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Dauer: 56 min

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Kimi stellt mit K3 ein multimodales Open-Weight-Modell mit 2,8 Billionen Parametern und einer Million Token Kontext vor. In eigenen Benchmarks nähert es sich Claude Fable 5 und GPT 5.6 Sol, übertrifft aber Opus 4.8 und GLM 5.2, zum Teil deutlich. Die vollständigen Gewichte sollen bis zum 27. Juli erscheinen, unabhängige Vergleiche stehen noch aus. Und: Das Modell ist deutlich teurer als der Vorgänger.

Der wichtigste Anwendungsbereich ist laut Kimi lang laufende Softwareentwicklung mit geringer menschlicher Aufsicht. K3 soll große Codebestände analysieren, Terminalwerkzeuge koordinieren und über viele Arbeitsschritte hinweg an einer Aufgabe bleiben können.

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Der Beitrag ist bei den Krautreportern erschienen und ich habe ihn freigeschaltet.

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Dauer: 28 min

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Das ist eine reine Präsenzveranstaltung in Augsburg, die nicht online übertragen oder aufgezeichnet wird.

Aber vielleicht inspiriert sie die ein oder andere Gruppe, selbst die Enzyklika und die Träume Amerikas gegenüberzustellen.

Wir vom „Augsburg.one: Menschengerechte Digitalisierung in Augsburg“ veranstalten einen mehrteiligen Lesekreis zum Rundbrief des Papstes Magnifika Humanitas und die Gegenüberstellung zum [US] AMERICA’S AI ACTION PLAN.

Wir denken, dass die philosophische Diskussion über das Leben des Menschen auf diesem Planeten wesentlich zur Menschenwürde dazu gehört. Angesprochen ist jede und jeder, IT-ler oder nicht-IT-ler, KI-Gläubige oder KI-Ungläubige.

Langfassung
Die Menschheit erleidet bereits einige Jahrzehnte eine schleichende Machtübernahme durch digitale Technologien und deren Betreiber (IT-Konzerne). Spätestens mit der Ausrufung des „Zeitalters der KI“ geht es um alles, nämlich die Menschenwürde und das Menschsein schlechthin.

Nun hat sich Papst Leo XIV. zu Pfingsten 2026 zu Wort gemeldet, in einem Rundbrief an „alle Menschen guten Willens“. Diese bemerkenswerte Enzyklika beginnt mit dem Stichwort Magnifica Humanitas („die großartige Menschheit/Menschlichkeit“) und endet mit dem Magnifikat als Lied der Hoffnung („ER hat die Hochmütigen zerstreut, die Mächtigen gestürzt, die Niedrigen erhöht“). Dazwischen beschäftigt sich der Papst in 245 Abschnitten mit etlichen Themen aus dem Problemfeld „KI“ im engeren Sinne, automatisierte Kriegsführung, bis hin zu allgemeinen Fragen von Krieg und Frieden. Dabei möchte der Papst der Welt nicht die letzte Wahrheit verkünden, sondern ein Arbeitspapier vorlegen. Es geht darum, die Menschheit zu motivieren, wieder selber zu denken, zu fühlen, zu handeln – zum gemeinschaftlichen Wiederaufbau einer Kultur wahrer Menschlichkeit.

An dieser Stelle steigen wir als Arbeitsgruppe „Augsburg.One: Menschengerechte Digitalisierung in Augsburg“ mit ein. Geplant ist eine länger anhaltende Auseinandersetzung mit der Papst-Enzyklika Magnifica Humanitas, sowie mit Gegenmodellen anderer Glaubensrichtungen, wie etwa dem heute weit verbreiteten „Transhumanismus“. Zu letzterem bietet sich dann AMERICA’S AI ACTION PLAN von der US-Regierung an, als besonders drastisches Gegenbeispiel.

  • Ankommensrunde bzw. Vorstellungsrunde
  • Impulsvortrag von Dr. Makarius Wenzel (Old-School Informatiker) zu Papst Leo und seinem Arbeitspapier an die großartige Menschheit.
  • Gemeinsames Lesen einiger Abschnitte von „Magnifica Humanitas“ und deren Quellen.
  • Diskussion, Austausch, Einblicke, Ausblicke auf Grundlage des Textes.

Für den ersten Themenabend noch vor den Sommerferien ist eine sanfte Einführung in den Rundbrief des Papstes geplant, an einem lauen Sommerabend im Klostergarten von Maria-Ward. [...]

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cross-posted from: https://feddit.org/post/32296918

Dem gegenüber stehen grundsätzliche Risiken. So könnte der Einsatz von KI die Fähigkeit zu selbstbestimmtem Denken beeinträchtigen, zu Kompetenzverlust und Fehlinformiertheit führen sowie den fachlichen und sozialen Austausch einschränken.

Ich fürchte, da isr der Zug schon abgefahren. Hab neulich mit unserer Azubi gequatscht, Energieanlagenelektrikerin, und sicherlich nicht dumm, und die meinen die machen an der Berufsschule alle Aufgaben mit KI. Selbiges sagt mein Schwager, Boomer wie ich, Chemielehrer am Gymnasium - auch die Aufgaben werden mit KI erstellt.

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"Entscheidend ist die Zuordnungsverwirrung, die durch die gezielte Herbeiführung der Ähnlichkeit der Stimme hervorgerufen wird."

Dieser Satz hat grundsätzliche Bedeutung. Er macht deutlich, dass die Nachahmung einer Synchronstimme nicht deshalb straffrei ist, weil kein Original verwendet wurde. Wer gezielt eine klingende Ähnlichkeit zu einer bekannten Sprecher-Persönlichkeit herstellt, verletzt deren Persönlichkeitsrecht – unabhängig davon, welches technische Verfahren dahintersteht.

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Knapp 20 Prozent der KI einsetzenden Firmen halten es für leicht oder sehr leicht, Hochschulabsolventen durch weniger qualifizierte, aber KI-gestützte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ersetzen.

"KI verändert die Arbeitswelt und kann in manchen Bereichen auch formale Qualifikationen und Erfahrungen teilweise ersetzen", sagte Ifo-Forscherin Anna Ruffert.

"Berufserfahrung ist für Unternehmen offenbar etwas schwerer durch KI zu kompensieren als formale Abschlüsse", sagte Ruffert.

Die Mehrheit der Unternehmen teilt diese Einschätzung jedoch nicht. Mehr als die Hälfte (55,4 Prozent) der Betriebe, die KI nutzen, schätzt es als schwer oder gar nicht möglich ein, Hochschulabsolventen durch weniger qualifizierte, aber KI-unterstützte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ersetzen. Beim Austausch eines erfahrenen durch einen unerfahrenen Beschäftigten liegt dieser Anteil sogar bei 62,7 Prozent.

Nach eigenen Angaben können folgende Unternehmen (Fach-)Hochschulabschlüsse leicht durch KI-gestützte Arbeitskräfte ersetzen, sofern sie bereits KI einsetzen:

Handel					28,6%  
Dienstleister 			19,7%  
Verarbeitenden Gewerbe	14,6%  
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submitted 1 month ago* (last edited 1 month ago) by to c/kintelligenz@feddit.org
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