Andererseits ist ein Film, wie andere Formen der Kunst, auch ein in sich abgeschlossenes Werk und damit auch immer irgendwie Dokument seiner Zeit - und der gesellschaftlichen Entwicklung, die seitdem passiert sind.
Ich kann sie in diesem konkreten Fall zwar auch sehr gut verstehen, finde im Allgemeinen aber schon, dass wir davon Abstand nehmen sollten, alte Werke fortwährend unseren Vorstellungen anzupassen, denn damit verwischt man die Entwicklung seitdem, über die man sonst sehr eindrucksvoll stolpert, wenn man zum Beispiel hört/liest, wie offen Rassismus im Alltag herrschte oder wie das Bild der Frau war. Ich finde, dass sollten und können wir aushalten und viel daraus lernen.