Man zieht dahin wo man sich Perspektive erhofft. Das passiert häufig während der formenden Jahre zwischen 16-30. Während dieser Zeit lernen die meisten auch ihre Partner kennen und bauen sich einen Freundeskreis auf, meist um den Studienort. In ihrer alten Heimat haben sie wesentlich weniger Perspektiven und ihr Freundeskreis ist weit weg. Da sind ideologische Unterschiede noch gar nicht dabei, aber selbst daraus ist es nicht sehr reizvoll, zurückzuziehen.
Was soll sich daran jetzt durch die Bevölkerung im Osten ändern? Das sind strukturelle Probleme, die von der dummen rückwärtsgewandten Einstellung die du ansprichst noch nicht mal betroffen ist. Die kommt dann eher noch oben drauf.