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Ich finde es immer wichtig, solche Leute in zwei Kategorien einzuteilen. Zum einen gibt es die, die einfach ein bisschen zu viel Propaganda abbekommen haben. Die genauso frustriert sind wie wir mit der aktuellen Lage. Und in der AfD sich endlich Mal gehört fühlen (auch wenn es für uns klar ist, dass es manipulativ gemacht wird). Mit denen kann und soll man reden. Das sind die Leute, die mit genug Geduld und vor allem Einfühlsamkeit die Meinung ändern können. Und diejenigen, die Mal so gedacht haben aber jetzt nicht mehr, sind oft diejenigen, die am Besten weitere dazu überzeugen können, das Gedankengut liegen zu lassen.

Dann gibt es die, die ganz genau wissen, was sie unterstützen. Bei denen lohnt es sich wirklich nicht zu reden. Da ist es einfach vergebliche Liebesmühe, oder noch schlimmer.

Ist halt auch nicht einfach, zu unterscheiden - wie vieles, wenn es um dieses Thema geht.

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  • [–] 4 points 1 day ago

    Ich unterscheide danach ob und wie sehr mir diese Leute nahe sind. Stammen sie aus meiner Familie, sind sie am Arbeitsplatz oder tauchen sie in Freizeitzusammenhängen auf bin ich eher bereit das Gespräch zu suchen oder mich in bestehende einzumischen.

    Mit mir persönlich Unbekannten, welche im Ort mit ihrer Gesinnung mehr oder weniger offen umgehen etwa durch öffentliche Aktivität in Form von zielgerichteten Veranstaltungen oder losen Zusammenkünften bzw. passiv mit Stickern, Aneignung des öffentlichen Raums mit schriftlichen Botschaften eher nicht.

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  • [–] 4 points 1 day ago (1 child)

    Das Problem ist ja nicht das die Nazis nicht bereits was man denen erzählt, dass Problem ist ja dass sie sehen wie nutzlos die Altparteien sind. Das wir für die eine Alternative brauchen ist jedem klar der in auch nur in ein bisschen prekären Verhältnissen ist. Aber selbstverständlich wird dem Aufbau einer echten Alternative alles in Weg gestellt, denn die einzige echte Alternative mit Zukunft ist Sozialismus.

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  • [–] 1 point 1 day ago (1 child)

    Das wir für die eine Alternative brauchen ist jedem klar

    Die Leute verhalten sich aber nicht so. Gibt es die Partei schon oder muss sie gegründet werden?

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  • [–] 2 points 9 hours ago* (last edited 9 hours ago)

    Naja, als eine alternative präsentiert sich ja gerade die AfD, welche derzeit die populärste Partei in Deutschland ist soviel ich weiss. Das nimmt natürlich anderen links-orientierten Bewegung den Wind aus den Flügeln, insbesondere da die AfD eben ganz bewusst nach links schlägt und die Gesellschaft spaltet indem sie Scheinprobleme mit echten vermischt. Hinzu kommt dass viele linksorientierte Menschen noch Hoffnungen an Parteien wie die Grüne, SPD oder Linke hängen obwohl diese sich bereits ganz offen an den amerikanischen Imperialismus drangehängt haben. Weswegen ja die BSW gespalten ist, aber aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund den sozialkonservativen Blödsinn der AfD mitmacht und dort mit denen zu konkurrieren versucht anstatt sich mit den tatsächlichen Problemen der Bürger*innen auseinanderzusetzen.

    Die Gruppe die dann noch übrigbleibt ist verschwindend gering. Ich hab gutes über die DKP gehört aber mich noch nicht eingehender mit ihr auseinandersetzen können. Das diese verschiedenen Repressalien ausgesetzt, insbesondere im Zusammenhang mit ihrer palästinensischen Solidarität lässt eher gutes vermuten. Ohnehin ist es unmöglich eine andere Partei zu wählen (zumindest wüsste ich keine) ohne sich an dem Palästinensischen Völkermord mitschuldig zu machen.

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  • [–] 4 points 1 day ago* (1 child)

    Ich find's zum einen nutzlos, weil er keine Alternative bringt (zumindest wenn man, wie ich nur das share pic also Kontext hat).
    Zum anderen liegt das Problem doch darin, dass man TROTZDEM schon die ganze Zeit mit Nazis redet.

    Der Gedanke war und ist stabil. Mir hat ein Nazi noch nie was sinnvolles erzählt. Aber wenn's die Mehrheit nicht macht ¯_(ツ)_/¯

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  • [–] 8 points 1 day ago (1 child)

    Seine Alternative als Content Creator ist, dass er loszieht und mit den Leuten redet.

    Etwas mehr für Menschen, die noch nicht von ihm gehört haben:

    Letztens war er mit seinem Team zB zum AfD-Parteitag angereist. Dazu veröffentlicht er auf YouTube und TikTok Beiträge als "Marcant". Dadurch, dass er das Gespräch führt, hat er wohl auch schon einige Leute zum Nachdenken gebracht. Es gibt aktuell eine 37° Leben-Doku zu ihm

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  • Cool, danke für die Einordnung! Genau das ist dann ja das, was er anders macht und er propagieren sollte: ich konfrontiere Nazis mit Fakten und ordne das Gespräch bei der Veröffentlichung entsprechend ein.

    Und mit diesem entscheidenden Unterschied tun sich viele, auch der ÖR so schwer. Der wiederum ist aber entscheidend, wenn es um die Wirkung bei der Veröffentlichung geht.

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  • "Letzte Worte?"

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