[–] 2 points 16 hours ago*

Wir hatten vorher ein Kodinerds Mediathek TV-Listen Setup ohne TV-Headend.

Der Vorteil von diesem Setup ist, dass du dann die Aufnahmefunktion von TV-Headend nutzen kannst, sprich Timeshift, Pause drücken, Kaffee machen, oder halt eine Sendung aufnehmen, was wir aber selten machen (eben wegen der Mediathek). Kann man sich sicher auch irgendwie mit den Streams bauen, man kann die URLs ja auch in TVHeadend einspielen, was wir derzeit sogar bei einem Sender machen den es lokal nicht gibt (WDR Köln).

Der zweite Grund ist, dass man dauernd Abbrüche oder Buffering hat wenn man kein Vernünftiges Internet hat, oder eins, das parallel auch noch von anderen Personen genutzt wird. Hier z.B. wird viel gebaut und gefühlt alle zwei Wochen ist es für einen Tag weg. Und dann, dass man dann immer wieder diese Kodinerds-Liste nachziehen muss, weil die Streaming URLs nicht offiziell für den Zweck gedacht sind und sich immer wieder ändern. Man kann sicher irgendwie automatisiert die Playlisten runterladen und in TVHeadend einspielen, aber meiner Erfahrung nach dauert es manchmal ein paar Tage bis die Upstream nachgepflegt wurden.

Den Raspberry Pi hätten wir sowieso als Media-Center angeschafft (der Hisense Fernseher selber kommt mir nicht ans Netz) und den TV Hat kriegt man für 5-10€ auf Ebay/Kleinanzeigen. Es ist weniger so, dass es die großen Vorteile hätte, aber es hat halt auch keine Nachteile. Und terrestrisches Fernsehen geht halt einfach, selbst bei Sturm hatten wir bisher keine Ausfälle damit.

PS: Oder wenn du die Streams über die offizielle Mediathek-App, oder HbbTV oder so einen Kram meinst, das kommt mir auch nicht ins Haus. Außerdem hat man damit auch kein ordentliches EPG usw.

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  • [–] 7 points 16 hours ago

    Oder halt grundsätzlich gar nicht in die USA einreisen. In dem Land kann einem auch so viel andere Scheiße passieren gegen die man sich nicht wehren kann. Man würde doch auch mit einem Burner-Phone nicht in Nordkorea einreisen.

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  • [–] 4 points 2 days ago*

    die inkompetentesten, korruptesten, intrigantesten und generell unqualifiziertesten Leute

    Du hast die zentrale Kernkompetenz eines CDU-Politikers vergessen, das damit durchkommen. Und das macht Amthor, zumindest grade noch, zu einen von deren besten Männern. Je besser der Lotuseffekt, dass man jedwede berechtigte Kritik an sich abgleiten lässt, desto weiter kommst du in dieser Partei. Eine CDUler Karriere startet damit, dass sie dich auf Landes oder Kommunalebene in eine Grube aus gierigen Geschäftsleuten werfen und falls du es mit intakter Karriere, paar Gedächtnislücken und um Millionen € reicher heraus schaffst, dann bist du bereit für Bundespolitik.

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  • [–] 7 points 2 days ago*

    Ich hab einen Rock, den ziehe ich an 9/10 heißen Tagen (bzw. eigentlich immer wenn es nicht zu kalt ist) im Sommer an, aber nur Zuhause, auch jetzt in diesem Moment. Ich würde ihn auch draußen anziehen, aber ich lege es nicht gerne darauf an aufzufallen, also müsste sich das vorher wenigstens ein bisschen durchsetzen. Ich habe aber auch einen Arbeitskollegen der quasi immer einen trägt.

    Von der Belüftung ist er jetzt nicht sooo viel besser als dünne Shorts, und er nervt bisschen beim hinsetzen, also schon Geschmackssache und nicht für jeden.

    Dass es keine passenden Kleidungsstücke für Männer gibt wie hier manche schreiben würde ich nicht so sagen. Es sieht mit T-Shirt, Polos, Hemden usw. eigentlich immer normal gut aus, wie halt kurze Hosen auch. Auch bei Schuhen passt es zu vielem, von Stiefeln, Halbschuhen und Sandalen. Sneaker oder so andere Plastikwegwerfschuhe kann ich mir wieder eher nicht dazu vorstellen, aber die trage ich eh nicht.

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  • [–] 4 points 5 days ago* (last edited 5 days ago) (1 child)

    Adenauer war primär wegen dem Geschrei und der unangenehmen Ästhetik gegen die NSDAP und wäre heute sowohl mit der CDU als auch der AfD an Bord, solange ihm einer klar macht wie das alles im Interesse des Kapitals steht. Demokratie und Sozialsystem war für ihn eher Mittel zum Zweck um die Gesellschaft zu beschwichtigen und von sozialistischem Gedankengut fernzuhalten. Und das Mittel hat sich jetzt für den bestehenden Zweck erübrigt und es wird zur nächsten Phase übergegangen. Das würde er verstehen.

    Erhard war ein Nazi-Profiteur schlimmster Sorte den man halt mit Persilschein danach Bundespolitik hat machen lassen und dann einfach nicht mehr darüber gesprochen hat wo sein Vermögen herkommt.

    Schmidt wäre wahrscheinlich der AfD beigetreten wenn das die einzige Partei gewesen wäre, die aktiv gegen ein Rauchverbot an öffentlich Plätzen eingetreten wäre. Ja, einfach nur weil er ein rücksichtsloses Arschloch war. Und das war ja auch nicht die einzige krude Meinung die er bis zum Schluss vertreten hat, z.B. gegen Migration, Atomenergie und Klimapolitik. Die AfD weiß schon warum sie schreibt, "Schmidt würde heute AfD wählen", kann ich mir auch gut vorstellen.

    Und wer in deiner Riege der "Väter unserer Demokratie" fehlt ist natürlich Franz Josef Strauß, der, würde er heute noch leben, richtig hart Rechtsruck in der CSU fahren würde, weil "rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben". Und ja, das war genau so gemeint wie es klingt.

    Aber ok, Willy Brandt lass ich dir. Der wäre wahrscheinlich zuallererst entsetzt was aus der SPD geworden ist.

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  • [–] 3 points 6 days ago*

    Alle Solidarität der Welt von mir, und ich gehe sofort mit auf die Straße, wenn von den entsprechenden Gewerkschaften dazu aufgerufen wird, dass sich alle beteiligen sollen, aber das geht alles nur wenn die Initiative von den Pflegenden usw. selbst ausgeht.

    Und die müssen sich einfach endlich damit anfreunden zu streiken und das kleine Übel geschehen zu lassen um das größere Übel auf lange Sicht zu verhindern. Wenn die Betriebe nicht auf die Forderungen eingehen, dann ist der Staat gezwungen tätig werden weil sonst Menschenrechte verletzt werden. Und dann muss der Betrieb gezwungen werden Verbesserungen vorzunehmen, verstaatlicht werden oder wenn alles nicht hilft geschlossen werden und die Bewohner/Patienten umgezogen werden.

    Nur durch das organisieren und den Arbeitskampf kommt Veränderung, nicht anders. Es muss aufhören, dass Arbeitgeber in der Branche die Patienten als Geisel nehmen können um höhere Profite aus den Arbeitern herauszuquetschen.

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  • [–] 2 points 6 days ago* (1 child)

    Und niemand ist so alt, dass er jemanden braucht, der ihm vorn das Essen und die Zigarren reinschiebt und später hinten abwischt.

    Mit dem Problem beschäftigen die sich schon gut zwei Jahrzehnte, ungelogen. Da arbeiten Think-Tanks seit Jahren an Lösungen, die sich von über Gedanken gesteuerte Schockhalsbänder, an den Herzschlag des Milliardärs gekoppelte Sprengimplantate, Kontrolle der Bediensteten über körperliche Abhängigkeit von Substanzen, usw. erstrecken. Ich sage nicht, dass sie damit durchkommen werden, aber schön wird das, auf das die unsere Gesellschaft zuzusteuern versuchen für keine der beiden Seiten.

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  • [–] 24 points 1 week ago* (last edited 1 week ago)

    Also bitte Leute, wenn sich der neoliberale Kapitalismus eins verdient hat, dann einen Vertrauensvorschuss für, äh, nochmal so zwanzig Jahre. Nur noch mal die Konzerne ein bisschen härter hohl drehen lassen, dann kommt das Trickle-Down so richtig in Gang, versprochen! Nein nicht nur versprochen, Ehrenerklärung! Also glaubt an die Demokratie! Und ebenso versprochen ist, dass sollte es dann doch nicht geklappt haben (sehr, sehr unwahrscheinlich), und wider erwarten, trotz unserer kompetenten Führung, doch alles den Bach runter gegangen sein, dann ist so eine Demokratie auch schnell abgebaut, wir haben das schon für den Ernstfall vorbereitet, damit die Renditen, äh, die Volkswirtschaft meine ich, auch in solchen Zeiten sicher sind.
    - von Herzen, euer Eiermann

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  • [–] 4 points 1 week ago*

    Du hast vollkommen recht.

    Das allerwichtigste ist, dass wir uns als Gesellschaft alles an Solidarität behalten, was wir können und uns nicht von diesen menschenverachtenden Psychopathenpack gegeneinander aufhetzen lassen. Der neoliberale Kapitalismus implodiert schon ganz von selbst innerhalb der nächsten beiden Jahrzehnte, und auch der Faschismus wird das nicht überstehen. Das entscheidende wird sein, ob es danach noch eine Gesellschaft gibt die neu aufbauen kann.

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  • [–] 3 points 1 week ago* (2 children)

    Ich selber habe gar keinen Fernseher, aber bei meiner Partnerin habe ich vor Jahren, als sie bei ihr das Kabelfernsehen mit Abozwang verschlüsselt/abgedreht haben einen Raspberry Pi mit TV Hat aufgestellt und der kann halt auch keine Verschlüsselung, aber terrestrisch immerhin die ÖR Sender unverschlüsselt empfangen. Privatsender haben wir nie vermisst. Im Gegenteil, wir sind immer baff wenn wie unguckbar das alles ist wenn wir im Urlaub mal Privatsender haben.

    Vor allem Werbung... Wenn man zu 95% (abgesehen von Plakaten draußen) ohne Werbung lebt, dann vergisst man irgendwann wie absurd der Normalzustand des Durchschnittsbürgers ist.

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  • [–] 26 points 1 week ago* (1 child)

    Waaaaaaas!? Die Rechten sind Heuchler? Seit wann denn das? Was erzählt ihr mir als nächstes, dass die ganzen Christ-Faschisten in den USA alle Affairen mit Männern haben, und/oder mit Frauen die sie dann zur Abtreibung nötigen? Was für absurde Behauptungen... /s

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  • [–] 21 points 1 week ago* (2 children)

    Es wundert mich halt, dass Die Anstalt überhaupt noch läuft. Selbst ohne den Faktor ZDF (sprich: CDU-Haussender) verstößt die Sendung eigentlich gegen den Programmauftrag des ÖR, also kleinlich auf Both/All-Sidesing zu achten und sich sauber Zentristisch zu präsentieren (was in der Praxis natürlich den Faschos hilft). Und die Anstalt kann halt nicht anders als die politische Situation ehrlich zu satirisieren, und da wird es halt leider einseitig gegen Rechts.

    Ich fände es natürlich nicht gut wenn die Sendung irgendwann unweigerlich abgesetzt oder auf Linie gebracht (und dann abgesetzt, weil das guckt ja dann keiner) wird. Es ist nur: Das Format der Anstalt, der Programmauftrag des ÖR und die aktuelle politische Situation in Deutschland scheinen mir alle fundamental inkompatibel miteinander zu sein. Und da muss irgendwann irgendwas nachgeben.

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