Nein, bitte auf gar keinen Fall!
Wenn man nur 2x im Jahr einen Hustensaft braucht, dann mag man Apotheken für unnötig halten.
Wenn man aber eine chronische Krankheit hat, für die man signifikante Mengen an Medikamente braucht, und eventuell auch was Komplexeres, dann ist eine gute Stammapotheke absolut unerlässlich.
Die Apotheker von unserer Stammapotheke gegen z.B. immer wieder auf Schulungen in Bezug auf die ERkrankung von unserem Kind.
Dazu kommt dann immer wieder, dass die Ärzte was Obskures aber Notwendiges aufschreiben und die Apotheker dann durch ganz Europa nach dem Mittel suchen. Ähnliche Situation wenn Ärzte was aufschreiben, was grad nicht lieferbar ist, und die Apotheker dann irgendeine Alternative suchen, die redosieren oder gar selbst herstellen müssen.
Ich find es immer wieder befremdlich, wenn Leute, die grad hin und wieder ein Aspirin brauchen, über die Apotheken schimpfen.
Ist bisserl so als würdest du darüber schimpfen, was für eine Geldverschwendung Aufzüge in den Öffis sind, weil ja eh jeder auch einfach die Treppe verwenden kann. Ja, du kannst es. Aber viele können das nicht.
Ja, du brauchst nur ein Aspirin. Aber manche Leute haben richtige Krankheiten und dafür sind Apotheken notwendig.
In deiner Altersgruppe magst du nicht so viele kennen. Aber (a) sieht man als nicht-Betroffener nicht, was Betroffene im Bekanntenkreis machen müssen um einfach nur zu überleben und (b) wirst auch du in ein Alter kommen, wo der durchschnittliche Gesundheitszustand der Bevölkerung bedeutet, dass auch du über eine gute Stammapotheke froh sein wirst.