[–] 28 points 2 days ago (1 child)

Viele Landwirte in Deutschland können davon dennoch kaum profitieren.

Wieso wird das dargestellt, als wäre das ein Problem? Landwirte sollten unabhängig von Lebensmittelpreisen gut leben können, aber nicht durch Krisen profitieren. Das ist ja gut, das wäre ja sonst ein völlig falscher Anreiz.

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  • [–] 11 points 4 days ago

    Das offensichtliche: aus fossilen Energien raus. Alternativen da, wo es möglich ist und Verzicht da, wo es nicht möglich ist.

    Zusätzlich Massentierhaltung massiv runter fahren, auf vegane Lebensmittel umstellen und die frei gewordenen Flächen wieder aufforsten (mit ursprünglichen lokalen Ökosystemen).

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  • [–] 3 points 1 week ago

    Das Problem war in gesamten natürlich schon vorher bekannt, auch wenn die Studie/Analyse mehr Details zum Vorschein bringt. Doch das grundsätzliche Problem geht sie weiterhin nicht an: das Politik und Gesellschaft nichts/viel zu wenig machen um diesen Einfluss zu verhindern. Das lösen wir leider nicht mit mehr Analysen.

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  • [–] 4 points 1 week ago

    Abstract für alle, die nicht klicken werden um den ganzen Artikel zu lesen. (Auswahl fett markiertes durch mich)

    Abstract

    Media has become a decisive force in shaping climate and energy policy, influencing not only which issues gain attention but also how they are framed and contested. This paper examines how BILD, Germany's largest tabloid, transformed the 2023 reform of the Buildings Energy Act (GEG) into one of the most polarizing political controversies in recent German history. Analyzing a corpus of 333 BILD articles from January 2023 to March 2024, we identify three dominant rhetorical strategies – personalisation, economic alarmism, and ideological framing – epitomised by the term “Heizungshammer”, which appeared over 250 times in BILD alone and spread to more than 1100 articles across the broader press. These narratives produced concrete policy outcomes: the progressive dilution and eventual abandonment of the 65% renewable energy obligation, the cancellation of planned building efficiency standards, and a reversal of Germany's position in EU negotiations on the Energy Performance of Buildings Directive. The case demonstrates that tabloid framing can migrate directly into legislative outcomes, with measurable consequences for climate governance ambition, highlighting the fragility of climate legislation in an age of digital populism.

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  • [–] 3 points 2 weeks ago

    Danke.

    Noch besser wärs aber doch, wenn Vermieter:innen zumindest kooperieren müssten bzgl Schlauch und Wanddurchbruch. Da haben sie ja auch was von, die nächsten Mieter:innen haben sicher auch Interesse an Klimaanlagen. Und die Klimaanlagen passen zum Raum/Wohnung und können (noch) effizienter sein.

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  • [–] 1 point 2 weeks ago

    Das Problem ist ja nicht die Demokratie an sich, sondern wie wir sie gestalten. Wenn Politiker: innen offensichtlich gegen den Willen und das Wohlbefinden der Bevölkerung handeln, ist es dann noch Demokratie?

    Eine andere Frage ist, ob und unter welchen Bedingungen echte Demokratie möglich ist. (In der Entscheidungen tatsächlich für/entsprechend des Volkes getroffen werden)

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  • [–] 4 points 2 weeks ago (5 children)

    Für die meisten Menschen ist das Problem an einer tatsächlichen effektiven Klimaanlage doch die/der Vermieter*in, oder nicht? Da gibt es doch auch keinen Anspruch und dann meist nur ineffektive Lösungen?

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  • [–] 8 points 2 weeks ago (1 child)

    This is our implementation of democracy not working. One might even argue that our system is not actually democratic, because, as this example shows, neither the will nor the interests of the people are represented.

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  • [–] 15 points 3 weeks ago (4 children)

    Ja, es ist wirklich schlecht. Aber an die Politik zu appelieren, zu fordern oder besser zu erklären, bringt nichts. Denn die Politik kennt die Probleme. Und sie kennen die Lösungen. Sie wollen nicht. Also müssen wir selber was machen.

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