Alter!
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Ein Betriebsrat hätte theoretisch eine Handhabe, „im Rahmen seiner Mitbestimmungsrechte gegen diese Richtlinie“ vorzugehen.
Ich kenne ein paar Leute, die bei Check24 in der IT gearbeitet haben, und ein interner "Witz" war, dass man gefeuert wird, bevor man das böse "B"-Wort zu Ende gesagt hat.
Höhere Gehaltserhöhungen gab es wohl auch fast ausschließlich nur mit einem Knebelvertrag (Rückzahlung bei Kündigung innerhalb der nächsten 3-5 Jahre). Vielleicht lassen sich Unerfahrene eher auf sowas ein.
Überraschend finde ich, dass sie das aufschreiben und dass sie es konsequent umsetzen. Tendenziell scheint mir das nicht unüblich.
Zwei Jahre Berufserfahrung gilt bei AG, die sich für jung, dynamisch und agil halten als gefühlter Sweetspot. Mit zwei Jahren kann man fachlich schon sehr gut sein, wenn die Erfahrung zur Anforderung passt. Mit Studium ist man kein Kind mehr, aber oft noch nicht familiär gebunden; bereit umzuziehen und Gas zu geben.
Ohne Berufserfahrung befürchtet man einen hohen Betreuungsaufwand (bei guten Absolventen zu unrecht). Und, auch wenn das keiner ausspricht, niemand gibt etwas auf Hochschulabschlüsse aus dem Ausland jenseits von Top-Unis. Die Masse der Inder soll sich erst mal anderswo beweisen. Hallo Accenture.
Mit 3-5 Jahren haben die Bewerbenden plötzlich Ansprüche, die sich weder mit Geld alleine noch mit Tischkicker befriedigen lassen. Und wer 5-20 Jahre Erfahrung mitbringt wird in der Massenabfertigung eh nicht glücklich bzw. bekommt mindestens ein vergleichbares Gehalt mit weniger Stress irgendwo zwischen Konzern, Behörde und Consulting.
Hmm ist dann jede Vorgabe zu Berufserfahrung indirekte Diskriminierung aufgrund des Alters? Schließlich kann ich mit 20 ja auch kaum 5 Jahre Berufserfahrung irgendwo haben.
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