https://archiv.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/070702-grundsatzprogramm-zehn-forderungen.pdf?file=1

Der Nachteil von so einem Archiv ist, dass man nachlesen kann was fĂŒr BS da so gefordert wurde.

FĂŒr eine lebenswerte Umwelt: Die CDU will die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um mindestens 30 Prozent gegenĂŒber 1990 senken. ZusĂ€tzlich streben wir in der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 einen Anteil regenerativer Energien von 20 Prozent an.

😂

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[–] 15 points 1 year ago (1 child)

Die angestrebte Reduzierung der BĂŒrger die Faschisten wĂ€hlen hat ja auch super geklappt

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  • [–] 10 points 1 year ago*

    ZusÀtzlich streben wir in der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 einen Anteil regenerativer Energien von 20 Prozent an.

    Energie ≠ elektrische Energie. WĂ€rend wir beim Strommix bei ca. 57 % durch erneuerbare EnergietrĂ€ger sind (Quelle: DeStatis), sind es bei der PrimĂ€renergie nur 19,5 % (2023), wobei dort bei der Stromerzeugung aus Sonne, Wind- und Wasserkraft von einem von einem Wirkungsgrad von 100 % (PrimĂ€renergie = elektrische Energie, "brutto wie netto") ausgegangen wird, was dazu fĂŒhrt, dass der Anteil unterschĂ€tzt wird. (Quelle: Umweltbundesamt)

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  • [–] 4 points 1 year ago

    Dass das nicht geklappt hat ist allein die Schuld der GrĂŒĂŒĂŒĂŒnen!!!11!11!!!

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  • [–] 2 points 1 year ago (1 child)

    ZusÀtzlich streben wir in der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 einen Anteil regenerativer Energien von 20 Prozent an.

    Zum GlĂŒck sind wir da lĂ€ngst drĂŒber.

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  • [–] 5 points 1 year ago (3 children)

    Nope

    Laut den aktuellsten Zahlen (2023) des Bundesumweltamtes sind wir bei lausigen 19,5%. Mit dem starken Photovoltaikausbau der letzten Jahre sind wir vielleicht knapp ĂŒber 20%, aber immer noch ein Trauerspiel. Wir hĂ€tten ja selbst laut den lappigen CDU PlĂ€nen die Marke schon 2020 ĂŒberspringen sollen. Too little, too late ÂŻ\_(ツ)_/ÂŻ

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  • [–] 3 points 1 year ago

    Wobei es relevant ist, dass ein großer Teil der fossilen PrimĂ€renergie bereits im Kraftwerk verlustig geht (AbwĂ€rme etc.). Daher ist es so, dass der Anteil der erneuerbaren "Nutzenergie" schneller steigt als der erneuerbare Anteil an der PrimĂ€renergie.

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  • [–] 1 point 1 year ago (1 child)

    Ich bin verwirrt. Es klingt so als ginge es beim PrimĂ€renergieverbrauch um den Verbrauch von endlichen Ressourcen, also insbesondere Rohstoffen fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger. Wie macht es da Sinn, Erneuerbare rein zu rechnen? Die sind ja erneuerbar, und nehmen vielleicht ProduktionskapazitĂ€ten fĂŒr erneuerbare Ressourcen (z.B. DachflĂ€che bei PV, FlĂŒsse bei Wasserkraft, oder Acker bei Biogas) ein, aber verbrauchen ja keine endlichen Ressourcen. Woher kommen die 100%?

    Wenn man ausrechnen wollte, wie der Energieverbrauch im Land insgesamt anteilmĂ€ĂŸig gedeckt wird, wĂŒrde man doch lieber den SekundĂ€rverbrauch nehmen, oder nicht?

    Dass die CDU zu wenig gemacht hat will ich hier nicht anzweifeln (sind 20% nicht schon in erster Linie viel zu unambitioniert?). Aber ich will es mir nicht zu einfach machen, kein Bock auf pure Echokammer und Feinddenken, haben die wirklich den PrimÀrenergieverbrauch gemeint? Und von wann ist dieses Grundsatzprogramm eigentlich (Metadaten sagen 2007)?

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  • [–] 4 points 1 year ago* (last edited 1 year ago) (1 child)

    Ne, PrimÀrenergie ist einfach alle Energie, die man ganz am Anfang "reinsteckt". Also Kohle hat bspw. einen gewissen Brennwert, der ja aber nicht restlos genutzt werden kann.

    Bei erneuerbaren Energien wird es tatsĂ€chlich in sofern "schwammig", dass als PrimĂ€renergie nicht bspw. der gesamte Energieinhalt der Sonnenstrahlung oder des Windes zur Betrachtung herangezogen wird, aber das wĂ€re fĂŒr die Aussage des PrimĂ€eenergiebedarfs auch bisschen sinnbefreit, deswegen macht man das nicht.

    haben die wirklich den PrimÀrenergieverbrauch gemeint

    Wenn man von Energieverbrauch spricht, und das nicht nĂ€her spezifiziert, ist davon auszugehen, dass der PrimĂ€renergieverbrauch gemeint ist. Alles andere wĂ€re ja dann zu spezifizieren. Das ist aber die Experteninterpretation vom Fach. Ich vermute, dass sie das aus kommunikationsstrategischen GrĂŒnden offen gelassen haben: 20% erneuerbare Energien bei Strom waren 2007 beinahe schon erreicht, das war also kein hoch gestecktes Ziel. HĂ€tte man die 20% bis 2020 beim PrimĂ€renergieverbrauch nicht erreicht, hĂ€tte man sagen können "ja wir meinten ja schon immer Strom". HĂ€tte man sie erreicht hĂ€tte man sagen können "Schaut her, wir setzen uns realistische Ziele und erreichen die auch." Es geht ja darum, Erfolge zu kommunizieren.

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  • [–] 1 point 1 year ago (1 child)
  • [–] 9 points 1 year ago (2 children)

    Nope. Deine Charts beziehen sich nur auf Strom.

    Stromerzeugung ist nicht Energieverbrauch. Wir heizen ja, wir haben Verkehr und Industrie. Die Stromerzeugung liegt bei ĂŒber 50% Erneuerbare mittlerweile, der PrimĂ€renergiebedarf, der eben auch alle andere Energie umfasst, krebst bei der genannten 20% Marke. D.h. 80% der Energie in D ist fossil. Am meisten natĂŒrlich Treibstoff in Autos und Lkw, viel eben auch noch in der WĂ€rmeerzeugung.

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  • [–] 2 points 1 year ago

    Danke! Hab schon öfter irgendwie von beiden Zahlen gehört und war sehr verwirrt was denn nun stimmt. Dass das zwei verschiedene Dinge sind war mir bis eben nicht klar. Gut erklÀrt.

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