Ich finde die Spinnen-Panik, in die sich seit Jahren immer mehr Menschen reinschrauben, ziemlich peinlich.
Jo, sie sind mir von ihrer Optik, den Bewegungen und der Nahrungsaufnahme sehr fremd. Aber sie fangen nervige Fliegen und sind winzig und UNGEFÄHRLICH. Ich setzte sie raus, wenn es zu viel wird und gut ist. Erwachsene Menschen erzählen mir mit zitternde Stimme dass sie nicht mehr in ihrem Bett schlafen wollen. Wegen einer Spinne?! Können wir uns kollektiv mal wieder abregen?
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Wer eine Spinne bereits im Haus hat und diese loswerden möchte, solle ein Glas über das Tier stülpen und vorsichtig raustragen. Dabei sei aber wichtig: "Möglichst nicht direkt wieder vor dem Fenster freilassen, dass sie nicht gleich wieder den Weg hinein findet."
Je nach Spinnenart ist das übrigens ein Todesurteil für die Spinne, denn die Lebensbedingungen drinnen und draußen sind schon grundverschieden, besonders im deutschsprachigen Raum. (Ich finde es trotzdem okay, aber es ist jetzt auch nicht so tierfreundlich wie manchmal gedacht.)
Mein spontaner Gedanke war jetzt: OK, ich stell den Bananenkarton mit raus. 😅
Naja... Ist halt aber völlig normal. Die Wohnung ist ja jetzt auch nicht irgendeine natürliche Höhle die einen normalen Lebensraum darstellen könnte. Wenn Spinnen in der Natur also selbst auch keinen natürlichen Schutz finden, gehen sie dort eben auch ein.
Tolles Foto, wenn man arachnophobisch ist.
Ich wüsste jetzt nicht, wie ich das Bild in einer Spoilerwarnung verstecken könnte.
Der Abschnitt über die Nosferatu Spinne zeigt wieder deutlich das Biologen halt keine Arachnologen sind. Nein, die ist nicht giftiger als einheimische Spinnen oder Wespen.
Die Nosferatu-Spinne könne Gifte übertragen, was beim Menschen eine ungewollte Reaktion hervorrufen könne: "Es hängt auch immer davon ab, wer gebissen wird und in welcher Verfassung sich die Person befindet."
Was ein nutzloser Satz. Das trifft auf jeden Biss/Stich zu ...
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