[–] 15 points 2 years ago (1 child)

Wenn man den Militärhaushalt an das BIP koppelt, erhöht ein steigender BIP keinen Spielraum in anderen Bereichen.

Ich hasse es, dass Journalisten offenbar zu dumm sind, vernünftige Nachfragen zu stellen.

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  • [–] 7 points 2 years ago* (4 children)

    Ich schränke mich gerne ein (tu ich eh), wenn ich sehe, dass die Eliten auch mehr dazu beitragen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Ich hab im Kopf, dass eine einmalige Vermögensabgabe rund 300 Mrd. Euro in die Kasse spülen könnten. Das wäre doch ein guter Investitionsgrundstock für Bahn, Schule, Brückensanierung, Stromsinfrastruktur und Militär.

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  • [–] 6 points 2 years ago

    Demos werden meistens bescheiden kommuniziert. Du solltest so viele Bündnisse wie möglich in deinen präferierten Städten abonniert haben (Instagram, X, Newsletter/Mailinglisten).

    Auf offiziellen Seiten werden auch nur offizielle Demos angekündigt. Ja die gibts.

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  • [–] 9 points 2 years ago (8 children)

    Wir schicken Abfangschiffe hin, um Rakten abzufangen, die von Terroristen kommen. Das ist mehr als nur legitim.

    Mal wieder bezeichnend, dass die Terrorakte dich nicht jucken. Wer gegen den Genozid ist, muss auch gegen die Terrorangriffe auf den Westen sein. Alles andere kann man halt nicht ernst nehmen.

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    Die Regierung möchte zwei klimaschädliche Subventionen in der Landwirtschaft abschaffen und das Land soll lahmgelegt werden. Es klingt absurd, dass wegen des Wegfalls von durchschnittlich 2.883 Euro Dieselsubventionen die Lage so eskaliert wird.

    Doch die Existenzangst ist groß und mit Angst ist es schwer rational zu bleiben. Denn die Existenzangst ist berechtigt.

    1960 gab es noch 1,5 Millionen Höfe mit landwirtschaftlicher Erzeugung. 2019 waren es nur noch 266.500.

    Vor allem kleinere Betriebe haben es schwer. Durchschnittlich ist jeder Betrieb heute 62 Hektar groß. 1960 waren es noch 8,7 Hektar.

    Fünf Prozent der größten Höfe besitzen mehr als 40 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche.

    Die Entwicklung ist politisch forciert. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU wurde gegründet, weil sich Europa nicht selbst mit Lebensmitteln versorgen konnte und auf Importe angewiesen war. Anfangs hat man auf bestimmte Erzeugnisse Preisgarantien gegeben, damit sich der heimische Anbau lohnt und man nicht international konkurrieren musste.

    In den 1990er Jahren liberalisierte man die GAP und es gab nur noch Flächensubventionen. Das heißt, dass für jeden Hektar, den ein Betrieb an landwirtschaftlicher Fläche besitzt, bekommt er eine Subvention im Jahr. 2023 waren das circa 156 €/ha. Diese Prämie wird unabhängig davon ausgezahlt, was oder wie man produziert. Das bevorteilt natürlich größere Betriebe, da sie sowieso schon durch einen besser ausgelasteten Maschinenpark bessere Skalierungseffekte besitzen.

    Seit der GAP-Reform 2013 gibt es noch geringfügig Geld für Umweltdienstleistungen. Zum Beispiel für Flächenstilllegungen, Wiedervernässung oder ein kleiner Bonus für Jungbauern*. Dieser Topf ist nach massiven Protest auf 23,2 % der Gesamtsubventionen gestiegen. Sinnvoller wären kurzfristig 30 %, langfristig 70 %.

    Neben der Forderung lieber Umwelt-, Artenschutz und Tierwohl zu belohnen, anstatt reinen Flächenbesitz, hat die „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V.“ (AbL) noch weitere sinnvolle Forderungen an die Politik gestellt.

    So fordern sie eine Tierwohlabgabe auf „Billigfleisch“, mit dieser soll der Umbau für höhere Tierwohlstandards finanziert werden.

    Eine weitere interessante Idee ist, die Grunderwerbssteuer für Landkauf dynamisch zu gestalten. Landwirtschaftsbetriebe mit überdurchschnittlichem Landbesitz sollen bei Landerwerb höhere Steuern zahlen als Kleinbetriebe.

    Was aus meiner Sicht auch noch wichtig ist, ist das bei Handelsabkommen der Schutz des heimischen Marktes bedacht wird und wir die Landwirtschaft zum Beispiel nicht dafür opfern, dass wir irgendwo auf der Welt mehr Autos hinexportieren können. So muss der meist gute EU-Standard auf einmal mit zum Beispiel südamerikanischen Soja konkurrieren, der weniger Auflagen besitzt. Auswüchse wie die sogenannten „Chlor-Hühner“ konnten nur durch massiven Protest verhindert werden.

    Umweltschädliche Subventionen wie die Dieselsubvention gehören abgeschafft. Dies aber zu tun, ohne die GAP-Zahlungen zu reformieren, war eine dumme Idee der Bundesregierung. Notfalls hätte man die Diesel-Subventionen für Betriebe unter 100 Hektar oder bis zu einem gewissen Umsatz beibehalten können, wenn man die Agrarreformen nicht schnell genug hinbekommen hätte.

     

    Hallo zusammen, ich hoffe Arbeitsleben ist trotzdem richtig. Vermutlich tummeln sich hier auch einige, die schon einmal ausgebildet haben und vielleicht mehr wissen.

    Meine Situation: Ich bin seit 2015 selbständig. Meist alleine, mal mit Werkstudenten oder damals 450 € Kräften. Jetzt wieder alleine. Jetzt ist der Sohn eines Bekannten gekommen und möchte gerne bei mir eine Ausbildung machen. Ich würde ihn auch gerne ausbilden.

    Nun habe ich mit der zuständigen Person bei der IHK gesprochen und alles würde passen nur die Anzahl der Mitarbeiter nicht. Auf der IHK Seite heißt es:

    die Zahl der Fachkräfte in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Auszubildenden steht. Als angemessen gilt in der Regel eine bis zwei Fachkräfte = ein/e Auszubildende/r,[..]

    Nun wurde mir gesagt, ich brauche mindestens eben einen Mitarbeiter, weil ich als Inhaber zähle wohl nicht. Und ich hatte die Person an der Leitung, die das entscheidet und nicht irgendjemanden aus der Telefonzentrale. Finde ich aber komisch formuliert dann.

    1. Frage: Hat da jemand eine Idee, wies vielleicht doch geht?

    2. Frage: Ich könnte jetzt eine Person Vollzeit anstellen und Praktikumsbetrieb werden (oder muss die auch X-Tage im Betrieb sein?). Und was passiert im hypothetischen Fall, dass die Person dann kündigt? Sie werden mir ja dann nicht den Azubi wegnehmen?

    Falls jemand denkt, ruf halt nochmal an und frage: Ich möchte mir halt mit meinen Überlegungen nichts verbauen. Und hoffe aufs Schwarmwissen. Danke.

     

    Beim politischen Aschermittwoch der AfD in Osterhofen im Februar soll der österreichische Rechtspopulist Gerald Grosz Ministerpräsident Söder unter anderem als "Södolf" beschimpft haben. Jetzt erging ein Strafbefehl. Grosz soll 36.000 Euro bezahlen.

    Recht kommt. Steht über Dir und lacht. Recht kommt. Fünf vor zwölf per Fax in der Nacht. Recht kommt. Da wackelt das Jabot. Recht kommt. Verfassungspatriot!

     

    Beim Feierabendbier sind wir auf das Thema Zeitansage per Telefon gekommen und warum das überhaupt jemals jemand gebraucht hat. Dann waren wir uns einig, ok es hatte seinen Sinn, um die Uhren zu kalibrieren.

    Dass es aber auch noch sehr spät, also bis in den 80ern die am meisten angerufene Nummer mit bis zu 600.000 Anrufen täglich war, das hat uns überrascht. Euch vielleicht auch?

    Von den 1960er bis in die 1980er Jahre hatte die Zeitansage die Rufnummer 119 und war mit 600.000 Anrufen täglich die meistgewählte Telefonnummer in Deutschland. Dem damaligen Telekommunikationsbetreiber Deutsche Bundespost verschaffte sie jährliche Einnahmen von etwa 50 Mio. Deutsche Mark.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitansage

    Die Zeitansage gibt es übrigens immer noch von unterschiedlichen Anbietern. Kostet meist 20 Cent pro Anruf. Wir habens ausprobiert. Ist unspektakulär. Bitte :D

    Laut T-Online-Bericht von 2020 rufen die Nummer (0180 4100100) immer noch viele hundert Leute am Tag an. Zu Silvester und Zeitumstellung so viele, wie sonst in nem Monat. https://www.t-online.de/digital/internet/id_87602244/telekom-dienst-immer-noch-sehr-gefragt.html

     

    Hans-Werner Sinn durfte mal wieder seine kruden Thesen in die Bildzeitung rotzen und alle anderen Medien springen für Klicks darauf an. Deshalb fühle ich mich genötigt, meine Ansicht dazu ins Netz zu rotzen 😀

    Seine These lautet „Wenn Deutschland kein Öl mehr kauft, fällt der Weltmarktpreis, und andere kaufen es„. Das hört sich logisch an, verkennt aber ein paar Besonderheiten beim Ölmarkt.

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