Es hat weniger als 1% der Komplexität und ist praktisch wartungsfrei. Weil der Server so einfach ist, gibt es auch keine Sichereitslücken.
Der agate-Server hat beispielsweise 2 Konfigurationselemente:
- Den root-Ordner mit den Inhalten, die er serviert
- Die Netzwerkschnittstelle bzw. IP Adresse, auf der er horcht.
Man kann das also, ähnlich wie einen File Sharing Client, in einer Stunde aufsetzen, wo man auch bei einem simpel gehaltenen HTTP Webserver eher Tage braucht.
Und man kann seine Seiten am bequemsten im Texteditor schreiben, mit Emacs, vim, notepad, oder kedit.
Gemini eignet sich auch als eine Art lokales Wiki zum Strukturieren von Informationen, Dokumenten und Medien.
(Das könnte man theoretisch auch mit einem Webbrowser, der auf eine file:// URL zeigt, mit Indexseiten in handgeschriebenem HTML, aber das ist in der Praxis viel zu unhandlich.)
Schick wär ein Client, der sich via ssh direkt mit einem Server verbinden kann und es ermöglicht, die Seite im Browserfenster zu editieren und wieder auf dem Server zu speichern - so wie die allerersten Netscape Webbrowser das konnten. (Es gibt natürlich Texteditoren und / oder FileManager, die so was können - z.B. Emacs mit Tramp, Midnight Commander, KDE Krusador, oder Notepad++, aber von denen kann glaube ich nur Emacs (mit Elpher) die Seiten auch darstellen.)