Verkehrsregeln werden unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel benötigt.
Unterschiedliche Verkehrsmittel haben erzeugen unterschiedliche Sichtweisen auf einen gemeinsam genutzten Raum. Mit höherer Dichte wird der Raum knapper. Sobald eine oder mehrere Verkehrsmittel nur noch eingeschränkt nutzbar werden ergibt sich der Bedarf nach Regeln.
Beispiel: In Bayern wurde z.B.das Befahren von Waldwege für Radfahrer auf Wege beschränkt breit genug sind. Autos sind dort grundsätzlich nicht zugelassen. Auslöser war der Mountainbike-Boom über die Zeit der Corona-Beschränkungen und erhöhtes Verkehrsaufkommen von ungeschulten bzw. aufgeklärten Radfahren, die sich rücksichtslos den Wald, Tier schadeten. Als auch der Konflikt mit anderen Verkehrsteilnehmern (Wanderer).
Initiiert durch die Zunahme der Anzahl von Lastenrädern wird in einigen Kommunen extra Parkraum für Fahrräder geschaffen und Parkregeln diskutiert.
In vielen Naherholungsgebieten gibt es explizit ausgewiesene Fußgänger und Fahrradwege. Hier wird das Problem durch zusätzliche für den Verkehr bereitgestellten Raum gelöst. Autos sind hier nicht beteiligt.
Auf Schiffahrtsstrassen als auch in gelten ebenfalls Verkehrsregeln. - Ohne Autos! Und in der Luftraum ist gut überwacht und gemanaged. - Ohne Autos.
Selbst in Schwimmbädern trennt man Bahnen ab in denen Sportler getrennt von langsamen Schwimmer trennt, da es regelmäßig Konflikte gab. Im Sport Ecken gibt es meist eine Richtung z. B. Rechtsverkehr.
Neben Radfahrern und Fußgänger gibt es noch weitere Fortbewegungsmittel Hoverboard, Inliner, Skateboard, Monowheel, Kangoojumps, Motorräder, Pedilecs, E-Bikes, Straßenbahnen, Züge, EScooter, und hoffentlich in Zukunft noch mehr.
Sofern man Verkehrsregeln nicht auf Strassenkreuzungsampeln begrenzt, sind diese nicht auf Autos begrenzt oder deren Notwendigkeit ausschließlich von diesen verursacht. Den Fehler einer Überregierung, wie aktuell auf für Autos optimierte Straßen, sollte man bei Fahrräder jedoch nicht wiederholen.
Es stimmt, dass die aktuell am häufigsten genutzten Fahrräder weniger Platz im Verkehrsraum beanspruchen, was andere Regeln ermöglicht. Die Bauform ist jedoch nur eine von vielen und der Trend mit Motorunterstützung unterwegs zu sein hinterlässt bereits bei aktuellen Radern ein geringeres Gewicht und Größe nur noch als zweitangiges Marktargument wirken.
Unter dem Stichwort "Velomobile" findet man auch eine Produktklasse, die jedoch mit dem üblichen Fahrrad nicht mehr viel zu tun haben.