▲ 38 ▼ BVerwG: Vorzeigesoldat zurecht aus dem Dienst entfernt (www.lto.de) submitted 2 days ago by HieroProtagonist@feddit.org to c/dach@feddit.org 16 comments fedilink hide all child comments
[–] poVoq@slrpnk.net 11 points 2 days ago (1 child) Und das das ganze offiziell erst in Litauen auffällt, wo es vermutlich schwieriger war das ganze zu vertuschen hat ebenfalls ein Geschmäckle. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 4 points 1 day ago (2 children) Man könnte das tatsächlich als einen Vorteil der Wehrpflicht sehen: Du hast haufenweise junge Leute in der Armee die eh schon keinen Bock haben dort zu sein und definitiv keine Karriere anstreben... die würden schon dafür sorgen, dass solche Dinge deutlich schneller auffallen und korrigiert würden. Eben der Vorteil des "Staatsbürgers in Uniform". permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 2 points 1 day ago* (1 child) So die Idee. Aber halt auch merkwürdige Herangehensweise "wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!" Ähm, weißichjanich... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 22 hours ago (1 child) “wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!” Ja, genau so. Ersten würde eine größere Menge Wehrpflichtiger den Korpsgeist deutlich "verdünnen", und dann ist es tatsächlich so, dass jemand der weiß, dass nur kurze Zeit bei der BW ist eher geneigt seien wird Missstände aufzudecken als jemand der dort Karriere machen will. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 1 point 22 hours ago (1 child) Ich habe persönliche Erfahrung damit. In der Spezialgrundausbildung hat ein angehender Zeitsoldat einen Wehrpflichtigen auf Übung antisemitisch beleidigt. Das habe ich gemeldet. Von den 8 Zeugen war nur einer bereit mit auszusagen (von 6 Wehrpflichtigen). Der Zugführer wollte erst nichts unternehmen. Ich habe ihm gedroht damit zur Kompanieführung und ggf. zur Bataillonsführung zu gehen. Erst dann hat er das aufgenommen und weitergemeldet. Und war sich noch die ganze Zeit sicher, dass wir uns verhört haben. Was meinst du, wie so die Quote sein wird, von Leuten, die sich das trauen und durchziehen? Ich habe das damals durchgezogen, weil ich eh ein Querulant bin, schockiert war von der Bundeswehr und schon damals wusste, dass das die Leute sind, die mich ggf. eines Tages für meine Meinung erschießen. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Der andere Wehrpflichtige, der überhaupt mitgemeldet hat, hätte das auch nicht alleine gemacht. Und ich hätte es auch nicht alleine gemacht, v.a. nicht, wenn der Hauptfeldwebel dann bei nur einer Aussage erst recht einen auf "du hast dich verhört, sagen auch alle anderen". Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte "Ludensau" gesagt, ja ne, is' klar. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 21 hours ago (1 child) Das ist natürlich übel... und eigentlich so einer der Fälle die zu einem größeren Aufschrei führen sollten. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Auf die Gefahr hin wie eine kaputte Schallplatte zu klingen: Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil. Warum? Du spülst damit einfach Leute in die BW die nicht dort hin wollen, die Armee wird ein Querschnitt der Bevölkerung und du hast einfach auf Grund der unterschiedlichen politischen Ansichten, Gesellschaftsschichten etc. ein viel geringeres Risiko einen "Staat im Staat" entstehen zu lassen. Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte “Ludensau” gesagt, ja ne, is’ klar. Kopf > Tisch Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 2 points 20 hours ago Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? Keine Verurteilung, dafür durfte er sein Dienstverhältnis geräuschlos beenden. Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil Damals gab es die Wehrpflicht, sonst wäre ich ja auch nie auf die Idee gekommen. Aber es haben ja alle, die auch nur 2% kritisch ggü. der Bundeswehr waren, Zivildienst gemacht. Da findet ja schon eine Vorsortierung statt. Ich bin schon bei dir, dass der Kontrolleffekt einer der wenigen Vorteile einer Wehrpflicht ist. Aber er ist verschwindend gering und definitiv kein vollständiger Lösungsansatz. Es braucht andere Mechanismen. Eigentlich gibt es ja genug Extremismusforscher, die bestimmt schlaue Tipps hätten, aber die fragt ja dann wieder niemand ¯\_(ツ)_/¯ permalink fedilink source parent [–] poVoq@slrpnk.net 3 points 1 day ago Das ist so ziemlich der einzige Vorteil, aber Wehrdienstleistende werden auch vorsortiert und ich fürchte in der Summe führt das ehr dazu das viele naive junge Männer mit rechsradikalem Gedankengut indoktriniert werden. permalink fedilink source parent
[–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 4 points 1 day ago (2 children) Man könnte das tatsächlich als einen Vorteil der Wehrpflicht sehen: Du hast haufenweise junge Leute in der Armee die eh schon keinen Bock haben dort zu sein und definitiv keine Karriere anstreben... die würden schon dafür sorgen, dass solche Dinge deutlich schneller auffallen und korrigiert würden. Eben der Vorteil des "Staatsbürgers in Uniform". permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 2 points 1 day ago* (1 child) So die Idee. Aber halt auch merkwürdige Herangehensweise "wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!" Ähm, weißichjanich... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 22 hours ago (1 child) “wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!” Ja, genau so. Ersten würde eine größere Menge Wehrpflichtiger den Korpsgeist deutlich "verdünnen", und dann ist es tatsächlich so, dass jemand der weiß, dass nur kurze Zeit bei der BW ist eher geneigt seien wird Missstände aufzudecken als jemand der dort Karriere machen will. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 1 point 22 hours ago (1 child) Ich habe persönliche Erfahrung damit. In der Spezialgrundausbildung hat ein angehender Zeitsoldat einen Wehrpflichtigen auf Übung antisemitisch beleidigt. Das habe ich gemeldet. Von den 8 Zeugen war nur einer bereit mit auszusagen (von 6 Wehrpflichtigen). Der Zugführer wollte erst nichts unternehmen. Ich habe ihm gedroht damit zur Kompanieführung und ggf. zur Bataillonsführung zu gehen. Erst dann hat er das aufgenommen und weitergemeldet. Und war sich noch die ganze Zeit sicher, dass wir uns verhört haben. Was meinst du, wie so die Quote sein wird, von Leuten, die sich das trauen und durchziehen? Ich habe das damals durchgezogen, weil ich eh ein Querulant bin, schockiert war von der Bundeswehr und schon damals wusste, dass das die Leute sind, die mich ggf. eines Tages für meine Meinung erschießen. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Der andere Wehrpflichtige, der überhaupt mitgemeldet hat, hätte das auch nicht alleine gemacht. Und ich hätte es auch nicht alleine gemacht, v.a. nicht, wenn der Hauptfeldwebel dann bei nur einer Aussage erst recht einen auf "du hast dich verhört, sagen auch alle anderen". Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte "Ludensau" gesagt, ja ne, is' klar. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 21 hours ago (1 child) Das ist natürlich übel... und eigentlich so einer der Fälle die zu einem größeren Aufschrei führen sollten. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Auf die Gefahr hin wie eine kaputte Schallplatte zu klingen: Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil. Warum? Du spülst damit einfach Leute in die BW die nicht dort hin wollen, die Armee wird ein Querschnitt der Bevölkerung und du hast einfach auf Grund der unterschiedlichen politischen Ansichten, Gesellschaftsschichten etc. ein viel geringeres Risiko einen "Staat im Staat" entstehen zu lassen. Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte “Ludensau” gesagt, ja ne, is’ klar. Kopf > Tisch Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 2 points 20 hours ago Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? Keine Verurteilung, dafür durfte er sein Dienstverhältnis geräuschlos beenden. Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil Damals gab es die Wehrpflicht, sonst wäre ich ja auch nie auf die Idee gekommen. Aber es haben ja alle, die auch nur 2% kritisch ggü. der Bundeswehr waren, Zivildienst gemacht. Da findet ja schon eine Vorsortierung statt. Ich bin schon bei dir, dass der Kontrolleffekt einer der wenigen Vorteile einer Wehrpflicht ist. Aber er ist verschwindend gering und definitiv kein vollständiger Lösungsansatz. Es braucht andere Mechanismen. Eigentlich gibt es ja genug Extremismusforscher, die bestimmt schlaue Tipps hätten, aber die fragt ja dann wieder niemand ¯\_(ツ)_/¯ permalink fedilink source parent [–] poVoq@slrpnk.net 3 points 1 day ago Das ist so ziemlich der einzige Vorteil, aber Wehrdienstleistende werden auch vorsortiert und ich fürchte in der Summe führt das ehr dazu das viele naive junge Männer mit rechsradikalem Gedankengut indoktriniert werden. permalink fedilink source parent
[–] kossa@feddit.org 2 points 1 day ago* (1 child) So die Idee. Aber halt auch merkwürdige Herangehensweise "wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!" Ähm, weißichjanich... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 22 hours ago (1 child) “wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!” Ja, genau so. Ersten würde eine größere Menge Wehrpflichtiger den Korpsgeist deutlich "verdünnen", und dann ist es tatsächlich so, dass jemand der weiß, dass nur kurze Zeit bei der BW ist eher geneigt seien wird Missstände aufzudecken als jemand der dort Karriere machen will. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 1 point 22 hours ago (1 child) Ich habe persönliche Erfahrung damit. In der Spezialgrundausbildung hat ein angehender Zeitsoldat einen Wehrpflichtigen auf Übung antisemitisch beleidigt. Das habe ich gemeldet. Von den 8 Zeugen war nur einer bereit mit auszusagen (von 6 Wehrpflichtigen). Der Zugführer wollte erst nichts unternehmen. Ich habe ihm gedroht damit zur Kompanieführung und ggf. zur Bataillonsführung zu gehen. Erst dann hat er das aufgenommen und weitergemeldet. Und war sich noch die ganze Zeit sicher, dass wir uns verhört haben. Was meinst du, wie so die Quote sein wird, von Leuten, die sich das trauen und durchziehen? Ich habe das damals durchgezogen, weil ich eh ein Querulant bin, schockiert war von der Bundeswehr und schon damals wusste, dass das die Leute sind, die mich ggf. eines Tages für meine Meinung erschießen. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Der andere Wehrpflichtige, der überhaupt mitgemeldet hat, hätte das auch nicht alleine gemacht. Und ich hätte es auch nicht alleine gemacht, v.a. nicht, wenn der Hauptfeldwebel dann bei nur einer Aussage erst recht einen auf "du hast dich verhört, sagen auch alle anderen". Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte "Ludensau" gesagt, ja ne, is' klar. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 21 hours ago (1 child) Das ist natürlich übel... und eigentlich so einer der Fälle die zu einem größeren Aufschrei führen sollten. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Auf die Gefahr hin wie eine kaputte Schallplatte zu klingen: Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil. Warum? Du spülst damit einfach Leute in die BW die nicht dort hin wollen, die Armee wird ein Querschnitt der Bevölkerung und du hast einfach auf Grund der unterschiedlichen politischen Ansichten, Gesellschaftsschichten etc. ein viel geringeres Risiko einen "Staat im Staat" entstehen zu lassen. Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte “Ludensau” gesagt, ja ne, is’ klar. Kopf > Tisch Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 2 points 20 hours ago Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? Keine Verurteilung, dafür durfte er sein Dienstverhältnis geräuschlos beenden. Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil Damals gab es die Wehrpflicht, sonst wäre ich ja auch nie auf die Idee gekommen. Aber es haben ja alle, die auch nur 2% kritisch ggü. der Bundeswehr waren, Zivildienst gemacht. Da findet ja schon eine Vorsortierung statt. Ich bin schon bei dir, dass der Kontrolleffekt einer der wenigen Vorteile einer Wehrpflicht ist. Aber er ist verschwindend gering und definitiv kein vollständiger Lösungsansatz. Es braucht andere Mechanismen. Eigentlich gibt es ja genug Extremismusforscher, die bestimmt schlaue Tipps hätten, aber die fragt ja dann wieder niemand ¯\_(ツ)_/¯ permalink fedilink source parent
[–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 22 hours ago (1 child) “wir bekommen das Problem mit Rechtsradikalen in unserer Armee nicht in den Griff, deshalb zwangsverpflichten wir jetzt 18jährige Laien, die da mal ein Auge drauf haben sollten!” Ja, genau so. Ersten würde eine größere Menge Wehrpflichtiger den Korpsgeist deutlich "verdünnen", und dann ist es tatsächlich so, dass jemand der weiß, dass nur kurze Zeit bei der BW ist eher geneigt seien wird Missstände aufzudecken als jemand der dort Karriere machen will. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 1 point 22 hours ago (1 child) Ich habe persönliche Erfahrung damit. In der Spezialgrundausbildung hat ein angehender Zeitsoldat einen Wehrpflichtigen auf Übung antisemitisch beleidigt. Das habe ich gemeldet. Von den 8 Zeugen war nur einer bereit mit auszusagen (von 6 Wehrpflichtigen). Der Zugführer wollte erst nichts unternehmen. Ich habe ihm gedroht damit zur Kompanieführung und ggf. zur Bataillonsführung zu gehen. Erst dann hat er das aufgenommen und weitergemeldet. Und war sich noch die ganze Zeit sicher, dass wir uns verhört haben. Was meinst du, wie so die Quote sein wird, von Leuten, die sich das trauen und durchziehen? Ich habe das damals durchgezogen, weil ich eh ein Querulant bin, schockiert war von der Bundeswehr und schon damals wusste, dass das die Leute sind, die mich ggf. eines Tages für meine Meinung erschießen. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Der andere Wehrpflichtige, der überhaupt mitgemeldet hat, hätte das auch nicht alleine gemacht. Und ich hätte es auch nicht alleine gemacht, v.a. nicht, wenn der Hauptfeldwebel dann bei nur einer Aussage erst recht einen auf "du hast dich verhört, sagen auch alle anderen". Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte "Ludensau" gesagt, ja ne, is' klar. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 21 hours ago (1 child) Das ist natürlich übel... und eigentlich so einer der Fälle die zu einem größeren Aufschrei führen sollten. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Auf die Gefahr hin wie eine kaputte Schallplatte zu klingen: Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil. Warum? Du spülst damit einfach Leute in die BW die nicht dort hin wollen, die Armee wird ein Querschnitt der Bevölkerung und du hast einfach auf Grund der unterschiedlichen politischen Ansichten, Gesellschaftsschichten etc. ein viel geringeres Risiko einen "Staat im Staat" entstehen zu lassen. Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte “Ludensau” gesagt, ja ne, is’ klar. Kopf > Tisch Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 2 points 20 hours ago Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? Keine Verurteilung, dafür durfte er sein Dienstverhältnis geräuschlos beenden. Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil Damals gab es die Wehrpflicht, sonst wäre ich ja auch nie auf die Idee gekommen. Aber es haben ja alle, die auch nur 2% kritisch ggü. der Bundeswehr waren, Zivildienst gemacht. Da findet ja schon eine Vorsortierung statt. Ich bin schon bei dir, dass der Kontrolleffekt einer der wenigen Vorteile einer Wehrpflicht ist. Aber er ist verschwindend gering und definitiv kein vollständiger Lösungsansatz. Es braucht andere Mechanismen. Eigentlich gibt es ja genug Extremismusforscher, die bestimmt schlaue Tipps hätten, aber die fragt ja dann wieder niemand ¯\_(ツ)_/¯ permalink fedilink source parent
[–] kossa@feddit.org 1 point 22 hours ago (1 child) Ich habe persönliche Erfahrung damit. In der Spezialgrundausbildung hat ein angehender Zeitsoldat einen Wehrpflichtigen auf Übung antisemitisch beleidigt. Das habe ich gemeldet. Von den 8 Zeugen war nur einer bereit mit auszusagen (von 6 Wehrpflichtigen). Der Zugführer wollte erst nichts unternehmen. Ich habe ihm gedroht damit zur Kompanieführung und ggf. zur Bataillonsführung zu gehen. Erst dann hat er das aufgenommen und weitergemeldet. Und war sich noch die ganze Zeit sicher, dass wir uns verhört haben. Was meinst du, wie so die Quote sein wird, von Leuten, die sich das trauen und durchziehen? Ich habe das damals durchgezogen, weil ich eh ein Querulant bin, schockiert war von der Bundeswehr und schon damals wusste, dass das die Leute sind, die mich ggf. eines Tages für meine Meinung erschießen. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Der andere Wehrpflichtige, der überhaupt mitgemeldet hat, hätte das auch nicht alleine gemacht. Und ich hätte es auch nicht alleine gemacht, v.a. nicht, wenn der Hauptfeldwebel dann bei nur einer Aussage erst recht einen auf "du hast dich verhört, sagen auch alle anderen". Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte "Ludensau" gesagt, ja ne, is' klar. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] HieroProtagonist@feddit.org [S] 1 point 21 hours ago (1 child) Das ist natürlich übel... und eigentlich so einer der Fälle die zu einem größeren Aufschrei führen sollten. Aber niemand, den ich sonst kenne und dem ich das zugetraut hätte, ist überhaupt zur Bundeswehr gegangen. Auf die Gefahr hin wie eine kaputte Schallplatte zu klingen: Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil. Warum? Du spülst damit einfach Leute in die BW die nicht dort hin wollen, die Armee wird ein Querschnitt der Bevölkerung und du hast einfach auf Grund der unterschiedlichen politischen Ansichten, Gesellschaftsschichten etc. ein viel geringeres Risiko einen "Staat im Staat" entstehen zu lassen. Funnily enough war das sogar dann die Verteidigung des Täters im Gerichtsprozess 😅. Er hätte “Ludensau” gesagt, ja ne, is’ klar. Kopf > Tisch Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] kossa@feddit.org 2 points 20 hours ago Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? Keine Verurteilung, dafür durfte er sein Dienstverhältnis geräuschlos beenden. Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil Damals gab es die Wehrpflicht, sonst wäre ich ja auch nie auf die Idee gekommen. Aber es haben ja alle, die auch nur 2% kritisch ggü. der Bundeswehr waren, Zivildienst gemacht. Da findet ja schon eine Vorsortierung statt. Ich bin schon bei dir, dass der Kontrolleffekt einer der wenigen Vorteile einer Wehrpflicht ist. Aber er ist verschwindend gering und definitiv kein vollständiger Lösungsansatz. Es braucht andere Mechanismen. Eigentlich gibt es ja genug Extremismusforscher, die bestimmt schlaue Tipps hätten, aber die fragt ja dann wieder niemand ¯\_(ツ)_/¯ permalink fedilink source parent
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[–] kossa@feddit.org 2 points 20 hours ago Wie ist der Prozess eigentlich ausgegangen? Keine Verurteilung, dafür durfte er sein Dienstverhältnis geräuschlos beenden. Da ist eine allgemeine Wehrpflicht ein echter Vorteil Damals gab es die Wehrpflicht, sonst wäre ich ja auch nie auf die Idee gekommen. Aber es haben ja alle, die auch nur 2% kritisch ggü. der Bundeswehr waren, Zivildienst gemacht. Da findet ja schon eine Vorsortierung statt. Ich bin schon bei dir, dass der Kontrolleffekt einer der wenigen Vorteile einer Wehrpflicht ist. Aber er ist verschwindend gering und definitiv kein vollständiger Lösungsansatz. Es braucht andere Mechanismen. Eigentlich gibt es ja genug Extremismusforscher, die bestimmt schlaue Tipps hätten, aber die fragt ja dann wieder niemand ¯\_(ツ)_/¯ permalink fedilink source parent
[–] poVoq@slrpnk.net 3 points 1 day ago Das ist so ziemlich der einzige Vorteil, aber Wehrdienstleistende werden auch vorsortiert und ich fürchte in der Summe führt das ehr dazu das viele naive junge Männer mit rechsradikalem Gedankengut indoktriniert werden. permalink fedilink source parent