▲ 53 ▼ ich_iel (feddit.org) submitted 2 years ago by memphis@feddit.org to c/ich_iel@feddit.org 32 comments fedilink hide all child comments
[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (1 child) Was stört dich am Entgendern der Grünen? Die Grünen sind doch schon seit Jahrzehnten gegen passiven Pazifismus, oder wie meinst du das? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -20 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago (1 child) https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/geschlechtergerechte-sprache-2022/346085/entgendern-nach-phettberg/ permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -15 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Hugohase@startrek.website 14 points 2 years ago (1 child) Wer mit gendern die AFD wählt, wählt auch ohne gendern die AFD... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) Ablehnungsbegründung? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 12 points 2 years ago (1 child) Nichtbinäre und Interpersonen mögen das anders sehen... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 4 points 2 years ago (1 child) Ah ja. Kolleg:innen ist ja so schwerer als Kollegen / Kolleginnen oder wie? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Mikufan bist du es? So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 2 points 2 years ago* Vor meinem inneren Auge ist ein "[zitation benötigt]" hinter jedem dieser Sätze. ;) Bearbeitung: Ich finde "Nutzlos, […]. Und nutzen[sic] hat es faktisch keinen" abgesehen davon auch sehr poetisch. permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 4 points 2 years ago Bez. Rüstung: Meinst du Leute, die die Grünen wählen oder Leute in der Basis der Partei? permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -20 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago (1 child) https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/geschlechtergerechte-sprache-2022/346085/entgendern-nach-phettberg/ permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -15 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Hugohase@startrek.website 14 points 2 years ago (1 child) Wer mit gendern die AFD wählt, wählt auch ohne gendern die AFD... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) Ablehnungsbegründung? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 12 points 2 years ago (1 child) Nichtbinäre und Interpersonen mögen das anders sehen... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. 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Rüstung: Meinst du Leute, die die Grünen wählen oder Leute in der Basis der Partei? permalink fedilink source parent
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Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. 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Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 4 points 2 years ago (1 child) Ah ja. 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So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 2 points 2 years ago* Vor meinem inneren Auge ist ein "[zitation benötigt]" hinter jedem dieser Sätze. ;) Bearbeitung: Ich finde "Nutzlos, […]. Und nutzen[sic] hat es faktisch keinen" abgesehen davon auch sehr poetisch. permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -15 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Hugohase@startrek.website 14 points 2 years ago (1 child) Wer mit gendern die AFD wählt, wählt auch ohne gendern die AFD... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) Ablehnungsbegründung? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 12 points 2 years ago (1 child) Nichtbinäre und Interpersonen mögen das anders sehen... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 4 points 2 years ago (1 child) Ah ja. Kolleg:innen ist ja so schwerer als Kollegen / Kolleginnen oder wie? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Mikufan bist du es? So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 2 points 2 years ago* Vor meinem inneren Auge ist ein "[zitation benötigt]" hinter jedem dieser Sätze. ;) Bearbeitung: Ich finde "Nutzlos, […]. Und nutzen[sic] hat es faktisch keinen" abgesehen davon auch sehr poetisch. permalink fedilink source parent
[–] Hugohase@startrek.website 14 points 2 years ago (1 child) Wer mit gendern die AFD wählt, wählt auch ohne gendern die AFD... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) Ablehnungsbegründung? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 12 points 2 years ago (1 child) Nichtbinäre und Interpersonen mögen das anders sehen... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 4 points 2 years ago (1 child) Ah ja. Kolleg:innen ist ja so schwerer als Kollegen / Kolleginnen oder wie? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Mikufan bist du es? So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 2 points 2 years ago* Vor meinem inneren Auge ist ein "[zitation benötigt]" hinter jedem dieser Sätze. ;) Bearbeitung: Ich finde "Nutzlos, […]. Und nutzen[sic] hat es faktisch keinen" abgesehen davon auch sehr poetisch. permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 12 points 2 years ago (1 child) Nichtbinäre und Interpersonen mögen das anders sehen... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 4 points 2 years ago (1 child) Ah ja. Kolleg:innen ist ja so schwerer als Kollegen / Kolleginnen oder wie? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Mikufan bist du es? So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 2 points 2 years ago* Vor meinem inneren Auge ist ein "[zitation benötigt]" hinter jedem dieser Sätze. ;) Bearbeitung: Ich finde "Nutzlos, […]. Und nutzen[sic] hat es faktisch keinen" abgesehen davon auch sehr poetisch. permalink fedilink source parent
[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 12 points 2 years ago (1 child) Nichtbinäre und Interpersonen mögen das anders sehen... permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 8 points 2 years ago (1 child) Autistische Enbys können sehr wohl von einer entgenderten Sprache profitieren. Entgenderte Sprache ist noch nicht abgeschlossen, aber jegliche Sprachentwicklung auszuschließen ist ein Kotau vor reaktionären und diskriminierenden Sprachverständnissen (zB der AfD). permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -6 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 6 points 2 years ago (1 child) (Sprachliche) Existenzberechtigung ist nicht utilitaristisch. Einfache Sprache schließt Entgendern nicht aus, bestehende Probleme können gelöst werden, aber nur solange a) Nichtbinäre und Interpersonen akzeptiert werden und b) die Entwicklung (Einfacher) Gerechter Sprache in der Gesellschaft offen ausgetragen wird. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 7 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Die Deutsche Sprache schließt gendern kategorisch aus, da die Sprache eben vom Volk ausgeht und sich dieses ganz grundsätzlich gegen dss gendern ausspricht. Und wie gesagt, gendern ist abelism. So ein DEUTSCHES VOLK ändert sich aber ständig, die DEUTSCHE Sprache daher auch. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (3 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 6 child comments replies: [–] Mrs_deWinter@feddit.org 2 points 2 years ago Ich will auch gendern. permalink fedilink source parent [–] Stitch0815@feddit.org 2 points 2 years ago I will gendern :) permalink fedilink source parent [–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
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[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 0 points 2 years ago (1 child) manche sagen entgendern ist allein für diesen moment nützlich. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -8 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
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[–] Spectrism@feddit.org 4 points 2 years ago (1 child) da die Sprache eben vom Volk ausgeht Hast du mal darüber nachgedacht, was diese Aussage überhaupt bedeutet? Gendern geht eben durchaus vom Volke aus. Oder was denkst du, wer das Gendern in die Welt gesetzt hat? Der Weihnachtsmann? Änderung der Sprache findet nun mal in einem anfänglich kleineren Teil des Volkes statt. Das widerspricht nicht der These, dass Veränderung der Sprache vom Volke ausgehe. Ebenso heißt eine Ablehnung vom Großteil des Volkes nicht, dass diese Veränderung keine Daseinsberechtigung hätte. Sonst würden sich Sprachen nie mehr wandeln. Sie sind eben kein Gesetz, das irgendwo unveränderbare Regeln hätte. Du magst kein Fan vom Gendern sein, bin ich zugegebenermaßen auch nicht wirklich, aber ich denke den Versuch, Sprache inklusiver zu gestalten, wenngleich auch noch nicht auf die beste Art und Weise, sollte man respektieren. Von Ableismus zu sprechen finde ich im Übrigen auch nicht passend, da hier zwei Dinge gegeneinander ausgespielt werden: nämlich eben Ableismus oder sprachliche Exklusion. Und weil Gendern je nach Methode auch nicht zwangsläufig schwieriger zu lesen ist. Am Ende des Tages zwingt uns ja niemand selbst so zu schreiben. Das Ganze muss man wirklich nicht schlecht reden, geschweige davon seine Wahlentscheidungen abhängig machen, insbesondere wenn dieses Thema keine wirklich politische Relevanz hat. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -5 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
[–] Spectrism@feddit.org 5 points 2 years ago (1 child) Inwiefern benachteiligt? Dass nicht mehr ausschließlich Männer angesprochen werden? Und wie ich schon sagte, je nach Art des Genderns wird die Lesbarkeit nicht großartig beeinflusst, einige Arten des Genderns haben wir ja vielleicht auch noch gar nicht für uns entdeckt. Da also pauschalisierend zu behaupten, Gendern würde immer schwieriger zu lesen sein, halte ich für falsch. Tendenziell werden demnach auch maximal andere Menschen benachteiligt, aber nicht mehr. Dass das generische Maskulinum eben nicht so generisch wahrgenommen wird, wie in der Theorie beabsichtigt, ist kein erfundenes Problem, auch wenn man sich über die Priorität dessen natürlich streiten kann. Gendern kommt im Übrigen nicht ursprünglich (nur) von Akademikern, sondern ist in den 60er-Jahren aus dem Feminismus enstanden und hat erst in den 70ern mit der feministischen Linguistik so richtig unter Akademikern Fuß fassen können. Grundsätzlich allen Soziologen Realitätsverlust zu unterstellen ist außerdem ziemlich dreist und halte ich auch für ziemlich absurd. Dass Gendern mehr Ablehnung gegen Gleichberechtigung schafft halte ich ebenso eher für falsch, denn Menschen die das für sich behaupten interessieren sich i.d.R. sowieso nicht für Gleichberechtigung. Und klar, natürlich bist du Akademiker :D permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
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[–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 3 points 2 years ago (1 child) Oho Mr. Populismus hier am Start. Ich wusste gar nicht das man sich zu stimme des Volkes gewählt hat. Ach stimmt ja, Leute wie du halten ja eh nichts von Wahlen 🥸 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -3 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
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[–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 4 points 2 years ago (1 child) Ah ja. Kolleg:innen ist ja so schwerer als Kollegen / Kolleginnen oder wie? permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Mikufan bist du es? So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent
[+] YourPrivatHater@ani.social -4 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (2 children) [deleted] permalink fedilink source parent hideshow 4 child comments replies: [–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Mikufan bist du es? So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent [–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent
[–] Roflmasterbigpimp@lemmy.world 2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) (1 child) Mikufan bist du es? So einen Spagat zwischen "abelism einpacken" und gleichzeitig heulen das sich das Weltbild der "Wokes" bestätigt weil die einen mit gendern nur anpissen wollen, gibt es nicht sehr oft 😂 permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [+] YourPrivatHater@ani.social -2 points 2 years ago* (last edited 2 years ago) [deleted] permalink fedilink source parent
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[–] Thelie@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Ok, also entweder trollst du grade oder hast überhaupt kein Verständnis für die Ironie in dem Artikel den du teilst… permalink fedilink source parent
[–] Thelie@sh.itjust.works 2 points 2 years ago* Vor meinem inneren Auge ist ein "[zitation benötigt]" hinter jedem dieser Sätze. ;) Bearbeitung: Ich finde "Nutzlos, […]. Und nutzen[sic] hat es faktisch keinen" abgesehen davon auch sehr poetisch. permalink fedilink source parent
[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 4 points 2 years ago Bez. Rüstung: Meinst du Leute, die die Grünen wählen oder Leute in der Basis der Partei? permalink fedilink source parent