[–] 1 point 2 years ago (1 child)

Hmm. Kommt es dir auch komisch vor dass nach einem Überfall über die Bundeswehr diskuttiert wird, nach einem Pandemieausbruch über das Gesundheitswesen, oder nach der WM Vergabe über Korruption. Oder was vermutest du hinter der aktuellen "komischen" Diskussion?

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  • [–] 2 points 2 years ago (2 children)

    Okay du Held. Du willst keine Schulden des Staates? Sagen wir mal der Staat tut jetzt alles um die Schulden zurückzuzahlen und nimmt keine neuen mehr auf. Wo kommt das Geld her? Das muss schrittweise allen Privaten und firmen entzogen werden, oder? Und was haben wir dann am. Ende davon? Keine Staatsschulden und ne arme Bevölkerung, geilo.

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  • [–] 1 point 2 years ago

    Nein. Die zinseslast ist erstmal von dem Leitzins abhängig.

    Wer aber merkt dass mit der Inflation der letzten Jahre selbst bei dem aktuellen Leitzins immer noch ein gutes Plus für den Staat rauskommt, merkt wie sinnvoll die aktuelle Regel ist.

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  • [–] 2 points 2 years ago (3 children)

    Ja? Die 10er Jahre waren nicht durch großen Fortschritt geprägt. Und als Corona kam war sofort klar dass die Schuldenbremse ausgesetzt werden muss und mehrere HUNDERT Milliarden sinnvoll sind.

    Ebenso bei der Bundeswehr.

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  • [–] 1 point 2 years ago

    Zu 2. Wer die Schuldenbremse beibehalten will geht davon aus dass niemals sinnvolle Investitionen Vom Bund getätigt werden. Deshalb muss sie mMn weg.

    Klar, eine scheiß Regierung kann damit Unfug betreiben, aber der aktuelle Stillstand kann fast nicht unterboten werden.

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  •  

    Wie bei jedem Bericht über Inflation wird nicht deutlich dass es um Vorjahresmonatsvergleiche gilt:

    Wie die Europäische Zentralbank (EZB) mitteilte, sank die sogenannte Geldmenge M3 im Juli überraschend um 0,4 Prozent

    Tatsächlich sinkt die Geldmenge schon seit September Monat um Monat, siehe:

    https://tradingeconomics.com/euro-area/money-supply-m3

    Der Satz

    Im Juni war die Geldmenge M3 noch um 0,6 Prozent gewachsen.

    Ist also irreführend.

    Was ich auch schwach finde: es soll den Zusammenhang

    Die Geldmenge spiegelt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen und gilt daher als Indikator der künftigen Inflationsentwicklung

    Geben. Aber wie sieht der genau aus. Wieso haben wir 6,2% Inflation, aber - 0,4% Geldmenge im Vorjahresmonatsvergleich. Wie sieht die Formel aus die den Zusammenhang beschreibt? Kann man das überhaupt aus der Geldmenge ablesen. Oder ist nicht beides vom Zinssatz abhängig. Also, zusammengefasst: Sind Inflation und Geldmenge nur korreliert oder bedingt das eine das andere. Naja. Was haltet ihr davon?

     

    Nach +0.1% im Vormonat haben wir jetzt stolze - 6% im Jahresvergleich. Tatsächlich sind schon seit Oktober 22 die Monat zu Monat Vergleiche negativ (bis auf April 23).

    Der Index liegt nach 172,5 im September nun auf 147 mit immer noch fallender Tendenz. Ich denke es ist nicht unwahrscheinlich dass wir Mitte Oktober die Nachricht erhalten dass wir bei - 16% im Jahresvergleich sind.

    Auch interessant dass unter Vorleistungsgüter, Investitionsgüter, Gebrauchsgüter, Verbrauchsgüter und Energie alles recht stabil ist, außer Energie mit - 20%.

    Naja. Für mich nur ein weiteres Zeichen dass der Prisschock zu Ende geht.

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