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[–] 37 points 2 months ago (2 children)

Kubicki: [...] Letzte Umfragen sagen aber, dass bis zu 27 Prozent der Menschen die FDP wieder im Bundestag haben wollen. [...]

Was für Umfragen? Bei seiner Familie? Ich seh überall nur um die 5 Prozent (viel zu hoch imho!)

STANDARD: Der FDP hing lange der Ruf der neoliberalen Kaltherzigkeit an. Haben Sie Sorge, dass die Partei unter Ihrer Führung auch wieder so bewertet wird?

Kubicki: Wenn ich mir das zu eigen mache, was die Konkurrenz über uns behauptet, müsste ich aufhören, Politik zu machen. [...]

Ja bitte tu das einfach

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  • [–] 11 points 2 months ago (1 child)

    Es gibt ja theoretisch noch den folgenden Unterschied bei Umfragen:

    Variante 1: "Wenn am Sonntag Wahl wäre, wen würdensie wählen?"

    Variante 2: "Welche Parteien würden sie gerne im Bundestag vertreten sehen?"

    Nur eine mögliche Erklärung, keine Zustimmung zum Gesagten.

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  • [–] 5 points 1 month ago

    Da die FDP die einzige Partei ist, die sich eine Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen kann, ist nur logisch dass sich AfD-Wähler die FDP im Bundestag wünschen - ohne dass sie dort ihr Kreuz machen würden.

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  • [–] 2 points 1 month ago (2 children)

    5 Prozent (viel zu hoch imho!)

    Das kommt tatsächlich ganz gut hin. Bei FDP-Policies profitierst du in der Regel wenn du ein Einkommen von ~100.000€ im Jahr hast (entsprechend weniger wenn das nicht aus Lohnarbeit kommt), wir haben so ca. 10% der Bevölkerung in dem Bereich und aufwärts. Deren Stimmen verteilen sich, wenn sie tatsächlich nach wirtschaftlichen Interessen wählen, auf CDU, FDP und AfD.

    Also, ja, das sind zu viele um keine Gefahr für die Gesellschaft zu sein, aber die Zahlen schaffen es durch den Plausibilitätscheck.

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  • [–] 3 points 1 month ago (2 children)

    Die Rechnung geht aber auch nur auf, wenn man Steuern als Geld ansieht das nach der Zahlung einfach im Nichts verschwindet.
    FDP-Politik würde für Reiche die Steuerlast verringern, aber auch die staatlichen Möglichkeiten für Versorgungs- und Unterstützungsleistungen extrem reduzieren.

    Vielleicht würden die Reichen dann komisch schauen, wenn plötzlich die Oper und das Theater dichtmachen, Flüge wegen Fluglotsenmangel ausfallen, usw.

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  • [–] 2 points 1 month ago (1 child)

    Vielleicht würden die Reichen dann komisch schauen, wenn plötzlich die Oper und das Theater dichtmachen, Flüge wegen Fluglotsenmangel ausfallen, usw.

    Vielleicht werden dann auch einfach kurzfristig Sonderförderungen für sowas bereit gestellt.

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  • [–] 1 point 1 month ago (1 child)

    Warte mal, da fällt mir ein, das gab es schon. Früher wurden Wissenschaftler und Künstler auch durch Könige/Kaiser und andere Überreiche "gefördert". Bzw deine Sicht ist wahrscheinlich noch schlimmer, dass die Allgemeinheit dann nur noch für Sonderwünsche der Überreichen arbeiten darf.

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  • [–] 1 point 1 month ago (1 child)

    Bzw deine Sicht ist wahrscheinlich noch schlimmer, dass die Allgemeinheit dann nur noch für Sonderwünsche der Überreichen arbeiten darf.

    Hey, ich sag nicht dass ich das gut fände, nur dass das ein plausibles Outcome ist.

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  • [–] 1 point 1 month ago

    Das Problem mit "profitierst du in der Regel" ist das, dass andere so viel mehr profitieren, dass dein Profit nachher gegen diese Leute nicht mehr mithalten und antreten kann, besonders wenn sie beginnen unser aller Leben durch ihr mehr an Reichtum durch die Politik im negativen zu beeinflussen.

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