Gab es bei der letzten Olympia-Bewerbung 2014 auch so viel Werbung Pro-Olympia in der ganzen Stadt? Ich hatte eigentlich gehofft, dass die Hamburger:innen stabil bleiben und dem Vorhaben genau wie 2014 eine Absage erteilen. Bei dieser massiven Werbekampagne bin ich mir da aber nicht mehr so sicher.

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[–] 4 points 3 months ago (1 child)

@cunger @squirrel Davon stimmt leider überhaupt nichts. Für Olympia würde keine einzige Wohnung gebaut - das Olympische Dorf soll in der Science City ziehen, die bereits seit Jahren geplant wird. Tatsächlich würde sich die Freigabe der Wohnung für den Wohnungsmarkt eher verzögern, da sie für Olympia freigehalten werden müssten. Also keine Entspannung für den Wohnungsmarkt — im Gegenteil: Studien sagen, dass die Miet- und Immobilienpreise in Olympia-Städten steigen, schon während der Bewerbung.

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  • @cunger @squirrel Das IOC baut auch überhaupt nichts. Es gibt nur für die Durchführung der Spiele etwa eine Milliarde Euro dazu — also dann, wenn schon alles gebaut und die Stadt schlüsselfertig übergeben wird. Dafür nimmt es auch den größten Teil der Einnahmen wieder mit. Unterm Strich macht das IOC mit Sicherheit Gewinn, während die Stadt (bzw. die Steuerzahlenden) drauf zahlen. Die Pro-Olympia-Kampagne versucht — ohne direkt zu lügen — einen anderen Eindruck zu erwecken, aber das ist falsch.

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