Dem Klimageld wäre es unter Merz genauso gegangen wie dem Bürgergeld.
Es ist ein großer Unterschied ob Merz (sagen wir) 200€ von einer als Sozialschmarotzer gebrandmarkten Minderheit nimmt, die keine Lobby hat, oder jedem einzelnen und letzten Bundesbürger. Keine Anti-Klimapropaganda der Welt hätte den Leuten schmackhaft gemacht dieses Geld aufgeben zu müssen, das wäre politischer Selbstmord gewesen.
Ok, zumindest wenn es ordentlich gemacht worden wäre. Weil wenn man es, wie beim Deutschlandticket, nur halbherzig raushaut, weil grade bisschen Geld über war, aber ohne rechtliche Absicherungen Gesetze zur nachhaltigen Finanzierung zu machen, dann hätte Merz ein Leichtes gehabt das als einmaligen Exzess einer dekadenten Ampelregierung abzuurteilen, den "wir uns jetzt nicht mehr leisten können, irgendwas, irgendwas, Wirtschaft", soweit bin ich bei dir. Aber ich hätte sehen wollen wie er ein entsprechendes Gesetz, das die Finanzierung eines nennenswerten Klimageldes aus den Einnahmen der CO2-Bepreisung zementiert wieder abgeschafft hätte. Die Leute wären auf die Barrikaden gegangen. Die Leute hätten nach höherem CO2-Preis geschrien! Keine Propaganda hätte den Leuten den Fakt, dass 90% der Menschen nun durch Klimapolitik mehr auf dem Konto haben ausreden können.