[–] 60 points 2 weeks ago (6 children)

I am a bit envious of people who perceive the gym as a hobby. For me it is more like brushing teeth: Not fun in any way, but I do it anyway because I don't want to deal with the consequences of not doing it.

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  • [–] 3 points 3 weeks ago

    Every single person in this story above you in the org chart catastrophically failed at their job; but I would say your direct manager deserves most of the blame.

    The main priority of everyone directly managing individual contributors should be to make sure they can all do their respective job with as little interference as possible. Asking you to waste time by drafting an e-mail for them (aka doing their job for them) is bad enough. But the real failure is not shielding you from all those other nosy idiots afterwards.

    Really hope they pay you well enough to make dealing with this shameless display of incompetence across all levels worth it for you.

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  • [–] 22 points 3 weeks ago (1 child)

    Klingbeil verwies darauf, dass die SPD in den Verhandlungen der vergangenen Wochen weitergehende Forderungen der Union abgewehrt habe.

    Mal wieder geht die Union mit absurden Maximalforderungen in Verhandlungen, und die SPD springt brav übers Stöckchen indem sie auf einen Kompromiss eingeht der immer noch scheiße ist, aber halt etwas weniger Scheiße als die völlig aus der Luft gegriffenen ursprünglichen Forderungen.

    Und sie lernen einfach nicht daraus. Es ist so ermüdend.

    Warum ist die SPD in diese Verhandlung nicht rein gegangen mit Forderungen nach 25 € Mindestlohn, 20 % Vermögenssteuer, einer kompletten Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen, Stärkung des Informationsfreiheitsgesetzes, Stärkung des Kündigungsschutzes, Einbeziehung von Beamten in sämtliche gesetzlichen Sozialsysteme, Abschaffung der privaten Krankenversicherung, ...?

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  • [–] 5 points 3 weeks ago* (last edited 3 weeks ago)

    Der Titel wird im Artikel selbst beantwortet:

    Ein Nachteil wäre allerdings, dass eine solche Steuer schnell zu einem bürokratischen Monster mutiert. Wie will man die genaue Wertschöpfung eines neuen KI-Tools im Büro berechnen? In welcher Höhe muss die Leistung einer schnelleren Bohrmaschine eines Bauunternehmens verbeitragt werden? Die Arbeitsbeschleunigung durch ein nützliches Softwareupdate? Wer kann und wer will all diese Feinheiten bilanzieren?

    Der andere am Ende vorgeschlagene Weg, eine drastische Erhöhung der Mehrwertsteuer ist wie auch der Artikel selbst schon zugibt unzumutbar für Menschen, die von Transferleistungen leben.

    Warum so umständlich, wenn die eigentliche Lösung so offensichtlich ist:

    Bringt die Vermögenssteuer zurück!

    Von mir aus zunächst in relativ kleinem Stil, aber perspektivisch sollte die Besteuerung von Vermögen die Haupteinnahmequelle des Staats sein. So viele andere Steuern setzen Fehlanreize. Weder Erwerbsarbeit noch Umsatz sollten künstlich verteuert werden. Das gleiche gilt für privaten Immobilien-/Grundstückserwerb.

    Selbst die Unternehmenssteuer kann weg, wenn das angehäufte Kapital dann am Ende über die Vermögenssteuer wieder gerechter verteilt wird. Das wär mal ein Schub für die Wirtschaft.

    P.S.:

    Gerne dürften Steuerschulden auch in Unternehmensanteilen bezahlt werden. Die sollte der Staat dann behalten, aber sich aus geschäftlichen Entscheidungen raus halten. So entsteht dann ganz von selbst ein weiterer Einnahmestrom, weil bei Gewinnausschüttungen dann auch immer wieder was an den Staat ausgeschüttet wird.

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    Anfang des Monats hat die FAZ verkündet Merz hätte bei der Zusammenarbeit mit den Rechtsradikalen alles richtig gemacht und dabei eine über 100 Jahre alte Verschwörungstheorie wieder aufgewärmt ("Merkels Dolchstoß").

    https://web.archive.org/web/20250203185043/https://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/friedrich-merz-beim-cdu-parteitag-durchhalten-im-meinungskampf-110273691.html

    Jetzt steigt auch T-Online ein in die Anstrengungen Faschismus wieder salonfähig zu machen. Dabei sind sie noch zu feige selbst aktiv Position zu beziehen und verstecken sich hinter einer Umfrage und Leserzuschriften. Aber natürlich gehen die ausgewählten Leserzuschriften alle in die gleiche Richtung und werden nicht kritisch eingeordnet. In der Umfrage sind "17 Prozent – etwas mehr als ein Sechstel der Befragten" für eine Öffnung der CDU zur Afd – und auch hier wird nicht erwähnt, dass das weniger sind als überhaupt für die AfD gewählt haben.

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