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Sachsens Kultusminister Conrad Clemens ist nicht nur einmal geblitzt worden. Im Raser-Prozess vor dem Amtsgericht Weißwasser wurde heute das Sündenregister des Ministers verlesen; es enthält zehn Eintragungen.

Mit 140 km/h und damit 40 zu viel über die A 13 bei Ortrand, mit Tempo 73 durch Kodersdorf, geblitzt auf der B 6 am Zoblitzer Berg mit 92 km/h in einem 70er-Bereich – das sind nur drei Beispiele. Clemens sammelte in den vergangenen Jahren Punkte und musste auch schon den Führerschein abgeben.

In diesem Verfahren geht es um eine Raserfahrt im September 2023 durch Krauschwitz. Clemens – damals Bevollmächtigter und Staatssekretär bei der Landesvertretung Sachsen in Berlin – wurde in einer Tempo-30-Zone an einem Seniorenheim mit 81 km/h geblitzt. Im Raum steht der Vorwurf eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und des Kennzeichenmissbrauchs.

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"Die 66-Jährige war mit ihrem Dacia auf der K 4162 in Fahrtrichtung Waldhilsbach unterwegs. Dabei geriet sie nach derzeitigem Stand der Ermittlungen aufgrund einer Ablenkung durch die Nutzung ihres Mobiltelefons in den Gegenverkehr. Dort kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden 27-jährigen Rennradfahrer.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes durchschlug der Rennradfahrer die Windschutzscheibe des Dacia und wurde ins Fahrzeuginnere geschleudert. Hierbei erlitt er lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde nach der notärztlichen Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht."

https://presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6300585

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Allerdings zeigte er drogentypische Auffälligkeiten, die eine Fahrtauglichkeit in Frage stellten. Eine Blutentnahme erfolgte. An dem Pkw entstand Totalschaden, es wurden aber auch Verkehrsschilder umgefahren, Flurschaden war zu verzeichnen. Zuletzt fing das qualmende Fahrzeug noch zu brennen an, so dass die Feuerwehr anrücken musste. Ein Abschlepper kümmerte sich um das Bergen des Kraftwagens. Der Schaden liegt bei rund 45.000 Euro.

Der junge Mann hatte keinen Führerschein. Deswegen und wegen anderer Straftaten, die im Zusammenhang mit seiner Flucht stehen, muss er sich strafrechtlich verantworten.

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In Dortmund hat die Polizei am Dienstagabend einen Raser mit mehr als 100 km/h zu viel erwischt. Jetzt ist sein Führerschein weg - zum zweiten Mal. Die Reaktion des 18-Jährigen war überraschend.

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"Wir beobachten die Unfallentwicklung mit Sorge", sagt ein Sprecher der Kölner Verkehrsbetriebe KVB der Deutschen Presse-Agentur - denn jedes Jahr würden bei Unfällen etwa 25 Bahnen schwer beschädigt. Diese fielen dann über Wochen aus.

Auch die Düsseldorfer Rheinbahn meldet, dass aktuell 15 Bahnen in Reparatur sind. Und sie sieht die Schuld vor allem bei Autofahrerinnen und -fahrern, die Verkehrsregeln missachten.

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Monate lang hat eine Arbeitsgruppe der Mannheimer Stadtverwaltung und der Polizei mit Anwohnern, Gewerbetreibenden, der Gastronomie und dem Bezirksbeirat in der Mannheimer Innenstadt gesprochen und sich beraten. Sie haben Daten ausgewertet, überlegt, abgewogen und getüftelt, wie die Stadt Mannheim die Situation für die etwa 25.000 Bewohner in den Quadraten besser machen kann, ohne die Innenstadt abzuriegeln.

Der Vorschlag der Arbeitsgruppe: In den Mannheimer Quadraten sollen an drei Stellen Schranken installiert werden. Diese sollen immer donnerstags, freitags und samstags um 22 Uhr von städtischen Mitarbeitern von Hand geschlossen und am nächsten Morgen um 4 Uhr wieder geöffnet werden und die "Poser-Stammstrecke" unterbrechen.

In der Sitzung des Umwelt- und Technikausschusses begrüßten mehrere Fraktionen die Idee. Viele äußerten aber auch Bedenken, dass durch die Schranken stattdessen andere Straßenzüge in der Innenstadt den Lärm und die Abgase durch die Autoposer abbekommen und sich das Problem verlagert, zum Beispiel in die Erbprinzenstraße, die von der Fressgasse abgeht. Auch der Arbeitsgruppe sei bewusst, dass die Erbprinzenstraße ein Nadelöhr sein könnte. Man müsse es ausprobieren, sagte Petar Drakul im Ausschuss. Begleitend solle über einen Zeitraum von 12 Monaten überprüft werden, ob die Schranken helfen oder nicht.

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Nach einem schweren Unfall im nordrhein-westfälischen Dinslaken sind am Mittwoch zwei Jungen gestorben. Wie die Polizei mitteilte, erlagen die beiden Zwölfjährigen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Laut Polizei und Feuerwehr war eine Frau mit ihrem VW durch ein Wohngebiet gefahren. An einer Kreuzung sei sie von der Fahrbahn abgekommen, berichtete die Polizei. Ihr Auto erfasste gegen 7.45 Uhr drei zwölfjährige Jungen, die auf Fahrrädern unterwegs waren.

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Die Polizei hat am Freitagabend in Oberösterreich einen 23-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Er war um 90 km/h schneller unterwegs als erlaubt. Der Pkw, der dem Vater des Oberösterreichers gehört, wurde beschlagnahmt. Zunächst war der Lenker auf der Westautobahn (A1) im Bereich Enns einer Polizeistreife wegen seiner auffälligen Fahrweise aufgefallen. Nach der Ausfahrt Enns Ost in Richtung Steyr beschleunigte er massiv, informierte die Landespolizeidirektion. Während die Beamten dem Lenker aus dem Bezirk Linz-Land nachfuhren, habe dieser mehrmals die Geschwindigkeit übertreten, und zwar im Ortsgebiet und auch außerhalb des Ortsgebietes. Die Polizisten konnten ihn schließlich stoppen und nahmen ihm den Führerschein ab. Er muss mit mehreren Anzeigen rechnen.

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Ihr Partner ging joggen, sie überrollte ihn mit einem Auto: Das Landgericht Dresden hat eine Frau und ihren Komplizen für den Mord an einem 76-Jährigen verurteilt.

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Gustostückerl:

Das Landesverwaltungsgericht Steiermark hatte eigentlich beim VfGH beantragt, Regelungen aufzuheben, wonach überhaupt Raser-Fahrzeuge beschlagnahmt, für verfallen erklärt und versteigert werden können. Das Landesverwaltungsgericht argumentierte damit, dass die Regeln gegen den Gleichheitsgrundsatz und die Eigentumsgarantie verstoßen würden. Dieser Ansicht folgte das Höchstgericht nicht: Die Maßnahmen würden der Verkehrssicherheit und einem öffentlichen Interesse dienen, hieß es vom VfGH.

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Leipzig trauert um die Toten der Amokfahrt. Und der Rest? Das Auto gilt immer noch als unantastbar – in Deutschland. Dabei geht es längst besser.

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Ein 18 Jahre alter Fahranfänger hat am Mittwochabend auf der B307 bei Kreuth im oberbayerischen Kreis Miesbach eine Zivilstreife der Polizei überholt – dabei war er 35 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt. Das Verhalten des Autofahrers beschreibt die Polizei laut der Nachrichtenagentur dpa mit den Worten: »völlig losgelöst und von allen Verkehrsvorschriften befreit«.

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"In Heilbronn sollten die Quartiere Hochgelegen und Neckarbogen für weniger Autos und mehr Lebensqualität stehen. (...) Den Bewohnerinnen und Bewohnern sei von Anfang an klar gewesen, dass das Quartier autoarm und grün sei. (...) "Ich habe am Anfang immer gedacht, hier ziehen dann Leute hin, die das Thema autofrei ernst nehmen. Aber so ist es nicht gekommen.""

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Was den Mann aus Schutterwald besonders ärgert, sind rasende Autofahrer aus der Schweiz. Vor allem junge Fahrer aus dem Nachbarland würden sich gerne nachts verabreden, um auf der A5 zwischen Weil am Rhein (Kreis Lörrach) und Karlsruhe Rennen zu veranstalten, hat er beobachtet. Nicht selten hätten sie getunte Fahrzeuge mit vielen PS. Es könne doch nicht sein, dass diese Menschen in der Schweiz nur 120 Stundenkilometer fahren dürften und dann hierher nach Deutschland kommen, um sich auszuleben.

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