[–] 2 points 2 years ago

Möglicherweise kann er Hosen zum selbst anziehen besser akzeptieren? Es gibt ja Trainerhöschen, die das meiste auffangen oder halt Windeln zum reinschlüpfen?

Wir haben lange Stoffwindeln genutzt und in dem Bereich gibt es mittlerweile fantastische Sachen, die auch schön bunt sind und eher nach Unterhose aussehen.

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  • [–] 3 points 2 years ago

    Das ist dann doch ein guter Schritt. Ziemlich großartig, dass er das dann so benennen kann. Und ein toller Aufhänger für weitere Gespräche. In dem Alter können die Kids sowas nicht allein bewältigen. Also dran bleiben und begleiten, das Pipi machen etwas natürliches und alles drumherum ok ist.

    Leider kann Verhalten wie von der Tagesmutter auch schnell zu einem länger wirkendem Trauma werden. Wir hatten mit unseren Ältesten auch sehr, sehr lange das Thema Einnässen und generell Unsicherheit rund um das Thema Toilette. Das hält auch heute noch an, obwohl wir die Ursache in der Kita sehen. Also lieber früh und konsequent ins Gespräch mit allen beteiligten Personen gehen, um für Klarheit und Entspannung zu Sorgen.

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  • [–] 6 points 2 years ago (2 children)

    Mal ein Gespräch über seine Gefühle dazu versucht? Also völlig frei von Ursache/Wirkung oder muss/kann. Einfach darauf eingehen, was er sich wünscht und wie es ihm damit geht. Kein Druck, keine Erwartungshaltung.

    Tenor: "Ich merke, dass es dir gerade nicht gut damit geht. Du möchtest auch ohne Windel auf die Toilette, oder?.." etc.

    Unsere Jüngste hat auch so ein paar Themen bei denen sie komplett aussteigt und in den emotionalen Krisenmodus geht. Da hilft dann nur spiegeln, Geduld und Emotionen abbauen helfen.

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  • [–] 3 points 2 years ago*

    Hard to say, because both are constantly used for low light illumination in the house at night: SP36 BLF and Emisar D4V2 Ti (E21A mule @2000K).

    I absolutely love the D4V2 and constantly think about buying another non-mule version with as low color temp as available.

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  • [–] 3 points 2 years ago (1 child)

    Ich finde solche offenen Worte extrem wertvoll. Uns begegnen immer wieder Familien, in denen immer "alles super" ist. Da schlafen die Kinder schon immer durch und sind immer "leise" und "perfekte, kleine Engel".

    Das glaube ich einfach kein Stück. Eltern zu sein kann unglaublich scheiße sein. Die massiven Einschränkungen der eigenen Freiheiten, unerwartete Probleme und extrem erschöpfende Phasen. Der doppelte und dreifache Stress aus Arbeit, Familienarbeit und den vielfachen externen Erwartungen kann einen sowas von zermürben...das muss man einfach austauschen, sonst geht man irgendwann kaputt.

    Noch vor den Sommer hatte unsere 7Jährige aus heiterem Himmel extreme Angst, uns zu verlieren. Das ging soweit, dass sie irgendwann nicht mehr allein in die Schule ging. Das hat uns wochenlang enorm Kraft gekostet. Und dann war es wieder vorbei und es ging voran...

    Das Jahr davor hatte unsere damals 3,5 Jährige, eigentlich schon ein Kitaprofi, plötzlich enorme Trennungsprobleme. Wochenlang stand ich ewige Minuten vor der Kita bevor sie sich von mir lösen mochte. Ich war jede Tag schon fertig mit dem Tag bevor ich im Büro war. Und dann war es plötzlich weggeblasen...

    Es wird immer wieder solche Stressphasen geben und es lohnt sich, offen darüber zu reden.Kinder zu haben hat unglaublich viele, tolle Momente. Nichts davon möchte ich missen. Gleichzeitig ist es Herausforderung pur und man wächst ständig über sich hinaus.

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  • [–] 2 points 2 years ago (1 child)

    Das ist heute bei unsere 5Jährigen noch keine Realität. Da muss immer noch jemand bis zum Einschlafen dabei bleiben. Alles entspannter als früher aber mit Vorlesen ist es leider nicht getan.

    Dafür haben beide Kinder schon mit ca. 1 Jahr die Nacht durchgeschlafen. Haben viele Familien auch ganz anders.

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  • [–] 7 points 2 years ago* (1 child)

    Unsere beiden Töchter waren als Baby sehr unterschiedlich. Die erste was sehr ruhig und leicht zufrieden zu stellen. Nr. 2 hatte immer zwischen 20 und 23 Uhr Abends eine Schreiphase, war viel lauter und schneller am schreien. Das hat uns auch sehr an unsere Grenzen gebracht. Irgendwann war es einfach aus heiterem Himmel vorbei. Nr. 2 ist auch heute noch sehr viel deutlicher in ihren Gefühlsäußerungen und schmeißt auch gern mal einfach Sachen durch die Gegend, wenn ihr gerade die Gefühle zu viel werden.

    Ich würde sagen, ein Teil ist einfach Temperament. Kinder sind eben unterschiedlich und das auch von Geburt an.

    Zum Thema raus gehen: wie rum tragt ihr das Kind? Das klingt irgendwie nach zu viele Reizen. Mit Gesicht zum Körper und möglicherweise Klappe drüber können die kleinen sich in der Regel selbst rausnehmen, wenn es zu viel wird.

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  • [–] 6 points 2 years ago

    Kann man dann also selbst initiieren oder nutzen, was da ist.

    Ich würde sagen, es ist besser Aktionen zu unterstützen, die man gut findet, als gar nichts zu tun. Immerhin versuchen viele dieser Plattformen Interessen und Aktionen zu bündeln, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. So ganz effektlos war das in der Vergangenheit zumindest nicht.

    Aber da soll es jeder halten wie er/sie mag.

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  • [–] 2 points 3 years ago (1 child)

    Mich würde der Effekt bei Kindern interessieren. Meine Töchter nehmen sehr deutlich wahr, wenn Wörter wie Berufsbezeichnungen nur in männlicher Form benutzt werden. Sie fühlen sich dann eindeutig nicht "mitgemeint" und fordern eine weibliche Form ein (z.B. Feuerwehrfrau).

    Ist natürlich anekdotisch, aber wissenschaftliche Studien zur Geschlechterwahrnehmung bei Kindern wäre interessant, habe ich bisher wenig gelesen.

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