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Background: One year after the partial legalisation of cannabis, the effects on cannabis use among young people in Germany were investigated.

Methods: Based on twelve representative studies from 2008 to 2025, changes in the 12-month prevalence of cannabis use among 12- to 17-year-old adolescents and 18- to 25-year-old young adults were presented, and trends over time were estimated.

Results: Among female and male adolescents as well as young women, there was no statistically significant change in the 12-month prevalence of cannabis use between 2023 and 2025. In contrast, a statistically significant increase in consumption was observed among young men. However, this does not represent a new development but rather continues a trend that has been observed in this group since 2008.

Conclusions: One year after partial legalisation, there was no evidence of an immediate effect on the prevalence of cannabis use among young people in Germany. Further studies should monitor future developments.

Link:

https://www.rki.de/EN/News/Publications/Journal-of-Health-Monitoring/GBEDownloadsJ/FactSheets_en/johm_11_11.pdf?__blob=publicationFile&v=3

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Die Landesinnenminister wollen sich mit der liberalen Cannabis-Rechtslage in Deutschland nicht abfinden. Auf ihrer am Mittwoch startenden Konferenz soll ein Antrag beschlossen werden, der die Bundesregierung zum Umsteuern veranlassen soll.

Cannabiskonsum soll in der Öffentlichkeit verboten werden, die aktuell erlaubten Besitzmengen sollen reduziert und die Eingriffsbefugnisse der Ermittler wiederhergestellt bzw. erweitert werden.

Explizit gegen die Einschätzung der Forscher stellt sich Hessen nunmehr auch beim Thema Anbauvereinigungen. Hier hatten die EKOCAN-Wissenschaftler moniert, dass ausgerechnet die Orte, die dazu geschaffen wurden, den Dealern das Geschäftsmodell zu vermiesen, bei der Verdrängung des Schwarzmarktes bislang nur eine untergeordnete Rolle spielten. So hätten die Anbauvereinigungen, in denen erwachsene Mitglieder nach strengen Regeln Cannabis anbauen und erwerben können, ihr Potenzial bisher noch nicht entfaltet. Bislang seien zu wenige dieser Vereinigungen genehmigt worden, so die Forscher. Entsprechende gesetzliche Hürden müssten deshalb abgesenkt werden.

Dieser Einschätzung sollen die Innenminister nun ausdrücklich widersprechen, der Ausbau der Anbauvereinigungen müsse sogar gebremst werden, fordert Hessen. Das Land meint, dass die IMK die Empfehlung der Forscher als "kontraproduktiv zu den Zielen des Gesetzes" ablehnen soll. "Sie hält es stattdessen für erforderlich, eine Begrenzung der Anzahl der Anbauvereinigungen durch einen Genehmigungsstopp zu prüfen."

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Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hat sich der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), für den legalen Verkauf von Cannabis in Modellprojekten ausgesprochen. Dabei könnten auch die Apotheken zu Verkaufsstätten werden.

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Kleiner Cross-Promo-Post für den !bubatzgartenclub@lemmy.world :)

Viele fragen sich ja, woher sie ihre paar Gramm Gras bekommen. Und weil die Versorgungsinfrastruktur sehr zu wünschen übrig lässt, heißt es: Selbst ist der Mensch!

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Nix da mit fancy Equipment, hier wird gespart!

Eine Anleitung für Anfänger ohne Geld und Platz :)

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Fund mit Wirkung: Cannabis ist doch älter (www.pharmazeutische-zeitung.de)
submitted 2 months ago by to c/cannabis@feddit.org
 
 

Das versteinerte Stück – zwar bereits 1883 beschrieben als Cannabis oligocaenica und jetzt wiedergefunden – ist nämlich deutlich älter. Es stammt aus dem unteren Eozän vor etwa 56-48 Millionen Jahren. Fundort: Nähe Eisleben in Sachsen-Anhalt. Nix mit Ursprung Zentralasien. Der Cannabis-Hotspot ist zum Greifen nah – auch ohne Halluzination.

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Nachdem wir im vergangenen Jahr unseren ersten Zwischenbericht mit dem Fokus vor allem auf den Kinder- und Jugendschutz veröffentlicht hatten, lag diesmal der Schwerpunkt auf der Frage, wie sich die Reform auf die organisierte Kriminalität und den Schwarzmarkt ausgewirkt hat.

Dabei hat sich herausgestellt, dass der Schwarzmarkt durch die moderate Zunahme des Eigenanbaus und den vermehrten Bezug von Medizinalcannabis aus der Apotheke zurückgedrängt wird, während der befürchtete erhebliche Anstieg des Cannabiskonsums bisher ausgeblieben ist. Es könnte mit der Verdrängung des Schwarzmarkts noch schneller gehen, wenn der Gesetzgeber den Ausbau der derzeit überregulierten Anbauvereinigungen vorantreibt. Das sind schließlich die im Gesetz vorgesehenen Orte, in denen Konsumenten – wenn sie nicht zu Hause anbauen – in Deutschland legal Cannabis erwerben können.

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Herr Dobrindt wirft Ihnen und Ihren Kollegen vor, "ein vollkommen verzerrtes Bild der Realität" wiederzugeben. "Es liegt ganz offensichtlich auch an der Methodik der Analyse", so der Innenminister gegenüber der ARD. Er kritisiert, dass Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden außer Acht gelassen worden seien.

Dass der Bundesinnenminister mit den Ergebnissen der Evaluation nicht zufrieden sein würde, hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Die Richtung und Intensität seiner Kritik an dem immerhin mehr als 200 Seiten starken Zwischenbericht kamen jedoch auch für uns als Teil des Forschungsverbunds überraschend. Und zwar deshalb, weil sie vollkommen aus der Luft gegriffen ist, nimmt doch die Perspektive der Sicherheitsbehörden in der Studie breiten Raum ein.

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Sweet as the punch

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Zwei Jahre nach Inkrafttreten stellt sich jedoch zunehmend heraus, dass die ärgsten Befürchtungen der Reformkritiker nicht eingetreten sind. Zu diesem vorläufigen Ergebnis kommt jetzt das vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragte Verbundforschungsprojekt "Evaluation des Konsumcannabisgesetzes" (EKOCAN).

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In der Pflicht sei deshalb jetzt der Gesetzgeber: Ihm empfiehlt EKOCAN, die bisher restriktiven gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen für die Genehmigung von Anbauvereinigungen zu überprüfen. "Der Anbau und die Weitergabe von Cannabis in Anbauvereinigungen sollte gestärkt werden, damit das Ziel der Schwarzmarktverdrängung erreicht werden kann", erklärt Dr. Jakob Manthey, Koordinator von EKOCAN und Arbeitsgruppenleiter am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung am UKE.

Reformbedarf sieht EKOCAN aber nicht nur beim Genehmigungsverfahren dieser Vereine. Auch die zahlreichen gesetzlichen Vorschriften für den Anbau und die Weitergabe von Cannabis sowie das Konsumverbot in den Anbauvereinigungen gehören laut den Wissenschaftlern auf den Prüfstand.

Weiter müsse es den Anbauvereinigungen ermöglicht werden, im Internet neutral über ihr Angebot zu informieren (vgl. § 6 KCanG). Zudem erscheine es sinnvoll, alle genehmigten Anbauvereinigungen in einer bundesweiten Whitelist zu veröffentlichen. "Das übergeordnete Ziel einer solchen Novelle des KCanG könnte sein, allen erwachsenen Konsumierenden die Mitgliedschaft in einer Anbauvereinigung zu ermöglichen", heißt es im Bericht.

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Gewisse Tendenzen zeichnen sich aber auch hier bereits ab: So könne die moderate Zunahme des Eigenanbaus und des Bezugs von Medizinalcannabis aus der Apotheke bei gleichzeitig ausbleibendem, erheblichem Anstieg des Konsums zu einer "finanziellen Schwächung krimineller Gruppierungen" beitragen, heißt es im Bericht.

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submitted 4 months ago by to c/cannabis@feddit.org
 
 
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Für sogenannten Cannbis-Clubs gibt es sehr viele Auflagen. Und selbst, wenn man sich bemüht, alles richtig zu machen, macht man's manchmal doch wieder falsch. Es ist die vielleicht deutscheste Pointe des Jahres: Ein Anbau-Projekt scheitert, weil es zu wenig nervt. Zu leise, zu sauber, zu harmlos, im falschen Viertel eine Todsünde.

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Union will Cannabis-Legalisierung kippen (www.augsburger-allgemeine.de)
submitted 5 months ago* (last edited 5 months ago) by to c/cannabis@feddit.org
 
 

Die Union will der Cannabis-Legalisierung nach nur zwei Jahren bereits wieder das Aus bereiten. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wird beim CDU-Parteitag als Vorsitzende der Frauenunion einen weitreichenden Antrag einbringen, der die „Rücknahme der Legalisierung des Cannabiskonsums“ fordert. Da die von der Parteispitze eingesetzte Antragskommission die Annahme empfiehlt, gilt das Votum der Delegierten bereits jetzt als sicher.

Der Antrag fordert die Bundesregierung dazu auf, „das Cannabis-Gesetz aufzuheben und den Besitz, Anbau und Vertrieb von Cannabisprodukten wieder vollständig zu verbieten und unter Strafe zu stellen“, wie es in der schriftlichen Vorlage heißt.

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Nikolai Aller plant außerdem gemeinsame Wanderungen im Westerwald unter dem Motto "hike and high". So möchte er auch das Gemeinschaftsgefühl stärken. "Wir haben viele Mitglieder, die in den Westerwald zugezogen sind. Denen geht es gar nicht vorrangig um den Konsum, sie suchen hier einfach Anschluss an Gleichgesinnte", so Aller.

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Um einen Steckling zur Anzucht von Cannabis handelt es sich, wenn die Jungpflanze oder das Sprossteil

  • über keine Blüten- und Fruchtstände verfügt und
  • keine Wurzeln aufweist.

Andernfalls gilt die Pflanze als Cannabispflanze!

Hinweis: Mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 4 KCanG bestraft, wer entgegen § 2 Abs. 1 Nr. 4 KCanG mit Cannabispflanzen Handel treibt

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Anbauvereine können nur 0,1 % des Bedarfs decken. Sieht man sich an, wie viele dieser Vereine aufgrund völlig absurder Vorwände abgelehnt werden, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Anbauvereine sind aktuell eines der Feindbilder der Behörden. Bereits mehrere Vereine in Deutschland mussten aufgrund von Schikanen kapitulieren. Nun gibt es einen neuen Fall aus Hamburg, der beinahe nach Satire klingt. Der Verein Cannahaus Hamburg e. V. war für seinen Standort zu sauber und wurde daher abgelehnt.

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