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[–] 43 points 1 week ago (1 child)

Die Erlöse gehen an den Netzbetreiber, damit dieser seine Stromnetze ausbauen und ertüchtigen kann.

Können oder müssen? Ich gehe jede Wette ein, dass der Großteil davon als Gewinn an Aktionäre ausgeschüttet wird.

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  • [–] 38 points 1 week ago

    Der eingespeiste Strom wird doch zu einem höheren Preis an den Nachbarn verkauft. Hier müssten die Stromanbieter zur Kasse gebeten werden und nicht der Photovoltaikanlagenbesitzer. Denn für den eingespeisten Strom wird dem Solaranlagenbesitzer nur ein Bruchteil gezahlt. Warum wird diese Gewinnspanne nicht für die Ertüchtigung des Stromnetzes genutzt? Dieser Vorschlag zeigt eindeutig, dass versucht wird, zusätzlichen Gewinn für die Manageretage zu generieren.

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  • [–] 31 points 1 week ago (4 children)

    Ich schätze Leute werden dann einfach eine Nulleinspeisung machen oder so...

    Fühlt sich an wie ein Rückschritt

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  • hideshow 8 child comments
  • [–] 5 points 1 week ago

    Genau. Eine neue PV bringt jetzt nur noch ~7cent/kWh an Einspeisevergütung. Bei einem kleinen Häuschen sind das dann in der Größeordnung von 300€ pro Jahr. Die neue Gebühr reduziert das dann vielleicht auf 200€. Da ist man schon na dran an der Grenze, dass die Leute dann sagen "mir egal, dann lass ich das mit dem Einspeisen". Insbesondere wenn die Einspeisevergütung eh abgesagt werden soll.

    Einspeisen bringt dann nur was, wenn man dynamische Stromtarife ausnutzt, was aber halt ein gewisses Risiko mit sich bringt. Wenn man sich anschaut, wie schnell derzeit Speicher gebaut werden, dann frage ich mich, ob da in ein paar Jahren noch genug Dynamik im Strompreis ist, dass sich ein privater Stromspeicher wirklich amortisiert.

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  • [–] 25 points 1 week ago

    Also ich als Besitzerin einer PV soll mehr Geld bezahlen als Menschen ohne PV weil der Netzanbieter meinen Strom weiterverkaufen will und ich ihm dafür das Netz finanzieren soll?

    Wie halten diese Anbieter denn das Netz in Stand, wenn niemand (mehr) seinen Strom einspeist?

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  • [–] 11 points 1 week ago (1 child)

    Zur Höhe des Aufschlags heißt es, dass er "mindestens 70 Prozent bis höchstens 90 Prozent des Grundpreises" betragen soll. [...] Die Höhe des Prosumer-Grundpreises begründet die BNetzA damit, dass sie "die zu finanzierenden Gesamtkosten" sicherstelle und zugleich Prosumer nicht übermäßig belaste.

    Den Strompreis fast zu verdoppeln soll keine übermäßige Belastung sein? Versteh ich nicht. Und auch nicht, wieso das auf den Einkauf des Stroms und nicht auf die Einspeiseerlöse sein soll (versteh ich schon, bringt mehr Geld, aber schwer zu begründen).

    Und ich frage mich, ob es eine Grenze gibt, ab wann das gilt. Ansonsten werden 2029 eine Menge Leute ihre Balkonkraftwerke abschalten.

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  • [–] 9 points 1 week ago

    PV-Betreiber nutzen das Netz, finanzieren es aber kaum

    Das Problem ist ja richtig, aber dann sollte man nicht bürokratische Sonderrregeln für PV machen. Man sollte die Gebühr mal grundsätzlich überdenken. Offenbar ist die Höhe des Stromverbrauchs nicht das richtige Maß dafür, wer wie viel für das Netz bezahlt.

    Vielleicht einfach Festpreis je nach Anschlussgröße unabhängig vom Verbrauch?

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  • [–] 3 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

    Wir haben unsere Anlage vom Netz getrennt und ballern jetzt alle Boiler auf max, wenn die Sonne scheint.

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  • [–] 2 points 1 week ago

    Einen schönen Kuchentag!

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