Natürlich gibt es so welche Regeln und wir müssen uns auch, wie bei jedem anderen Gesetz, daran halten.
Wenn aber immer wieder gesagt wird, der Staat hätte nur das Steuergeld zur Verfügung, dann tut man so als, ob diese Regeln ein allgemeines Gesetz wären und nicht ein politisch gewolltes Gesetz, das sich ändern lässt.
Zudem wird dadurch immer dieses Bild erzeugt, dass wenn der Staat Geld ausgibt, dann wäre das unser Geld. Sprich unsere Steuern gehen an Arbeitslose oder Flüchtlinge. Viele Menschen haben mit dieser Vorstellung kein Problem. Das kann man ja auch daran sehen, dass für gemeinnützige Zwecke gespendet wird. Aber andere nutzen dieses Bild um Gesellschaftsgruppen gegeneinander aufzuspielen. Im Sinne von: „Der Grund, warum du arm bist, ist, weil der Staat dir dein Geld wegnimmt und den Flüchtlingen gibt“.
Worauf ich hinaus will, ist das Geld keine endliche Ressource ist, sondern vom Staat so genutzt werden sollte, um die endlichen Ressourcen best möglichst zu nutzen. Und damit das passiert, müssen die Menschen zuerst erkennen, dass Geld nicht endlich ist. Um genauer zu sein, ist Geld für die jeweilige Zentralbank nicht endlich. Die EZB ist natürlich unabhängig in ihrem Handeln, jedoch nicht darin was Ziel dieses Handels ist. Das Ziel ist politisch gesetzt und lässt sich ändern. Somit ist die EZB nicht wirklich so unabhängig wie manche behaupten.