[–] 1 point 4 days ago

Also wenn du von großen PV Anlagen sprichst ist das wohl wirklich stark vom Versorger abhängig und der bürokratische Wahnsinn ist enorm. Allerdings dürfen die den Bau und auch die Inbetriebnahme nicht einfach so verhindern, solange alle Formulare korrekt eingereicht sind.

Bei Steckersolarkraftwerken ist das hingegen ganz anders. Da ist dein Vorsorger ganz raus, sobald du die bei der Markstammdatenregister angemeldet hast, der muss höchstens noch den Zähler wechseln. Das kann dir als Betreiber aber herzlich egal sein. Allerdings stellen sich da die Vermieter ganz gerne quer und führen absurde Gründe gegen eine solche Anlage ins Feld (Blendung der Nachbarn durch Spiegelung von Solarmodulen, das äußere Erscheinungsbild der Immobilie wird dadurch beeinträchtigt, Beschädigungen an der Fassade/Brüstung durch Anbringung, Risko durch herabstürzende Teile während eines Sturms etc)

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  • [–] 2 points 5 days ago (2 children)

    Ob sich das lohnt kannst nur du beurteilen. Sind dir 10 Minuten im Internet rumklicken 30€/Jahr wert? Wenn nein oder wenn du wie oben genannt andere Gründe hast bei deinem Anbieter zu bleiben: spar dir den Wechsel.

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  • [–] 3 points 1 week ago

    Bin zwar nicht der OP aber kann da vllt einiges zu beitragen:

    1. Massivholz dämmt nicht, jedenfalls nicht signifikant. Die meisten Holzhäuser (in Deutschland) werden mit Mattendämmstoffen wie Holz-, Glas, oder Steinwolle gedämmt, ähnlich wie man das beim Ausbau eines Dachbodens machen würde. Dabei kann man mit der richtigen Dicke auch ein Haus in Holzständerbauweise auf Passivhausstandard bringen.

    2. Rankpflanzen isolieren nicht, da die Luft um die Blätter zirkulieren kann. Die bieten höchsten die o.g. Verschattung und minimale Kühlung durch Verdunstung außerhalb des Gebäudes.

    3. Das hängt vermutlich stark davon ab, wie gut man einen perfekten Verschattungs- und Lüftungszyklus einhalten kann und welche Temperatursn angenehm sind. Wie OP sagte: die Fenster lassen die meiste Sonnenenergie ins Haus, nicht die Wände. Ein Holzhaus hat jedoch eine gerungere thermische Masse als ein traditionelles Massivhaus, wodurch es sich sowohl schneller erhitzt als auch schneller abkühlt. Diese fehlende Trägheit ist natürlich Fluch und Segen im Sommer.

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