▲ 26 ▼ Depression: Wieso Menschen mit ADHS seelisch verschleißen (www.spiegel.de) submitted 2 years ago by TeutonenThrasher@feddit.org to c/adhs@feddit.org 9 comments fedilink hide all child comments https://archive.ph/DKscy
[–] 5714@lemmy.dbzer0.com 11 points 2 years ago (5 children) Diagnose machen, Diagnose machen, Diagnose machen permalink fedilink source hideshow 10 child comments replies: [–] AntonMuster@discuss.tchncs.de 10 points 2 years ago Ich nehms mir ja seit Jahren vor... permalink fedilink source parent [–] Goldholz@lemmy.blahaj.zone 7 points 2 years ago Leichter gesagt als getan permalink fedilink source parent [–] einkorn@feddit.org 6 points 2 years ago (1 child) Weiß nicht, wie es bei dir ablief, aber seitdem ich Depression in der Krankenakte stehen habe, scheint gefüllt jedes Problem das ich habe von der Depression her zu rühren. Ich habe es jetzt schlussendlich geschafft, hat aber lange (Jahre) gedauert. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] shlomek@feddit.org 7 points 2 years ago (1 child) Das ist also das psychische Pendant zu Übergewicht... Da kenne ich es von meiner Schwiegermutter: Erkältung, Rückenprobleme von einseitiger Arbeitsbelastung, empfindlicher Magen: Ganz klar, erst mal abnehmen. Da müssen wir ansetzen. Kommt vermutlich auch so von der Versicherung bei einem Verkehrsunfall (kein Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen): Selbst schuld, die Wurstfinger konnten das Lenkrad ja überhaupt nicht halten, dicker Fuß hing am Gaspedal fest oder konnte nicht schnell genug auf die Bremse gewuchtet werden, müssen prüfen ob die zulässige Zuladung überschritten wurde. Könnte bei ADHS auch so kommen: War abgelenkt, ist riskant gefahren für Adrenalin/Dopamin, medikamentös vielleicht falsch eingestellt gewesen. Und bei Depressionen wars vielleicht ja auch Absicht. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] bestboyfriendintheworld@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Übergewicht und Depressionen haben durchaus Parallelen. Sie können eine Folge anderer Probleme sein. Depression und Übergewicht erschweren es allerdings diese anzugehen. Beide erzeugen auch zusätzliche Probleme. Da kann eine Abwärtsspirale entstehen. Diese zu durchbrechen ist nicht einfach. Oft muss man mehrere Dinge parallel angehen um eine Besserung herbeizuführen. Gute ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, gesundes Sozialleben, künstlerischer Ausdruck, Bewegung und Sport helfen alle. Das zu erreichen ist jedoch nicht einfach. permalink fedilink source parent [+] python@programming.dev 6 points 2 years ago [deleted] permalink fedilink source parent [–] Senseless@feddit.org 2 points 2 years ago (1 child) Wem es so einfach wäre. Ich war schon im System, also kam ich vergleichsweise schnell an einen Termin. Die offensichtliche Hyperaktivität meiner jüngeren Schwester, die "Bauernschläue" meiner Eltern und meine, nachträglich betrachtet, Verhaltensauffällige Angststörung und das dadurch als "ruhig und unauffällig" geltende Art machen rückwirkend eine Diagnose im Kindesalter schwierig. Im Erwachsenenalter sehen die Psychiater und Therapeuten mehr als genug Anhaltspunkte, können es aber wegen fehlender Evidenz im Kindesalter nach ICD-10 nicht diagnostizieren. Ein erneuter Anlauf an anderem Ort ohne im System zu sein dauert laut Aussage mindesten 18 Monate weil keine Plätze frei sind und erfordert zusätzlichen Aufwand von Ärzten, die dafür erstmal ihr okay geben, weil es ja schon mal ne Diagnostik gab. Da hab ich dann echt die Lust drauf verloren. Es ist einfach so Scheisse anstrengend. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] bestboyfriendintheworld@sh.itjust.works 1 point 2 years ago* Ich habe es nach sieben Jahren Verdacht und drei Anläufen geschafft eine Diagnose zu bekommen. Bei den ersten beiden Anläufen hatte ich schon einen ersten Termin, habe aber den folgenden zur Testung verpasst. Evident im Kindesalter kann sich sehr unterschiedlich aussehen. Bei mir waren die schulischen Leistungen in Ordnung. Allerdings habe ich riskantes Verhalten aller Art an den Tag gelegt. Ich war immer mit denen befreundet, die am meisten Ärger an der Schule hatten. permalink fedilink source parent
[–] AntonMuster@discuss.tchncs.de 10 points 2 years ago Ich nehms mir ja seit Jahren vor... permalink fedilink source parent
[–] Goldholz@lemmy.blahaj.zone 7 points 2 years ago Leichter gesagt als getan permalink fedilink source parent
[–] einkorn@feddit.org 6 points 2 years ago (1 child) Weiß nicht, wie es bei dir ablief, aber seitdem ich Depression in der Krankenakte stehen habe, scheint gefüllt jedes Problem das ich habe von der Depression her zu rühren. Ich habe es jetzt schlussendlich geschafft, hat aber lange (Jahre) gedauert. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] shlomek@feddit.org 7 points 2 years ago (1 child) Das ist also das psychische Pendant zu Übergewicht... Da kenne ich es von meiner Schwiegermutter: Erkältung, Rückenprobleme von einseitiger Arbeitsbelastung, empfindlicher Magen: Ganz klar, erst mal abnehmen. Da müssen wir ansetzen. Kommt vermutlich auch so von der Versicherung bei einem Verkehrsunfall (kein Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen): Selbst schuld, die Wurstfinger konnten das Lenkrad ja überhaupt nicht halten, dicker Fuß hing am Gaspedal fest oder konnte nicht schnell genug auf die Bremse gewuchtet werden, müssen prüfen ob die zulässige Zuladung überschritten wurde. Könnte bei ADHS auch so kommen: War abgelenkt, ist riskant gefahren für Adrenalin/Dopamin, medikamentös vielleicht falsch eingestellt gewesen. Und bei Depressionen wars vielleicht ja auch Absicht. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] bestboyfriendintheworld@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Übergewicht und Depressionen haben durchaus Parallelen. Sie können eine Folge anderer Probleme sein. Depression und Übergewicht erschweren es allerdings diese anzugehen. Beide erzeugen auch zusätzliche Probleme. Da kann eine Abwärtsspirale entstehen. Diese zu durchbrechen ist nicht einfach. Oft muss man mehrere Dinge parallel angehen um eine Besserung herbeizuführen. Gute ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, gesundes Sozialleben, künstlerischer Ausdruck, Bewegung und Sport helfen alle. Das zu erreichen ist jedoch nicht einfach. permalink fedilink source parent
[–] shlomek@feddit.org 7 points 2 years ago (1 child) Das ist also das psychische Pendant zu Übergewicht... Da kenne ich es von meiner Schwiegermutter: Erkältung, Rückenprobleme von einseitiger Arbeitsbelastung, empfindlicher Magen: Ganz klar, erst mal abnehmen. Da müssen wir ansetzen. Kommt vermutlich auch so von der Versicherung bei einem Verkehrsunfall (kein Zusammenhang zu aktuellen Ereignissen): Selbst schuld, die Wurstfinger konnten das Lenkrad ja überhaupt nicht halten, dicker Fuß hing am Gaspedal fest oder konnte nicht schnell genug auf die Bremse gewuchtet werden, müssen prüfen ob die zulässige Zuladung überschritten wurde. Könnte bei ADHS auch so kommen: War abgelenkt, ist riskant gefahren für Adrenalin/Dopamin, medikamentös vielleicht falsch eingestellt gewesen. Und bei Depressionen wars vielleicht ja auch Absicht. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] bestboyfriendintheworld@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Übergewicht und Depressionen haben durchaus Parallelen. Sie können eine Folge anderer Probleme sein. Depression und Übergewicht erschweren es allerdings diese anzugehen. Beide erzeugen auch zusätzliche Probleme. Da kann eine Abwärtsspirale entstehen. Diese zu durchbrechen ist nicht einfach. Oft muss man mehrere Dinge parallel angehen um eine Besserung herbeizuführen. Gute ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, gesundes Sozialleben, künstlerischer Ausdruck, Bewegung und Sport helfen alle. Das zu erreichen ist jedoch nicht einfach. permalink fedilink source parent
[–] bestboyfriendintheworld@sh.itjust.works 1 point 2 years ago Übergewicht und Depressionen haben durchaus Parallelen. Sie können eine Folge anderer Probleme sein. Depression und Übergewicht erschweren es allerdings diese anzugehen. Beide erzeugen auch zusätzliche Probleme. Da kann eine Abwärtsspirale entstehen. Diese zu durchbrechen ist nicht einfach. Oft muss man mehrere Dinge parallel angehen um eine Besserung herbeizuführen. Gute ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, gesundes Sozialleben, künstlerischer Ausdruck, Bewegung und Sport helfen alle. Das zu erreichen ist jedoch nicht einfach. permalink fedilink source parent
[–] Senseless@feddit.org 2 points 2 years ago (1 child) Wem es so einfach wäre. Ich war schon im System, also kam ich vergleichsweise schnell an einen Termin. Die offensichtliche Hyperaktivität meiner jüngeren Schwester, die "Bauernschläue" meiner Eltern und meine, nachträglich betrachtet, Verhaltensauffällige Angststörung und das dadurch als "ruhig und unauffällig" geltende Art machen rückwirkend eine Diagnose im Kindesalter schwierig. Im Erwachsenenalter sehen die Psychiater und Therapeuten mehr als genug Anhaltspunkte, können es aber wegen fehlender Evidenz im Kindesalter nach ICD-10 nicht diagnostizieren. Ein erneuter Anlauf an anderem Ort ohne im System zu sein dauert laut Aussage mindesten 18 Monate weil keine Plätze frei sind und erfordert zusätzlichen Aufwand von Ärzten, die dafür erstmal ihr okay geben, weil es ja schon mal ne Diagnostik gab. Da hab ich dann echt die Lust drauf verloren. Es ist einfach so Scheisse anstrengend. permalink fedilink source parent hideshow 2 child comments replies: [–] bestboyfriendintheworld@sh.itjust.works 1 point 2 years ago* Ich habe es nach sieben Jahren Verdacht und drei Anläufen geschafft eine Diagnose zu bekommen. Bei den ersten beiden Anläufen hatte ich schon einen ersten Termin, habe aber den folgenden zur Testung verpasst. Evident im Kindesalter kann sich sehr unterschiedlich aussehen. Bei mir waren die schulischen Leistungen in Ordnung. Allerdings habe ich riskantes Verhalten aller Art an den Tag gelegt. Ich war immer mit denen befreundet, die am meisten Ärger an der Schule hatten. permalink fedilink source parent
[–] bestboyfriendintheworld@sh.itjust.works 1 point 2 years ago* Ich habe es nach sieben Jahren Verdacht und drei Anläufen geschafft eine Diagnose zu bekommen. Bei den ersten beiden Anläufen hatte ich schon einen ersten Termin, habe aber den folgenden zur Testung verpasst. Evident im Kindesalter kann sich sehr unterschiedlich aussehen. Bei mir waren die schulischen Leistungen in Ordnung. Allerdings habe ich riskantes Verhalten aller Art an den Tag gelegt. Ich war immer mit denen befreundet, die am meisten Ärger an der Schule hatten. permalink fedilink source parent