Ukrainische Militärdienstpflichtige, die derzeit in der EU leben, sind in heller Aufregung. Präsident Selenski hat angekündigt, Auslieferungsanträge zu stellen, um all diejenigen zu rekrutieren, die geflüchtet sind. Sie alle erhalten derzeit einen befristeten humanitären Aufenthaltsstatus nach der sogenannten Massenzustromrichtlinie der EU.

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[–] 47 points 2 years ago (2 children)

Ich persönlich habe ein Problem damit, dass dieser Zwang existiert fürs Vaterland zu verrecken, unabhängig vom Geschlecht ...

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  • [–] 17 points 2 years ago (2 children)

    Es trifft hier aber die Leute nicht unabhängig vom Geschlecht.

    Genauso wie man bei Diskriminierung, die überwiegend Frauen trifft, nicht jedes Mal mit "but what about the men?!?!?!" kommen muss, kann man auch hier einfach Mal hinnehmen, dass hier überwiegendst Männer betroffen sind, und muss den Aspekt nicht wegrelativieren.

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  • [–] 2 points 2 years ago (1 child)

    Ein guter Einwand. Im privaten Umfeld von mir wird das immer damit begründet, weil die Frauen die Kinder bekommen und ausfallen, müssen die Männer halt zur Bundeswehr oder Zivildienst.

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  • [–] 7 points 2 years ago (1 child)

    Das ist halt ne reine Ex-Post-Rechtfertigung. Frauen leben auch ein paar Jahre länger - und sie werden auch definitiv nicht vom Staat gezwungen, Kinder zu kriegen.

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  • [–] 4 points 2 years ago

    Eine Gesellschaft mit Frauenüberschuss ist besser in der Lage, sich nach dem Krieg wieder aufzubauen, als eine Gesellschaft mit Männerüberschuss.

    Und Männer sind im Mittel körperlich leistungsfähiger als Frauen. Zumindest in den Bereichen, die für Infanterie interessant sind.

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  • [–] 7 points 2 years ago (1 child)

    Es macht für ein Land schon Sinn, eine solche Pflicht zu haben. Für den einzelnen ist es natürlich nicht toll. So ähnlich wie Steuern...

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  • [–] 10 points 2 years ago (1 child)

    Der Unterschied ist, dass Steuern nicht lebensbedrohlich sind.

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  • [–] 4 points 2 years ago (1 child)

    Eine feindliche Invasion ist dem Überleben auch nicht unbedingt zuträglich.

    Also ja ist scheiße und ich kann auch jeden verstehen, der versucht nicht eingezogen zu werden. Ich weiß aber auch nicht, was der Staat anders machen kann, wenn es zu dieser Situation kommt.

    Hier ist Prävention durch Diplomatie und eine verteidigungsfähige Berufsarmee mit Abstand das beste Mittel.

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  • [–] 4 points 2 years ago (1 child)

    Eine feindliche Invasion ist dem Überleben auch nicht unbedingt zuträglich.

    Dieses Risiko kann durch Flucht gemindert werden und das tun gerade auch viele Ukrainer.

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  • [–] 1 point 2 years ago (1 child)

    Und was machst du wenn es keinen Ort zur Flucht mehr gibt?

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