Tja, Rainald Grebe, jetzt ist was los.

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  • [–] 4 points 1 year ago (1 child)

    Waren letztens in Eisenach und fandens sehr schön. Auch wegen Burschikonvent die Faschodichte ausgesprochen hoch gewesen sein dürfte.

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  • [–] 4 points 1 year ago (1 child)

    Lol war da auch mal, auf nem Flohmarkt hat ein Typ ernsthaft Sachen mit Nazisymbolen und Himmler-Plaketten und sowas verkauft

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  • [–] 4 points 1 year ago

    Jo, wir und Sachsen-Anhalt. Wollten eine Bude an einem See und haben dort in einem Kaffe was super schönes gefunden. Aber ca. 50 % Naziwählies.

    Ne danke, geht dann lieber in den Nordwesten.

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