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Bei Minister Backhaus scheint die Erleichterung zu überwiegen: In seiner Barge fühle sich der Wal „pudelwohl“, das habe er genau gesehen. „Heute Abend, wenn die See ruhiger wird, wird er seine Reise antreten in Richtung Nordsee und kommt dann in seine heimatlichen Gefilde zurück.“ Er wünsche dem Wal eine gute Reise. Und ist sich sicher: „Wenn der seine Mutter wiedertrifft, dann kriegt er Ärger. Er ist verkehrt abgebogen, in die Ostsee, da gehört er nicht hin.“

Klingt nach einer sehr fundierten Einschätzung. /s

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    Ein Dokumentarfilm von Angelika Nguyen


    1989 lebten über 90.000 Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter aus anderen sozialistischen Staaten in der DDR. Rund zwei Drittel davon kamen aus Vietnam. Die Verträge, die die Arbeits- und Lebensgrundlagen dieser Menschen definierten, verloren mit dem Mauerfall ihre Gültigkeit. Mit dem Ende der DDR wurden aus Kolleginnen und Kollegen schlagartig Konkurrentinnen und Konkurrenten um Arbeitsplätze. Die ehemaligen Vertragsarbeiter verloren ihre Stellen, die Wohnheime kündigten ihre Zimmer, rassistische Gewalttaten nahmen zu. Von Solidarität und Brüderlichkeit, schon zu DDR-Zeiten meist leere Worthülsen, blieb in der Realität wenig.

    Angelika Nguyens dokumentarischer Kurzfilm aus dem Jahr 1991 ist ein wichtiges zeithistorisches Dokument und zeigt ein oft vergessenes Kapitel der Jahre nach der Wiedervereinigung, das bis heute nachwirkt.

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