Das Ergebnis bestätigt
Ja sowas, sind die Wissenschaftler etwa selbst mit einer Erwartungshaltung da reingegangen?
In Fragebögen und Gesprächen wirkten manche Antworten „diagnosegeleitet“: Symptome, die zum gewünschten Label passen, würden betont
Pöh, jeder der in der Vergangenheit so was ausgefüllt bzw. ausgewertet hat, weiss dass das nicht erst seit gestern der Fall ist.
Alles in allem finde ich den Artikel interessant und wichtig, aber irgendwie unnötig wertend, und ich habe das Gefühl dass die Wertung aus der Studie selbst kommt. Ich hätte gerne mehr von den befragten PsychologInnen selbst gehört.
Das alles hätte man wahrscheinlich auch anders wiedergeben können, ohne z.B. das "Laienwissen" der Betroffenen abzuwerten (das Phänomen "Dr. Med. Google" ist ja jetzt auch nix neues mehr).
Zudem berichteten die befragten Psychologen von geringer Offenheit ihrer Patienten für alternative Erklärungen, von verzerrten Vorstellungen diagnostischer Kriterien sowie einer Tendenz, Alltagsphänomene zu pathologisieren.
Auch das hier hätte ich lieber direkt aus dem Mund der Befragten gehört, wahrsch. etwas neutraler phrasiert.