Naja, diese Eingesperrtheit. Der Zwang. Nicht für die Monate etwas anderes machen zu können, was man wirklich möchte.
Man kommt aus der Schule, will das Leben starten, aber quasi endet (gefühlt) es da.
Ich war in einem Krankenhaus, was insgesamt belastend und eklig war.
Zusätzlich (daran ist nicht direkt der Zivi Schuld):
Die meisten meiner Freunde haben gekifft, sind deshalb ausgemustert worden. Ich habe zu dem Zeitpunkt einen Teil meines sozialen Umfelds verloren.
Und Eltern usw. waren keine Hilfe, da kamen bloß Sprüche wie: "Ja, was soll ich denn sagen, ich musste ja zur NVA, das war hart!" (Ja und mein Opa musste zur Wehrmacht. Das kann ja nicht die Maßgabe sein!).
Das ist bald 20 Jahre her. Ich wache manchmal noch mit Alpträumen nachts auf. Ich fühle mich seitdem gebrochen. Ich habe auch seitdem einen Hass auf quasi alles Staatliche, dass man junge Menschen (Männer*) so (grundlos) bricht. Und ja: Habe versucht das therapeutisch anzugehen, bisher ohne Erfolg.